
Die tschechische Regierung hat einen entscheidenden Schritt unternommen, um ukrainischen Flüchtlingen mehr Sicherheit zu bieten und die überlasteten Migrationsämter zu entlasten: Ab dem 15. Dezember 2025 wird eine neue „besondere langfristige Aufenthaltserlaubnis“ eingeführt, die den bisher jährlich verlängerten Aufkleber für den vorübergehenden Schutz ersetzt.
Laut einer Ministerialverordnung vom 26. November können berechtigte Antragsteller ihre aktuelle Erlaubnis gegen eine biometrische Karte eintauschen, die fünf Jahre gültig ist. Voraussetzung ist ein nachweisbares, steuerfreies Jahreseinkommen von mindestens 440.000 CZK (ca. 18.000 €) plus 110.000 CZK für jede unterhaltsberechtigte Person, ein Mietvertrag oder Eigentumsnachweis für die gesamte fünfjährige Laufzeit sowie ein apostilliertes polizeiliches Führungszeugnis. Das Innenministerium argumentiert, dass die strengeren finanziellen Anforderungen die wirtschaftliche Eigenständigkeit fördern, gleichzeitig aber Zehntausenden von Flüchtlingen, die bereits in den tschechischen Arbeitsmarkt integriert sind, eine stabile Perspektive bieten.
Für Arbeitgeber bedeutet die Neuerung eine erhebliche administrative Erleichterung. Unternehmen hatten sich darüber beklagt, dass die jährliche Verlängerung des vorübergehenden Schutzes zu „Genehmigungsklippen“ führte, da Personalabteilungen hunderte Ablaufdaten überwachen und Massen-Termine organisieren mussten, die das Reservierungsportal überlasteten. Die fünfjährige Karte reduziert die Verlängerungszyklen, minimiert rechtliche Risiken und sorgt für eine planbarere Belegschaft – besonders in Industriezentren wie Pilsen und Ostrava, wo ukrainische Fachkräfte wichtige Qualifikationslücken schließen.
Die praktische Umsetzung wird jedoch eine Herausforderung bleiben. Antragsteller müssen persönlich zu einem biometrischen Termin erscheinen, und die Migrationsämter in Prag und Brünn warnen bereits vor monatelangen Wartezeiten. Das Ministerium plant, 20 mobile Anmeldestellen im ganzen Land einzurichten und die Samstagsöffnungszeiten bis März 2026 zu verlängern, doch Experten befürchten, dass die Kapazitäten dennoch nicht ausreichen könnten. Flüchtlingshilfsorganisationen äußern zudem Sorge, dass viele Alleinerziehende die Einkommensgrenze nicht erreichen und wieder in das weniger sichere jährliche System zurückfallen könnten.
Dennoch bringt die Einführung der mehrjährigen Karte Tschechien in Einklang mit den Nachbarländern Polen und der Slowakei, die ihre Schutzgenehmigungen ebenfalls verlängert haben. Für multinationale Unternehmen mit großen ukrainischen Belegschaften lautet die Botschaft klar: Jetzt schon Einkommensnachweise, Mietverträge und polizeiliche Führungszeugnisse sammeln, damit die Mitarbeiter sofort Termine wahrnehmen können, sobald diese verfügbar sind.
Laut einer Ministerialverordnung vom 26. November können berechtigte Antragsteller ihre aktuelle Erlaubnis gegen eine biometrische Karte eintauschen, die fünf Jahre gültig ist. Voraussetzung ist ein nachweisbares, steuerfreies Jahreseinkommen von mindestens 440.000 CZK (ca. 18.000 €) plus 110.000 CZK für jede unterhaltsberechtigte Person, ein Mietvertrag oder Eigentumsnachweis für die gesamte fünfjährige Laufzeit sowie ein apostilliertes polizeiliches Führungszeugnis. Das Innenministerium argumentiert, dass die strengeren finanziellen Anforderungen die wirtschaftliche Eigenständigkeit fördern, gleichzeitig aber Zehntausenden von Flüchtlingen, die bereits in den tschechischen Arbeitsmarkt integriert sind, eine stabile Perspektive bieten.
Für Arbeitgeber bedeutet die Neuerung eine erhebliche administrative Erleichterung. Unternehmen hatten sich darüber beklagt, dass die jährliche Verlängerung des vorübergehenden Schutzes zu „Genehmigungsklippen“ führte, da Personalabteilungen hunderte Ablaufdaten überwachen und Massen-Termine organisieren mussten, die das Reservierungsportal überlasteten. Die fünfjährige Karte reduziert die Verlängerungszyklen, minimiert rechtliche Risiken und sorgt für eine planbarere Belegschaft – besonders in Industriezentren wie Pilsen und Ostrava, wo ukrainische Fachkräfte wichtige Qualifikationslücken schließen.
Die praktische Umsetzung wird jedoch eine Herausforderung bleiben. Antragsteller müssen persönlich zu einem biometrischen Termin erscheinen, und die Migrationsämter in Prag und Brünn warnen bereits vor monatelangen Wartezeiten. Das Ministerium plant, 20 mobile Anmeldestellen im ganzen Land einzurichten und die Samstagsöffnungszeiten bis März 2026 zu verlängern, doch Experten befürchten, dass die Kapazitäten dennoch nicht ausreichen könnten. Flüchtlingshilfsorganisationen äußern zudem Sorge, dass viele Alleinerziehende die Einkommensgrenze nicht erreichen und wieder in das weniger sichere jährliche System zurückfallen könnten.
Dennoch bringt die Einführung der mehrjährigen Karte Tschechien in Einklang mit den Nachbarländern Polen und der Slowakei, die ihre Schutzgenehmigungen ebenfalls verlängert haben. Für multinationale Unternehmen mit großen ukrainischen Belegschaften lautet die Botschaft klar: Jetzt schon Einkommensnachweise, Mietverträge und polizeiliche Führungszeugnisse sammeln, damit die Mitarbeiter sofort Termine wahrnehmen können, sobald diese verfügbar sind.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
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