Irland verlangt von arbeitenden Asylbewerbern bis zu 238 € pro Woche für staatliche Unterkünfte
Einkommensgrenze für Familienzusammenführung außerhalb des EWR in Irland steigt auf 44.300 €
Aufenthaltserlaubnis für Flüchtlinge: Einbürgerungsfrist von drei auf fünf Jahre verlängert
Neueste Nachrichten
Irland setzt Ziel von 3 bis 6 Monaten für Asylentscheidungen bis Juni 2026
Dublin will die Bearbeitungszeit für Asylentscheidungen in erster Instanz bis Juni 2026 auf 3 bis 6 Monate verkürzen – dank zusätzlicher Mitarbeiter und digitaler Fallverwaltung. Schnellere Entscheidungen könnten Arbeitgebern ermöglichen, Flüchtlingstalente früher einzusetzen, erfordern jedoch erhebliche Investitionen in Rechtsbeistand und Dolmetscherdienste.
Belgischer Nationalstreik legt Flüge von Dublin nach Brüssel lahm und stört irischen Geschäftsreiseverkehr
Ein landesweiter Streik in Belgien führte am 26. November zur Absage aller Abflüge am Flughafen Brüssel, wodurch Ryanair, Aer Lingus und Brussels Airlines ihre Verbindungen zwischen Dublin und Brüssel streichen mussten. Irische Geschäftsreisende sahen sich mit Umleitungen oder Verspätungen konfrontiert, was die Notwendigkeit einer soliden Notfallplanung unterstreicht.
Regierung plant neue Unterkunftsgebühren von bis zu 40 % des Einkommens von Asylsuchenden
Das Kabinett wird einen Plan prüfen, der von Antragstellern internationalen Schutzes verlangt, bis zu 238 € pro Woche – fast 40 % ihres Einkommens – für die staatlich bereitgestellte Unterkunft zu zahlen. Der Vorschlag geht einher mit strengeren Regeln für die Familienzusammenführung und einer längeren Aufenthaltsdauer bis zur Einbürgerung von Flüchtlingen. Die Regierung argumentiert, die Gebühren würden „Sekundärbewegungen“ eindämmen und den Druck auf die Unterkünfte verringern, während Wirtschaftsverbände vor Fachkräftemangel warnen und NGOs vor wachsender Armut.
Aer Lingus droht mit Schließung der Basis in Manchester – 200 Arbeitsplätze und transatlantische Verbindungen in Gefahr
Aer Lingus hat eine 45-tägige Konsultation zur Schließung seiner Langstreckenbasis in Manchester gestartet, wodurch 200 Arbeitsplätze im Vereinigten Königreich gefährdet sind und die transatlantische Kapazität für irische Unternehmen eingeschränkt werden könnte. Die Gewerkschaft Unite verurteilt den Plan scharf, und Arbeitgeber werden gewarnt, dass bei einer Schließung der Basis Anfang 2026 mit begrenzterer Sitzplatzverfügbarkeit und höheren Preisen zu rechnen ist.
Kältewelle und drohender Atlantiksturm lösen landesweite Reisewarnungen aus
Die Temperaturen sanken über Nacht auf –3 °C, und Met Éireann hat für fünf westliche Grafschaften gelbe Warnungen vor Regen und Wind herausgegeben, da später in der Woche ein möglicher atlantischer Sturm erwartet wird. Frost, örtliche Überschwemmungen und starke Böen könnten den Straßen-, Schienen- und Luftverkehr beeinträchtigen. Unternehmen sollten daher ihre Winter-Reiserisiko-Protokolle aktivieren und die Wetterupdates genau verfolgen.