
Nur wenige Wochen vor dem Ansturm in der Ferienzeit bestätigten Minister am 29. November, dass bis zu 1.200 Militärangehörige und 1.000 Beamte während der acht Tage andauernden Streiks der Grenzschutzbehörde vom 23. bis 31. Dezember an den Passkontrollschaltern in Großbritannien eingesetzt werden. Ziel ist es, den Betrieb an den Flughäfen Heathrow, Gatwick, Manchester und vier weiteren aufrechtzuerhalten, nachdem die Mitglieder der PCS-Gewerkschaft für Arbeitskampfmaßnahmen wegen Gehalts- und Zulagenstreitigkeiten gestimmt hatten.
Der Einsatz der Streitkräfte folgt auf einen kleineren Streik der maritimen Grenzschutzmitarbeiter Anfang November und kommt zusätzlich zu Streiks im Rettungsdienst und Bahnverkehr. Fluggesellschaften haben bereits den Verkauf von Tickets für bestimmte ankommende Flüge nach Heathrow an Streiktagen ausgesetzt, aus Angst vor langen Warteschlangen bei der Einreise. Das Kabinettsbüro arbeitet derzeit an einem neuen „Resilienzrahmen“, um private, ehrenamtliche und militärische Ressourcen für kritische Infrastrukturen besser zu koordinieren.
Für Programme zur globalen Mobilität besteht das größte Risiko in Ankunftsstaus, die die gesamte Reisezeit von Tür zu Tür um mehrere Stunden verlängern könnten. Dies gefährdet enge Projektstarttermine und Umzüge in der Ferienzeit. Arbeitgeber sollten Reisende darauf hinweisen, gedruckte Nachweise über ihren Visastatus mitzuführen – auch wenn dieser digital vorliegt – sowie flexible Unterkünfte und Anschlusszugtickets zu buchen. Premium-Services mit Fast-Track-Passagen könnten ebenfalls ausfallen, wenn das Personal knapp wird.
Reiseversicherer warnen, dass streikbedingte Kosten möglicherweise nicht vollständig gedeckt sind, sofern die Policen keine Klauseln zu „Arbeitskampfmaßnahmen“ enthalten. Unternehmen sollten prüfen, ob verlängerte Wartezeiten als „Reiseverzögerung“ gelten und somit Anspruch auf Tagespauschalen besteht.
Langfristig verdeutlicht dieser Vorfall die anhaltenden Spannungen in den Arbeitsbeziehungen an den britischen Grenzstellen und unterstreicht die Regierungsbestrebungen, digitale Grenzen einzuführen, die weniger auf physische Personalstärke angewiesen sind. Bis jedoch elektronische Reisegenehmigungen (ETA) und E-Visa die herkömmlichen Passstempel vollständig ersetzen, bleiben menschliche Ressourcen unverzichtbar – und anfällig für Streiks.
Der Einsatz der Streitkräfte folgt auf einen kleineren Streik der maritimen Grenzschutzmitarbeiter Anfang November und kommt zusätzlich zu Streiks im Rettungsdienst und Bahnverkehr. Fluggesellschaften haben bereits den Verkauf von Tickets für bestimmte ankommende Flüge nach Heathrow an Streiktagen ausgesetzt, aus Angst vor langen Warteschlangen bei der Einreise. Das Kabinettsbüro arbeitet derzeit an einem neuen „Resilienzrahmen“, um private, ehrenamtliche und militärische Ressourcen für kritische Infrastrukturen besser zu koordinieren.
Für Programme zur globalen Mobilität besteht das größte Risiko in Ankunftsstaus, die die gesamte Reisezeit von Tür zu Tür um mehrere Stunden verlängern könnten. Dies gefährdet enge Projektstarttermine und Umzüge in der Ferienzeit. Arbeitgeber sollten Reisende darauf hinweisen, gedruckte Nachweise über ihren Visastatus mitzuführen – auch wenn dieser digital vorliegt – sowie flexible Unterkünfte und Anschlusszugtickets zu buchen. Premium-Services mit Fast-Track-Passagen könnten ebenfalls ausfallen, wenn das Personal knapp wird.
Reiseversicherer warnen, dass streikbedingte Kosten möglicherweise nicht vollständig gedeckt sind, sofern die Policen keine Klauseln zu „Arbeitskampfmaßnahmen“ enthalten. Unternehmen sollten prüfen, ob verlängerte Wartezeiten als „Reiseverzögerung“ gelten und somit Anspruch auf Tagespauschalen besteht.
Langfristig verdeutlicht dieser Vorfall die anhaltenden Spannungen in den Arbeitsbeziehungen an den britischen Grenzstellen und unterstreicht die Regierungsbestrebungen, digitale Grenzen einzuführen, die weniger auf physische Personalstärke angewiesen sind. Bis jedoch elektronische Reisegenehmigungen (ETA) und E-Visa die herkömmlichen Passstempel vollständig ersetzen, bleiben menschliche Ressourcen unverzichtbar – und anfällig für Streiks.
Quelle: London Daily
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