
Das Schweizer Staatssekretariat für Migration (SEM) bestätigte am 23. November, dass die Schweiz ab dem 1. Januar 2026 der Erhöhung der Antragsgebühr für das Europäische Reiseinformations- und -genehmigungssystem (ETIAS) von 7 auf 20 Euro folgt – wie der Rest des Schengen-Raums. Die in Brüssel letzte Woche beschlossene Entscheidung beendet monatelange Spekulationen darüber, wie die EU die nach dem Start notwendigen Cybersicherheits-Updates sowie die Anbindung an Europol und das Schengener Informationssystem finanzieren wird.
ETIAS ist eine verpflichtende Vorreisegenehmigung für Staatsangehörige von über 60 visumfreien Ländern – darunter die USA, Großbritannien, Kanada, Japan und Singapur –, die sich bis zu 90 Tage innerhalb von 180 Tagen im Schengen-Raum aufhalten. Nach Erteilung ist die Genehmigung drei Jahre lang gültig oder bis zum Ablauf des Reisepasses. Obwohl die Gebühr um nur 13 Euro pro Reise steigt, warnen Mobilitätsmanager, die viele Kurzgeschäftsreisen organisieren, vor erheblichen Mehrkosten: So wird ein Pharmaunternehmen in Basel, das jährlich 2.500 ETIAS-Anträge stellt, seine Ausgaben von 17.500 auf 50.000 Euro steigern müssen.
Das SEM weist darauf hin, dass Minderjährige unter 18 Jahren und Personen über 70 Jahren weiterhin von der Gebühr befreit sind und Unternehmen mehrere Anträge über das kommende ETIAS Business Portal gesammelt bezahlen können. Reise-Management-Firmen warnen jedoch vor einem engen Zeitplan: Die API-Spezifikationen des Portals wurden erst Mitte November veröffentlicht, sodass Systemintegratoren kaum ein Jahr Zeit haben, ETIAS-Zahlungsprozesse in Unternehmensbuchungstools zu integrieren.
Auch Versicherungsbroker beobachten die Entwicklung genau. Da ETIAS von Antragstellern verlangt, frühere Strafurteile und Einreiseverbote anzugeben, befürchten Versicherer, dass falsche Angaben den Versicherungsschutz bei Geschäftsreisen gefährden könnten. Rechtsexperten empfehlen HR-Abteilungen, standardisierte Hinweise vorzubereiten und gegebenenfalls schriftliche Bestätigungen einzuholen, dass die Angaben wahrheitsgemäß gemacht wurden.
Multinationale Arbeitgeber raten derzeit Reisenden, deren Reisepässe 2026 oder 2027 ablaufen, diese frühzeitig zu erneuern, um die volle dreijährige Gültigkeit von ETIAS mit nur einer Gebühr von 20 Euro zu nutzen. Das SEM kündigt an, dass das Online-Antragsportal ab dem 1. Januar 2026 um 00:00 Uhr MEZ den neuen Preis anzeigen wird, ohne eine Übergangsfrist für teilweise ausgefüllte Anträge.
ETIAS ist eine verpflichtende Vorreisegenehmigung für Staatsangehörige von über 60 visumfreien Ländern – darunter die USA, Großbritannien, Kanada, Japan und Singapur –, die sich bis zu 90 Tage innerhalb von 180 Tagen im Schengen-Raum aufhalten. Nach Erteilung ist die Genehmigung drei Jahre lang gültig oder bis zum Ablauf des Reisepasses. Obwohl die Gebühr um nur 13 Euro pro Reise steigt, warnen Mobilitätsmanager, die viele Kurzgeschäftsreisen organisieren, vor erheblichen Mehrkosten: So wird ein Pharmaunternehmen in Basel, das jährlich 2.500 ETIAS-Anträge stellt, seine Ausgaben von 17.500 auf 50.000 Euro steigern müssen.
Das SEM weist darauf hin, dass Minderjährige unter 18 Jahren und Personen über 70 Jahren weiterhin von der Gebühr befreit sind und Unternehmen mehrere Anträge über das kommende ETIAS Business Portal gesammelt bezahlen können. Reise-Management-Firmen warnen jedoch vor einem engen Zeitplan: Die API-Spezifikationen des Portals wurden erst Mitte November veröffentlicht, sodass Systemintegratoren kaum ein Jahr Zeit haben, ETIAS-Zahlungsprozesse in Unternehmensbuchungstools zu integrieren.
Auch Versicherungsbroker beobachten die Entwicklung genau. Da ETIAS von Antragstellern verlangt, frühere Strafurteile und Einreiseverbote anzugeben, befürchten Versicherer, dass falsche Angaben den Versicherungsschutz bei Geschäftsreisen gefährden könnten. Rechtsexperten empfehlen HR-Abteilungen, standardisierte Hinweise vorzubereiten und gegebenenfalls schriftliche Bestätigungen einzuholen, dass die Angaben wahrheitsgemäß gemacht wurden.
Multinationale Arbeitgeber raten derzeit Reisenden, deren Reisepässe 2026 oder 2027 ablaufen, diese frühzeitig zu erneuern, um die volle dreijährige Gültigkeit von ETIAS mit nur einer Gebühr von 20 Euro zu nutzen. Das SEM kündigt an, dass das Online-Antragsportal ab dem 1. Januar 2026 um 00:00 Uhr MEZ den neuen Preis anzeigen wird, ohne eine Übergangsfrist für teilweise ausgefüllte Anträge.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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