Stimmungswandel in der Öffentlichkeit: Kanadas Einwanderungskürzungen führen zu Bevölkerungsrückgang
Emirates bittet Passagiere, wegen starken Regens in Dubai vier Stunden früher anzureisen
Österreich senkt Einwanderungskontingent für 2025 auf 5.616 Genehmigungen im Rahmen der neuen Niederlassungsverordnung
Neueste Nachrichten
Indien lockert Geschäftsvisabestimmungen und startet digitale Sponsoring-Plattform zur Anziehung ausländischer (insbesondere chinesischer) Experten
DPIIT hat zusätzliche Genehmigungen abgeschafft und ein Portal eingeführt, über das indische Unternehmen elektronische Sponsorship-Briefe für ausländische Fachkräfte ausstellen können. Dadurch verkürzt sich die Bearbeitungszeit für Geschäftsvisa auf etwa vier Wochen. Diese Änderung kommt besonders chinesischen Ingenieuren zugute, deren Abwesenheit seit 2020 die Inbetriebnahme von Fabriken verzögert hat, und signalisiert eine pragmatische wirtschaftliche Entspannung. Unternehmen sollten ihre Mobilitätspläne anpassen und die Einhaltung der neuen papierlosen Abläufe sicherstellen.
KI verkürzt Genehmigungszeit für Arbeitserlaubnisse in den VAE von 10 Tagen auf 1 Sekunde
Das vollständig automatisierte Kontingentsystem des MoHRE genehmigt jetzt die Zuteilung von Arbeitserlaubnissen für Unternehmen in nur einer Sekunde und hat in diesem Jahr bereits 13 Millionen Transaktionen verarbeitet. Dieser Geschwindigkeitssprung ermöglicht es Arbeitgebern, ausländische Mitarbeiter deutlich schneller einzustellen, erfordert jedoch, dass HR-Systeme mit den APIs des MoHRE integriert werden.
Australien beschleunigt die Einführung von Visastornierungsbefugnissen nach dem Terroranschlag in Bondi
Innenminister Tony Burke hat schnelle Reformen vorgestellt, die es Behörden ermöglichen, Visa von Hasspredigern und Extremisten innerhalb weniger Tage zu widerrufen oder abzulehnen. Dies ist Teil eines umfassenderen Sicherheitsprogramms nach dem Bondi-Vorfall. Die Änderungen umfassen strengere Zuverlässigkeitsprüfungen, beschleunigte Abschiebungen und neue Straftatbestände für „entmenschlichende“ Äußerungen – Aspekte, die nun auch von Unternehmensmobilitätsteams in ihre Risikoplanung einbezogen werden müssen.
Finnlands neues Staatsbürgerschaftsgesetz tritt in Kraft: 100 % digitale Anträge, strengere Kriterien
Das überarbeitete Staatsbürgerschaftsgesetz Finnlands, das ab dem 17. Dezember 2025 in Kraft tritt, schreibt ausschließlich Online-Anträge vor und verschärft die Anforderungen an Wohnsitz, Einkommen und ein einwandfreies Führungszeugnis. Migri rechnet mit schnelleren Bearbeitungszeiten, doch Unternehmen müssen ihre Mitarbeitenden auf strengere wirtschaftliche und strafrechtliche Prüfungen vorbereiten. Die Reform modernisiert die Abläufe, erhöht jedoch die Hürden für langfristige ausländische Fachkräfte, die einen finnischen Pass erhalten möchten.
Regierung stellt 2,7 Millionen Euro zur Förderung von Beschäftigung und Integration von Migranten bereit
Irland hat acht regionale Projekte mit insgesamt 2,7 Millionen Euro gefördert, die rechtmäßig ansässige Migranten bei Sprachkenntnissen, Qualifikationen und der Jobsuche unterstützen. Die vierjährigen Förderprogramme sollen die Beschäftigungsfähigkeit steigern und dem Fachkräftemangel entgegenwirken, um Irlands Ruf als gastfreundliches Ziel für internationales Talent zu stärken.
Britisches Oberstes Gericht stoppt Zwangsräumungen von neu anerkannten Flüchtlingen zur Weihnachtszeit
Ein Urteil des High Court verpflichtet das Innenministerium, neu anerkannten Flüchtlingen eine Frist von 56 statt 28 Tagen vor einer Räumung einzuräumen. Dadurch werden rund 3.000 Menschen davor bewahrt, über Weihnachten auf der Straße zu schlafen. Die Änderung verringert den Integrationsdruck und beseitigt das unmittelbare Risiko von Obdachlosigkeit, das Kommunen und Arbeitgeber zusätzlich belastet hätte.
EU erweitert Liste der „sicheren Herkunftsländer“ um sieben Staaten und verändert damit die Asylverfahren in Frankreich
Die Entscheidung der EU, sieben Länder als „sicher“ einzustufen, zwingt Frankreich dazu, Tausende Asylanträge schneller zu bearbeiten. Die Beweislast liegt nun bei den Antragstellern, was die Rückstände bei der OFPRA möglicherweise verringert. Unternehmen, Universitäten und NGOs müssen ihre Fristen für die Einhaltung von Vorschriften anpassen und ihre Unterstützungsangebote überdenken, da Berufungsfristen verkürzt und humanitäre Gründe eingeschränkt werden.
Bundestag startet Schnellverfahren für Gesetz zur Anerkennung ausländischer medizinischer Abschlüsse
Ein am 18. Dezember diskutierter Gesetzentwurf sieht vor, dass Entscheidungen innerhalb von drei Monaten getroffen werden müssen, Anträge vollständig digital eingereicht werden und die Anerkennung ausländischer Ärzte, Zahnärzte, Apotheker und Hebammen bundesweit koordiniert wird. Schnellere Zulassungsverfahren sollen Deutschlands akuten Fachkräftemangel im Gesundheitswesen lindern und Arbeitgebern mehr Planungssicherheit bieten.
Indien beschleunigt Geschäftsvisa und öffnet damit Hunderten feststeckender chinesischer Ingenieure die Tür
Neu-Delhi hat mehrere Prüfungsstufen für technische und Geschäftsvisa abgeschafft, sodass chinesische Ingenieure ihre Genehmigungen nun in etwa fünf Tagen statt wie bisher in 45 Tagen erhalten. Die Reform setzt festgefahrene Fabrikprojekte im Wert von mehreren Milliarden frei und signalisiert eine vorsichtige wirtschaftliche Annäherung zwischen den beiden größten Volkswirtschaften Asiens.
Österreich verlängert sechsmonatigen Stopp der Familienzusammenführung von Flüchtlingen bis Juli 2026
Das Parlament hat eine weitere sechsmonatige Aussetzung der Familienzusammenführung für Flüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigte beschlossen, wodurch eine Wiederaufnahme frühestens im Juli 2026 möglich ist. Dieser Schritt entlastet den politischen Druck kurzfristig, erschwert jedoch die Personalplanung für Arbeitgeber mit geschützten Fachkräften in Österreich.
Italiens digitale Einwanderungsreform tritt in Kraft
Gesetz 182/2025 – Italiens umfassendes Verwaltungsvereinfachungsgesetz – trat am 18. Dezember 2025 in Kraft. Es bringt vollständig digitale Verlängerungen von Aufenthaltserlaubnissen, eine Arbeitgeber-API zur Nachverfolgung von Arbeitserlaubnisverfahren sowie eine gesetzliche Frist von 30 Tagen für wichtige Kategorien von Nulla Osta mit sich. Die Neuerungen versprechen schnellere Einstellungsprozesse, weniger persönliche Termine und erhebliche Kosteneinsparungen für Unternehmen, die Fachkräfte nach Italien verlagern.