
Zypern hat einen wichtigen Schritt in Richtung einer „Rückkehr-zuerst“-Migrationsstrategie gemacht, indem es eine Umsetzungsvereinbarung mit der Internationalen Organisation für Migration (IOM) unterzeichnet hat, um das erste Unterstützte Freiwillige Rückkehrzentrum (AVR HUB) der Insel in Nikosia einzurichten. Das Projekt im Wert von 1,05 Millionen CHF (ca. 1,1 Millionen Euro) wird vollständig aus dem Zweiten Schweizer Beitrag zum EU-Migrationsfonds finanziert und wurde am 4. Dezember von hochrangigen Vertretern des Finanzministeriums, des stellvertretenden Ministeriums für Migration und internationalen Schutz sowie der IOM-Mission in Zypern offiziell genehmigt.
Im Rahmen des Programms wird eine 40-Betten-Einrichtung angemietet und renoviert, um besonders schutzbedürftige Asylsuchende – vor allem Familien, unbegleitete Minderjährige und Menschen mit medizinischem Bedarf – auf eine würdige Rückkehr in ihr Herkunftsland vorzubereiten. Die Leistungen umfassen individuelle Beratung, medizinische Untersuchungen, Reiseorganisation und Unterstützung bei der Wiedereingliederung nach der Ankunft, die von mehrsprachigen IOM-Fallbearbeitern erbracht werden. Die Behörden rechnen damit, dass das Zentrum bis Mitte 2026 betriebsbereit ist und so die überlasteten Aufnahmeeinrichtungen wie Pournara und Kofinou entlastet.
Die Vereinbarung erfolgt vor dem Hintergrund, dass Zypern weiterhin eine der höchsten Asylquoten pro Kopf in der EU verzeichnet. Laut Angaben der Behörden wurden in den ersten drei Quartalen 2025 rund 3.600 freiwillige oder zwangsweise Rückführungen durchgeführt – ein Anstieg von 89 % gegenüber 2022 – dank engerer Zusammenarbeit mit Frontex und Botschaften der Herkunftsländer. Das neue Zentrum soll diesen Schwung institutionalisieren und der Kritik von NGOs begegnen, dass frühere Rückführungen von Polizeieinheiten ohne spezialisierte Unterstützung nur stückweise abgewickelt wurden.
Für Arbeitgeber signalisiert das Projekt eine strengere Kontrolle. Unternehmen, die Drittstaatsangehörige beschäftigen, müssen die Gültigkeit der Visa sorgfältig prüfen; Überzieher werden voraussichtlich vermehrt über das neue Zentrum abgewickelt. Mobilitätsmanager sollten ihre Mitarbeiter über rechtliche Optionen und Abreisefristen informieren, insbesondere bei befristeten Verträgen. Unternehmen, die ihre gesellschaftliche Verantwortung stärken wollen, können zudem mit der IOM bei Qualifizierungsprogrammen für Rückkehrer zusammenarbeiten.
Die von der Schweiz finanzierte Einrichtung ergänzt die Vorbereitungen Zyperns auf die EU-Ratspräsidentschaft 2026, bei der Migration und der Beitritt zum Schengen-Raum im Mittelpunkt stehen werden. Die Behörden hoffen, dass die Demonstration menschenwürdiger, EU-konformer Rückkehrverfahren Zyperns Position für einen späteren Beitritt zum Schengen-Raum stärkt.
Im Rahmen des Programms wird eine 40-Betten-Einrichtung angemietet und renoviert, um besonders schutzbedürftige Asylsuchende – vor allem Familien, unbegleitete Minderjährige und Menschen mit medizinischem Bedarf – auf eine würdige Rückkehr in ihr Herkunftsland vorzubereiten. Die Leistungen umfassen individuelle Beratung, medizinische Untersuchungen, Reiseorganisation und Unterstützung bei der Wiedereingliederung nach der Ankunft, die von mehrsprachigen IOM-Fallbearbeitern erbracht werden. Die Behörden rechnen damit, dass das Zentrum bis Mitte 2026 betriebsbereit ist und so die überlasteten Aufnahmeeinrichtungen wie Pournara und Kofinou entlastet.
Die Vereinbarung erfolgt vor dem Hintergrund, dass Zypern weiterhin eine der höchsten Asylquoten pro Kopf in der EU verzeichnet. Laut Angaben der Behörden wurden in den ersten drei Quartalen 2025 rund 3.600 freiwillige oder zwangsweise Rückführungen durchgeführt – ein Anstieg von 89 % gegenüber 2022 – dank engerer Zusammenarbeit mit Frontex und Botschaften der Herkunftsländer. Das neue Zentrum soll diesen Schwung institutionalisieren und der Kritik von NGOs begegnen, dass frühere Rückführungen von Polizeieinheiten ohne spezialisierte Unterstützung nur stückweise abgewickelt wurden.
Für Arbeitgeber signalisiert das Projekt eine strengere Kontrolle. Unternehmen, die Drittstaatsangehörige beschäftigen, müssen die Gültigkeit der Visa sorgfältig prüfen; Überzieher werden voraussichtlich vermehrt über das neue Zentrum abgewickelt. Mobilitätsmanager sollten ihre Mitarbeiter über rechtliche Optionen und Abreisefristen informieren, insbesondere bei befristeten Verträgen. Unternehmen, die ihre gesellschaftliche Verantwortung stärken wollen, können zudem mit der IOM bei Qualifizierungsprogrammen für Rückkehrer zusammenarbeiten.
Die von der Schweiz finanzierte Einrichtung ergänzt die Vorbereitungen Zyperns auf die EU-Ratspräsidentschaft 2026, bei der Migration und der Beitritt zum Schengen-Raum im Mittelpunkt stehen werden. Die Behörden hoffen, dass die Demonstration menschenwürdiger, EU-konformer Rückkehrverfahren Zyperns Position für einen späteren Beitritt zum Schengen-Raum stärkt.
Quelle: VisaHQ