
Das Schweizer Staatssekretariat für Migration (SEM) bestätigte am 23. November, dass die Schweiz sich ab dem 1. Januar 2026 der Erhöhung der Gebühr für das Europäische Reiseinformations- und -genehmigungssystem (ETIAS) von 7 auf 20 Euro anschließen wird – im Einklang mit dem restlichen Schengen-Raum. Diese Entscheidung folgt einer gemeinsamen Resolution, die am 22. November in Brüssel verabschiedet wurde und auf eine langfristige Finanzierung der neuen EU-Grenzschutz- und Cyberabwehrinfrastruktur abzielt.
ETIAS ist die vorab erforderliche Reisegenehmigung für visumfreie Staatsangehörige – etwa aus den USA, Großbritannien, Kanada und Japan –, die sich bis zu 90 Tage innerhalb eines 180-Tage-Zeitraums im Schengen-Raum aufhalten. Obwohl die Genehmigung drei Jahre gültig bleibt, werden vor allem Unternehmen, die regelmäßig mehrere kurze Geschäftsreisen oder Rotationsaufträge organisieren, von der höheren Gebühr betroffen sein.
Laut SEM fließen die zusätzlichen Einnahmen in Cybersecurity-Verbesserungen, die Integration von ETIAS mit den Europol-Datenbanken sowie in die Weiterentwicklung des Schengener Informationssystems (SIS), um Identitätsbetrug schneller zu erkennen. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenderen Digitalisierung der Grenzen: ETIAS-Genehmigungen werden künftig in denselben QR-Code eingebettet, der auch für das neue Ein- und Ausreisesystem (EES) verwendet wird, was manuelle Kontrollen reduziert.
Reiseintensive Branchen wie Pharma, Medizintechnik und Private Banking – Bereiche, in denen die Schweiz oft regionale Hauptsitze beherbergt – sollten ihre Reisepolitik überdenken. Einige Arbeitgeber kaufen bereits ETIAS-Genehmigungen in größeren Mengen für Projektteams ein; Finanzabteilungen müssen nun mit einer fast dreifachen Vorabkostensteigerung rechnen oder die Kosten auf die Reisenden umlegen.
Praktische Tipps für Mobility-Manager sind, mehrere Meetings in einer einzigen Reise zu bündeln, um die ETIAS-Kosten pro Reise zu senken, und die internen Richtlinien im Intranet zu aktualisieren, damit Mitarbeitende, die noch mit einer Gebühr von 7 Euro rechnen, bei der Abrechnung nicht überrascht werden. Das SEM plant, bis zum zweiten Quartal 2026 mehrsprachige FAQs für Arbeitgeber zu veröffentlichen, doch Unternehmen mit Meetings zu Jahresbeginn sollten ihre internen Informationen bereits vor der Weihnachtspause 2025 verbreiten.
ETIAS ist die vorab erforderliche Reisegenehmigung für visumfreie Staatsangehörige – etwa aus den USA, Großbritannien, Kanada und Japan –, die sich bis zu 90 Tage innerhalb eines 180-Tage-Zeitraums im Schengen-Raum aufhalten. Obwohl die Genehmigung drei Jahre gültig bleibt, werden vor allem Unternehmen, die regelmäßig mehrere kurze Geschäftsreisen oder Rotationsaufträge organisieren, von der höheren Gebühr betroffen sein.
Laut SEM fließen die zusätzlichen Einnahmen in Cybersecurity-Verbesserungen, die Integration von ETIAS mit den Europol-Datenbanken sowie in die Weiterentwicklung des Schengener Informationssystems (SIS), um Identitätsbetrug schneller zu erkennen. Dieser Schritt ist Teil einer umfassenderen Digitalisierung der Grenzen: ETIAS-Genehmigungen werden künftig in denselben QR-Code eingebettet, der auch für das neue Ein- und Ausreisesystem (EES) verwendet wird, was manuelle Kontrollen reduziert.
Reiseintensive Branchen wie Pharma, Medizintechnik und Private Banking – Bereiche, in denen die Schweiz oft regionale Hauptsitze beherbergt – sollten ihre Reisepolitik überdenken. Einige Arbeitgeber kaufen bereits ETIAS-Genehmigungen in größeren Mengen für Projektteams ein; Finanzabteilungen müssen nun mit einer fast dreifachen Vorabkostensteigerung rechnen oder die Kosten auf die Reisenden umlegen.
Praktische Tipps für Mobility-Manager sind, mehrere Meetings in einer einzigen Reise zu bündeln, um die ETIAS-Kosten pro Reise zu senken, und die internen Richtlinien im Intranet zu aktualisieren, damit Mitarbeitende, die noch mit einer Gebühr von 7 Euro rechnen, bei der Abrechnung nicht überrascht werden. Das SEM plant, bis zum zweiten Quartal 2026 mehrsprachige FAQs für Arbeitgeber zu veröffentlichen, doch Unternehmen mit Meetings zu Jahresbeginn sollten ihre internen Informationen bereits vor der Weihnachtspause 2025 verbreiten.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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