
Das lang erwartete Ein- und Ausreisesystem (EES) wurde an diesem Wochenende offiziell schrittweise eingeführt und ersetzt die manuelle Passstempelung durch automatisierte Erfassung von Fingerabdrücken und Gesichtsbildern für alle Nicht-EU-Bürger, die den Schengen-Raum betreten oder verlassen. Travel and Tour World bestätigte, dass die ersten Terminals am 7. Dezember in Betrieb genommen wurden, die vollständige Einführung ist bis April 2026 geplant.
Belgien hat schnell reagiert. Der Flughafen Brüssel verfügt nun über Dutzende Registrierungs-Terminals und 36 neue elektronische Gates, während ähnliche Modernisierungen in Charleroi, Lüttich und am Fährterminal im Hafen von Zeebrügge im Bau sind. Bundespolizisten wurden neu geschult, um die automatisierten Kontrollspuren zu überwachen und Passagieren zu helfen, deren Fingerabdrücke nicht erkannt werden – laut Pilotdaten betrifft das etwa 4 %.
Für belgische Unternehmen, die außerhalb der EU rekrutieren, bringt das System mehr Klarheit über die zulässige Aufenthaltsdauer ihrer Mitarbeiter. Das EES berechnet automatisch die 90/180-Tage-Schengen-Regel und meldet Überziehungen in Echtzeit, wodurch das Risiko verringert wird, dass ein wichtiger Ingenieur oder Vertriebsleiter an der Grenze aufgehalten wird. Personalabteilungen wird empfohlen, die Reisegewohnheiten zu überprüfen und sicherzustellen, dass Kurzzeitentsandte ihre Schengen-Grenze nicht versehentlich überschreiten, sobald die Stempel entfallen.
Auch Fluggesellschaften erwarten Produktivitätssteigerungen. Brussels Airlines prognostiziert, dass die durchschnittliche Kontrollzeit der Bordkarten für US- und britische Staatsbürger um 30 % sinken wird, wodurch das Personal während des Dezemberansturms mehr Zeit für Kundenserviceaufgaben hat. Reiseveranstalter bereiten Chatbot-Skripte und Vorab-E-Mails vor, um Kunden den neuen Ablauf zu erklären.
Kritiker äußern Bedenken hinsichtlich Datenschutz und technischer Probleme. Die belgische Datenschutzbehörde fordert monatliche Wirkungsanalysen während der Einführung, und Verbraucherverbände verlangen einen schnellen Beschwerdemechanismus bei biometrischen Abgleichfehlern. Die Bundespolizei betont, dass alle Daten auf sicheren EU-Servern gespeichert und nach drei Jahren automatisch gelöscht werden, sofern sie nicht mit einer Einwanderungsuntersuchung verknüpft sind.
Belgien hat schnell reagiert. Der Flughafen Brüssel verfügt nun über Dutzende Registrierungs-Terminals und 36 neue elektronische Gates, während ähnliche Modernisierungen in Charleroi, Lüttich und am Fährterminal im Hafen von Zeebrügge im Bau sind. Bundespolizisten wurden neu geschult, um die automatisierten Kontrollspuren zu überwachen und Passagieren zu helfen, deren Fingerabdrücke nicht erkannt werden – laut Pilotdaten betrifft das etwa 4 %.
Für belgische Unternehmen, die außerhalb der EU rekrutieren, bringt das System mehr Klarheit über die zulässige Aufenthaltsdauer ihrer Mitarbeiter. Das EES berechnet automatisch die 90/180-Tage-Schengen-Regel und meldet Überziehungen in Echtzeit, wodurch das Risiko verringert wird, dass ein wichtiger Ingenieur oder Vertriebsleiter an der Grenze aufgehalten wird. Personalabteilungen wird empfohlen, die Reisegewohnheiten zu überprüfen und sicherzustellen, dass Kurzzeitentsandte ihre Schengen-Grenze nicht versehentlich überschreiten, sobald die Stempel entfallen.
Auch Fluggesellschaften erwarten Produktivitätssteigerungen. Brussels Airlines prognostiziert, dass die durchschnittliche Kontrollzeit der Bordkarten für US- und britische Staatsbürger um 30 % sinken wird, wodurch das Personal während des Dezemberansturms mehr Zeit für Kundenserviceaufgaben hat. Reiseveranstalter bereiten Chatbot-Skripte und Vorab-E-Mails vor, um Kunden den neuen Ablauf zu erklären.
Kritiker äußern Bedenken hinsichtlich Datenschutz und technischer Probleme. Die belgische Datenschutzbehörde fordert monatliche Wirkungsanalysen während der Einführung, und Verbraucherverbände verlangen einen schnellen Beschwerdemechanismus bei biometrischen Abgleichfehlern. Die Bundespolizei betont, dass alle Daten auf sicheren EU-Servern gespeichert und nach drei Jahren automatisch gelöscht werden, sofern sie nicht mit einer Einwanderungsuntersuchung verknüpft sind.
Quelle: Travel & Tour World / VisaHQ