
Belgien hat bestätigt, dass Bewohner bald eine rechtsgültige Identitätskarte auf ihrem Smartphone speichern können. Digitalministerin Vanessa Matz erklärte gegenüber The Brussels Times, dass die mobile Ausweiskarte in der ersten Hälfte des Jahres 2026 über die MyGov.be-App eingeführt wird und alle Funktionen der heutigen Chip-und-PIN-Karte abbildet. Die Ankündigung vom 8. Dezember reiht Belgien damit neben Vorreitern wie Deutschland und den Niederlanden in Europas schnell wachsendem eID-Bereich ein.
Nach dem Plan müssen neu zugezogene Expats nicht mehr mehrfach zur örtlichen Gemeinde fahren und bis zu drei Wochen auf die Ausstellung der Aufenthaltskarte warten. Sobald die Adresse des Ausländers verifiziert ist, kann die eID innerhalb von Minuten heruntergeladen werden, was die wichtige Eingewöhnungsphase bei einem Umzug erheblich verkürzt. Das Innenministerium erarbeitet derzeit Richtlinien, damit die Bundespolizei an den Flughäfen Brüssel, Charleroi und Lüttich den telefonbasierten Ausweis bei Flügen innerhalb des Schengen-Raums akzeptiert. Zudem laufen Gespräche mit Eurostar und Thalys, um den QR-Code als automatisches Ticket-Identifikationsmittel anzuerkennen.
Global-Mobility-Teams müssen ihre Onboarding-Checklisten anpassen, Mobilitätshandbücher aktualisieren und Entsandte dazu anhalten, die MyGov.be-App vor der Ankunft zu installieren. Banken, Krankenkassen und HRIS-Anbieter entwickeln bereits API-Schnittstellen, die eine Echtzeit-Überprüfung des Aufenthaltsstatus ermöglichen – was KYC-Prozesse erleichtert und automatisierte Compliance-Warnungen bei Ablauf von Genehmigungen erlaubt. Da die Ausweisdaten lokal auf dem Gerät mit biometrischer Entsperrung und Fernlöschfunktion gespeichert werden, signalisieren Datenschutzbehörden vorläufige Zustimmung, sofern keine zentrale Bewegungsüberwachung eingeführt wird.
Die Sicherheit bleibt jedoch ein kritischer Punkt. Das Nationale Cyber-Sicherheitszentrum hat Penetrationstests abgeschlossen und wird die Ergebnisse nächsten Monat veröffentlichen. Arbeitgeber werden angewiesen, Kopien der Plastikkarten schrittweise abzuschaffen und sich auf gemischte Arbeitsabläufe während der Übergangsphase vorzubereiten, in der einige Mitarbeiter noch den physischen Ausweis mit sich führen.
Nach dem Plan müssen neu zugezogene Expats nicht mehr mehrfach zur örtlichen Gemeinde fahren und bis zu drei Wochen auf die Ausstellung der Aufenthaltskarte warten. Sobald die Adresse des Ausländers verifiziert ist, kann die eID innerhalb von Minuten heruntergeladen werden, was die wichtige Eingewöhnungsphase bei einem Umzug erheblich verkürzt. Das Innenministerium erarbeitet derzeit Richtlinien, damit die Bundespolizei an den Flughäfen Brüssel, Charleroi und Lüttich den telefonbasierten Ausweis bei Flügen innerhalb des Schengen-Raums akzeptiert. Zudem laufen Gespräche mit Eurostar und Thalys, um den QR-Code als automatisches Ticket-Identifikationsmittel anzuerkennen.
Global-Mobility-Teams müssen ihre Onboarding-Checklisten anpassen, Mobilitätshandbücher aktualisieren und Entsandte dazu anhalten, die MyGov.be-App vor der Ankunft zu installieren. Banken, Krankenkassen und HRIS-Anbieter entwickeln bereits API-Schnittstellen, die eine Echtzeit-Überprüfung des Aufenthaltsstatus ermöglichen – was KYC-Prozesse erleichtert und automatisierte Compliance-Warnungen bei Ablauf von Genehmigungen erlaubt. Da die Ausweisdaten lokal auf dem Gerät mit biometrischer Entsperrung und Fernlöschfunktion gespeichert werden, signalisieren Datenschutzbehörden vorläufige Zustimmung, sofern keine zentrale Bewegungsüberwachung eingeführt wird.
Die Sicherheit bleibt jedoch ein kritischer Punkt. Das Nationale Cyber-Sicherheitszentrum hat Penetrationstests abgeschlossen und wird die Ergebnisse nächsten Monat veröffentlichen. Arbeitgeber werden angewiesen, Kopien der Plastikkarten schrittweise abzuschaffen und sich auf gemischte Arbeitsabläufe während der Übergangsphase vorzubereiten, in der einige Mitarbeiter noch den physischen Ausweis mit sich führen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News