
Kanadas Einwanderungspolitik steht vor einem weiteren Wachstumsschub. Laut ersten Berichten von Business Today am 2. Dezember 2025 wird der kommende Einwanderungsplan 2026–2028 mehrere neue Programme für den dauerhaften Aufenthalt (PR) eröffnen und den Übergang für bis zu 33.000 Inhaber temporärer Arbeitserlaubnisse beschleunigen. Ottawa verfolgt das Ziel, mehr ausländische Arbeitskräfte, die bereits im Land sind – insbesondere in Branchen mit akutem Arbeitskräftemangel – in dauerhafte Einwohner umzuwandeln.
Die Bundesregierung hatte zuletzt 2021 einen zeitlich begrenzten Weg von temporärem Aufenthalt zu dauerhaftem Aufenthalt angeboten, der innerhalb eines Tages ausgeschöpft war. Die neue Initiative soll sich durch fortlaufende Aufnahmeverfahren, klarere Dokumentationsregeln und branchenspezifische Zielvorgaben unterscheiden. In Entwicklung sind unter anderem ein beschleunigter Weg für US-H-1B-Visuminhaber, ein Programm für Bauarbeiter im Rahmen des nationalen Wohnungsbauplans sowie ein dauerhafter Nachfolger des Economic Mobility Pathways Pilot für qualifizierte Flüchtlinge. Zusammen könnten diese Programme zwischen 2026 und 2028 mehr als 115.000 Menschen aufnehmen.
Für Arbeitgeber versprechen die Maßnahmen eine Entlastung bei chronischen Stellenengpässen. Inhaber offener Arbeitserlaubnisse in Kanada können schneller den dauerhaften Status erhalten, was Fluktuation und Rekrutierungskosten senkt. Gleichzeitig signalisiert IRCC strengere Obergrenzen für neue temporäre Einwanderer, weshalb Unternehmen mit ausländischen Fachkräften ihre berechtigten Mitarbeitenden frühzeitig zur Teilnahme an den neuen PR-Programmen ermutigen sollten.
Einwanderungsanwälte raten Personalabteilungen, jetzt schon Nachweise über kanadische Berufserfahrung, Sprachtestergebnisse und Bildungsanerkennungen zu sammeln. Offizielle Informationen zu Gebühren und Kontingenten werden im ersten Quartal 2026 erwartet, doch eine frühzeitige Vorbereitung verschafft Bewerbern Vorteile, sobald die Portale öffnen. Die Ankündigung deutet zudem darauf hin, dass die Express Entry-Auslosungen nach Kategorien wettbewerbsintensiv bleiben; Arbeitgeber könnten die speziellen Branchenprogramme bevorzugen, die niedrigere Schwellenwerte im Comprehensive Ranking System versprechen.
Strategisch unterstreicht die Initiative Kanadas Wandel von reinem Mengenwachstum hin zu gezielter Bindung. Indem der Fokus auf Arbeitskräfte gelegt wird, die sich bereits in den lokalen Arbeitsmarkt integriert und kanadische Steuern gezahlt haben, will Ottawa die wirtschaftliche Produktivität stärken und gleichzeitig den Druck auf den Wohnungsmarkt durch direkt aus dem Ausland kommende Neuankömmlinge verringern. Multinationale Unternehmen sollten ihre Entsendungsrichtlinien überprüfen, um diese Wege optimal zu nutzen und betroffene Mitarbeitende beim Übergang zu unterstützen.
Die Bundesregierung hatte zuletzt 2021 einen zeitlich begrenzten Weg von temporärem Aufenthalt zu dauerhaftem Aufenthalt angeboten, der innerhalb eines Tages ausgeschöpft war. Die neue Initiative soll sich durch fortlaufende Aufnahmeverfahren, klarere Dokumentationsregeln und branchenspezifische Zielvorgaben unterscheiden. In Entwicklung sind unter anderem ein beschleunigter Weg für US-H-1B-Visuminhaber, ein Programm für Bauarbeiter im Rahmen des nationalen Wohnungsbauplans sowie ein dauerhafter Nachfolger des Economic Mobility Pathways Pilot für qualifizierte Flüchtlinge. Zusammen könnten diese Programme zwischen 2026 und 2028 mehr als 115.000 Menschen aufnehmen.
Für Arbeitgeber versprechen die Maßnahmen eine Entlastung bei chronischen Stellenengpässen. Inhaber offener Arbeitserlaubnisse in Kanada können schneller den dauerhaften Status erhalten, was Fluktuation und Rekrutierungskosten senkt. Gleichzeitig signalisiert IRCC strengere Obergrenzen für neue temporäre Einwanderer, weshalb Unternehmen mit ausländischen Fachkräften ihre berechtigten Mitarbeitenden frühzeitig zur Teilnahme an den neuen PR-Programmen ermutigen sollten.
Einwanderungsanwälte raten Personalabteilungen, jetzt schon Nachweise über kanadische Berufserfahrung, Sprachtestergebnisse und Bildungsanerkennungen zu sammeln. Offizielle Informationen zu Gebühren und Kontingenten werden im ersten Quartal 2026 erwartet, doch eine frühzeitige Vorbereitung verschafft Bewerbern Vorteile, sobald die Portale öffnen. Die Ankündigung deutet zudem darauf hin, dass die Express Entry-Auslosungen nach Kategorien wettbewerbsintensiv bleiben; Arbeitgeber könnten die speziellen Branchenprogramme bevorzugen, die niedrigere Schwellenwerte im Comprehensive Ranking System versprechen.
Strategisch unterstreicht die Initiative Kanadas Wandel von reinem Mengenwachstum hin zu gezielter Bindung. Indem der Fokus auf Arbeitskräfte gelegt wird, die sich bereits in den lokalen Arbeitsmarkt integriert und kanadische Steuern gezahlt haben, will Ottawa die wirtschaftliche Produktivität stärken und gleichzeitig den Druck auf den Wohnungsmarkt durch direkt aus dem Ausland kommende Neuankömmlinge verringern. Multinationale Unternehmen sollten ihre Entsendungsrichtlinien überprüfen, um diese Wege optimal zu nutzen und betroffene Mitarbeitende beim Übergang zu unterstützen.
Quelle: Business Today