
Die politischen Erschütterungen durch die Ankündigung des Innenministers am 20. November sind bereits spürbar. Am 29. November berichtete der Guardian über den ersten bekannten Fall einer Migrantin, die freiwillig alle staatlichen Leistungen – einschließlich der Behindertenbeihilfe für ihre autistische Tochter – abgelehnt hat, da sie befürchtet, dass ein Leistungsbezug ihr den dauerhaften Aufenthalt (Indefinite Leave to Remain, ILR) im Rahmen des vorgeschlagenen „earned settlement“-Modells verwehren könnte.
Die alleinerziehende Mutter aus Ghana hat neun der derzeit erforderlichen zehn Jahre auf dem sogenannten „Langzeitaufenthaltsweg“ verbracht und ihr Visum alle 30 Monate erneuert – mit Kosten von über 13.000 Pfund an Gebühren und Zuschlägen. Nach den neuen Regeln könnte jeder, der zwölf Monate Leistungen bezogen hat, zwanzig Jahre warten müssen, es sei denn, er kann außergewöhnliche wirtschaftliche Beiträge nachweisen.
Die Rechtsberatungsorganisation RAMFEL warnt, dass die Politik besonders gering bezahlte Schlüsselkräfte – Pflegekräfte, Reinigungskräfte, Lieferfahrer – trifft, die während der Pandemie die britische Wirtschaft am Laufen gehalten haben, aber auf ergänzende Leistungen angewiesen sind, um über die Runden zu kommen. Für Personalverantwortliche entstehen dadurch ethische und Bindungsprobleme: Migrantische Mitarbeitende könnten legitime staatliche Unterstützung ablehnen, um ihre Chancen auf eine Niederlassungserlaubnis nicht zu gefährden, was zu erhöhter Anwesenheit trotz Krankheit, finanziellen Belastungen und höherer Fluktuation führen kann.
Arbeitgeber sollten die Beratung zu Sozialleistungen für geförderte Mitarbeitende überprüfen, unabhängige Rechtsberatung empfehlen und Härtefonds in Betracht ziehen, wenn der Visastatus mit Behinderung oder Kinderbetreuungskosten zusammenfällt. Im Bereich Beschaffung könnte die Zusammenarbeit mit Umzugsdienstleistern, die Stipendien für ILR-Gebühren anbieten, zu einem Wettbewerbsvorteil bei Mobilitätspaketen für Talente werden.
Das Innenministerium betont, dass die Konsultation „Beiträge – wie ehrenamtliche Tätigkeiten oder höhere Sozialversicherungszahlungen – ermöglichen soll, um die Qualifikationszeit zu verkürzen“. Doch bis Details vorliegen, stehen Tausende von Familien vor der quälenden Entscheidung zwischen grundlegender Unterstützung und langfristiger Sicherheit.
Die alleinerziehende Mutter aus Ghana hat neun der derzeit erforderlichen zehn Jahre auf dem sogenannten „Langzeitaufenthaltsweg“ verbracht und ihr Visum alle 30 Monate erneuert – mit Kosten von über 13.000 Pfund an Gebühren und Zuschlägen. Nach den neuen Regeln könnte jeder, der zwölf Monate Leistungen bezogen hat, zwanzig Jahre warten müssen, es sei denn, er kann außergewöhnliche wirtschaftliche Beiträge nachweisen.
Die Rechtsberatungsorganisation RAMFEL warnt, dass die Politik besonders gering bezahlte Schlüsselkräfte – Pflegekräfte, Reinigungskräfte, Lieferfahrer – trifft, die während der Pandemie die britische Wirtschaft am Laufen gehalten haben, aber auf ergänzende Leistungen angewiesen sind, um über die Runden zu kommen. Für Personalverantwortliche entstehen dadurch ethische und Bindungsprobleme: Migrantische Mitarbeitende könnten legitime staatliche Unterstützung ablehnen, um ihre Chancen auf eine Niederlassungserlaubnis nicht zu gefährden, was zu erhöhter Anwesenheit trotz Krankheit, finanziellen Belastungen und höherer Fluktuation führen kann.
Arbeitgeber sollten die Beratung zu Sozialleistungen für geförderte Mitarbeitende überprüfen, unabhängige Rechtsberatung empfehlen und Härtefonds in Betracht ziehen, wenn der Visastatus mit Behinderung oder Kinderbetreuungskosten zusammenfällt. Im Bereich Beschaffung könnte die Zusammenarbeit mit Umzugsdienstleistern, die Stipendien für ILR-Gebühren anbieten, zu einem Wettbewerbsvorteil bei Mobilitätspaketen für Talente werden.
Das Innenministerium betont, dass die Konsultation „Beiträge – wie ehrenamtliche Tätigkeiten oder höhere Sozialversicherungszahlungen – ermöglichen soll, um die Qualifikationszeit zu verkürzen“. Doch bis Details vorliegen, stehen Tausende von Familien vor der quälenden Entscheidung zwischen grundlegender Unterstützung und langfristiger Sicherheit.
Quelle: The Guardian