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„Keine Erlaubnis, keine Reise“: Großbritannien führt ab 25. Februar 2026 verpflichtende elektronische Reisegenehmigung ein

Nov. 30, 2025
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„Keine Erlaubnis, keine Reise“: Großbritannien führt ab 25. Februar 2026 verpflichtende elektronische Reisegenehmigung ein
Das Innenministerium bestätigte am 29. November, dass die neue elektronische Reisegenehmigung (ETA) des Vereinigten Königreichs ab dem 25. Februar 2026 verbindlich wird. Ab diesem Datum müssen Bürger aus 85 visumfreien Ländern – darunter die USA, EU-Mitgliedstaaten, Australien, Japan und die Golfstaaten – eine genehmigte ETA oder ein elektronisches Visum vorweisen, bevor Fluggesellschaften ihnen das Boarding in Richtung Großbritannien erlauben.

Die ETA kostet 10 Pfund und ist für mehrere Aufenthalte von bis zu sechs Monaten innerhalb von zwei Jahren gültig. Seit dem Pilotstart im Jahr 2023 wurden bereits über 13,3 Millionen Anträge bearbeitet, von denen 97 Prozent innerhalb weniger Minuten automatisch genehmigt wurden. Ab Februar drohen Fluggesellschaften jedoch Bußgelder, wenn sie Passagiere ohne „Reisegenehmigung“ befördern – ähnlich dem US-ESTA-System.

„Keine Erlaubnis, keine Reise“: Großbritannien führt ab 25. Februar 2026 verpflichtende elektronische Reisegenehmigung ein


Für Geschäftsreisemanager bedeutet diese Änderung eine wichtige Umstellung. Während die meisten Reisenden schnell eine Genehmigung erhalten, können Personen mit kürzlichen Vorstrafen oder unklaren Passdaten mit einer bis zu 72-stündigen Überprüfung rechnen. Unternehmensrichtlinien sollten daher verlangen, dass ETA-Daten mindestens fünf Arbeitstage vor Abflug eingereicht werden, um kurzfristige Stornierungen zu vermeiden. Buchungssysteme müssen ETA-Nummern zusammen mit den Advance Passenger Information erfassen, damit Duty-of-Care-Teams nicht konforme Reisepläne erkennen können.

Fluggesellschaften aktualisieren ihre Abflugkontrollsysteme (DCS), um in Echtzeit mit der UK Border Force zu kommunizieren. Wird eine ETA nicht bestätigt, erfolgt eine „No-Board“-Anweisung, ähnlich wie bei US-APIS-Ablehnungen. Billigfluggesellschaften warnen, dass sich die Check-in-Schlangen anfangs verlängern könnten, weshalb Arbeitgeber für Vielflieger Anfang 2026 mehr Zeit für Transfers zum Flughafen einplanen sollten.

Strategisch vervollständigt die ETA den dreiteiligen digitalen Grenzplan, der bis 2027 alle Visa als e-Visa direkt mit den Pässen verknüpfen wird. Das verspricht reibungslose e-Gates und umfangreichere Daten für Risikoüberprüfungen – vorausgesetzt, die Reisenden gewöhnen sich schnell an die neue, papierlose Vorgehensweise.
Quelle: Visa Index

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