
Ausländische Einwohner, die eine Verlängerung ihres langfristigen Aufenthalts in Frankreich planen, könnten bald mit höheren Gebühren konfrontiert werden. Laut einer Analyse von VisaHQ zum Entwurf des Finanzgesetzes 2026, das am 28. November dem Parlament vorgelegt wurde, plant die Regierung, die Gebühr für die standardmäßige zehnjährige carte de séjour pluri-annuelle von 200 € auf 300 € anzuheben. Die meisten anderen Langzeitvisa und Aufenthaltstitel – einschließlich der Verlängerungen des Talent-Passes, die bei multinationalen Unternehmen beliebt sind – würden um 30 % bis 50 % steigen.
Haushaltsberichterstatter argumentieren, dass Frankreich sich damit lediglich „an den europäischen Durchschnitt angleicht“: Spanien verlangt für vergleichbare Genehmigungen etwa 218 €, Deutschland rund 100 €. Migrantenrechts-NGOs entgegnen jedoch, dass Neuankömmlinge bereits hohe Anfangskosten für Mietkautionen, Französischkurse und Sozialversicherungsanmeldungen tragen müssen, sodass zusätzliche 100 € eine potenzielle Hürde für Studierende und geringverdienende Entsandte darstellen.
Für Arbeitgeber bedeutet dies vor allem höhere Kosten. Eine vierköpfige Familie mit Intra-Company-Transfer-Visa könnte bei der nächsten Verlängerung mit einem Anstieg der Verwaltungsgebühren um mehr als 400 € rechnen. Personal- und Global-Mobility-Teams sollten daher für die Zuweisungen 2026 mit höheren Einwanderungskosten kalkulieren und die Obergrenzen für Umzugskosten entsprechend anpassen.
Sollte der Tarifplan unverändert angenommen werden, tritt er am 1. Januar 2026 in Kraft. Unternehmen mit Verlängerungen im ersten Quartal 2026 könnten prüfen, ob sie Anträge bereits im Dezember 2025 stellen, um die aktuellen Gebühren zu sichern – vorausgesetzt, biometrische Termine sind verfügbar. Interessierte sollten die Parlamentsdebatten im Dezember verfolgen, da Oppositionsparteien bereits mögliche Änderungen angekündigt haben, die Gebührenbefreiungen für humanitäre Fälle vorschreiben könnten.
Haushaltsberichterstatter argumentieren, dass Frankreich sich damit lediglich „an den europäischen Durchschnitt angleicht“: Spanien verlangt für vergleichbare Genehmigungen etwa 218 €, Deutschland rund 100 €. Migrantenrechts-NGOs entgegnen jedoch, dass Neuankömmlinge bereits hohe Anfangskosten für Mietkautionen, Französischkurse und Sozialversicherungsanmeldungen tragen müssen, sodass zusätzliche 100 € eine potenzielle Hürde für Studierende und geringverdienende Entsandte darstellen.
Für Arbeitgeber bedeutet dies vor allem höhere Kosten. Eine vierköpfige Familie mit Intra-Company-Transfer-Visa könnte bei der nächsten Verlängerung mit einem Anstieg der Verwaltungsgebühren um mehr als 400 € rechnen. Personal- und Global-Mobility-Teams sollten daher für die Zuweisungen 2026 mit höheren Einwanderungskosten kalkulieren und die Obergrenzen für Umzugskosten entsprechend anpassen.
Sollte der Tarifplan unverändert angenommen werden, tritt er am 1. Januar 2026 in Kraft. Unternehmen mit Verlängerungen im ersten Quartal 2026 könnten prüfen, ob sie Anträge bereits im Dezember 2025 stellen, um die aktuellen Gebühren zu sichern – vorausgesetzt, biometrische Termine sind verfügbar. Interessierte sollten die Parlamentsdebatten im Dezember verfolgen, da Oppositionsparteien bereits mögliche Änderungen angekündigt haben, die Gebührenbefreiungen für humanitäre Fälle vorschreiben könnten.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
Wie VisaHQ helfen kann
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