Ottawa plant neue PR-Wege und 33.000 beschleunigte Arbeitserlaubnisse für 2026
IRCC startet Pilotprojekt für digitale Visa für marokkanische Reisende
Oman nimmt Kanada ab 2026 in die Liste der 14-tägigen visafreien Einreisen auf
Neueste Nachrichten
Global Affairs Canada richtet WhatsApp- und Signal-Hotlines für Kanadier in Notlagen im Ausland ein
Global Affairs Canada hat seiner 24/7-Notfallhilfe spezielle WhatsApp- und Signal-Nummern hinzugefügt, um Kanadiern im Ausland sichere und kostengünstige Möglichkeiten zu bieten, in Krisensituationen um Hilfe zu bitten.
Ottawa stellt neue dauerhafte Aufenthaltswege vor, die für 2026 geplant sind
Das IRCC-Briefing vom 1. Dezember 2025 kündigt mehrere neue Wege zur dauerhaften Aufenthaltsgenehmigung an, die 2026 starten werden. Dazu gehören ein beschleunigter Übergang für 33.000 in Kanada arbeitende Personen, ein Schnellverfahren für US-H-1B-Fachkräfte sowie branchenspezifische Programme für Bau, Landwirtschaft und Flüchtlinge. Arbeitgeber sollten jetzt ihre berechtigten Mitarbeitenden erfassen, da die Kontingente voraussichtlich schnell ausgeschöpft sein werden.
CBSA startet 30-tägige Konsultation zu den Regeln für den internationalen Transit „Free Flow“
Die CBSA hat eine 30-tägige Konsultation eröffnet (endet am 29. Dezember 2025) zu neuen Regelungen, die es berechtigten internationalen Passagieren ermöglichen würden, kanadische Flughäfen im Transit zu passieren, ohne sich bei einem Grenzbeamten melden zu müssen. Stattdessen würden die Fluggesellschaften erweiterte Passagierdaten im Voraus bereitstellen, was die Ressourcen der CBSA entlastet und die Umsteigezeiten verkürzt. Der Vorschlag könnte kanadische Drehkreuze für weltweite Verbindungen attraktiver machen, erfordert jedoch von Fluggesellschaften und Unternehmen die Anpassung neuer Datenübermittlungsprozesse.
Kanada gibt Reisewarnungen für sechs beliebte Reiseziele heraus
Am 1. Dezember 2025 hat Kanada seine Reisehinweise für Mexiko, Brasilien, Großbritannien, Costa Rica, Italien und die Bahamas verschärft. Grund dafür sind Bedenken hinsichtlich Kriminalität und Terrorismus sowie bevorstehende Änderungen bei Visa- und biometrischen Einreisebestimmungen. Unternehmen sind nun gefordert, ihre Fürsorgepflichten, Reisewege und Versicherungsleistungen für Reisende in diese Länder zu überprüfen.
Quebec verdreifacht Nachweis der finanziellen Mittel für internationale Studierende
Ab dem 1. Januar 2026 verlangt Quebec von internationalen Studienbewerbern, dass sie über 24.617 CAD für Lebenshaltungskosten verfügen – mehr als das Doppelte der aktuellen Mindestsumme für Erwachsene. Diese erhöhte Vorgabe gilt sowohl für Neuanträge als auch für Verlängerungen und könnte die Kosten für die Unterstützung von entsandten Studierenden und deren Angehörigen deutlich erhöhen.
Nova Scotia wechselt für alle Nominierungsprogramme auf ein Interessenbekundungsverfahren
Ab dem 1. Dezember 2025 stellt Nova Scotia alle provinziellen Einwanderungsanträge auf ein Expression-of-Interest-System um und wählt Bewerber durch regelmäßige Ziehungen aus, die sich auf vorrangige Berufe konzentrieren. Bestehende Bewerber haben keinen Anspruch mehr auf eine garantierte Bearbeitung, was die Zeitpläne für Arbeitgeber und ausländische Arbeitskräfte verändert.
Kanada wirbt haitianische Talente an, während die Abschiebefrist in den USA näher rückt
Eine am 1. Dezember 2025 veröffentlichte Analyse zeigt, dass qualifizierte Haitianer, die von einer möglichen Abschiebung aus den USA bedroht sind, über das Express-Entry-System eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung in Kanada erhalten können. Besonders die französischsprachigen Auswahlrunden weisen die niedrigsten CRS-Schwellenwerte auf. Der Bericht empfiehlt Bewerbern und Arbeitgebern, sofort mit der Anerkennung von Qualifikationen und der Vorbereitung von Stellenangeboten zu beginnen.