
Von Lyon bis Beauvais: Französische Städte organisieren am 18. Dezember Abenddemonstrationen zum Internationalen Tag der Migranten der UN. In Lyon versammeln sich die Protestierenden um 18:00 Uhr am Place Guichard, um die Abschaffung des Einwanderungsgesetzes 2025 von Innenminister Gérald Darmanin und die Wiedereröffnung der persönlichen Schalter in den Präfekturen zu fordern. Hintergrund sind durchschnittliche Wartezeiten von 200 Tagen für die Verlängerung von Aufenthaltstiteln.
Die Organisatoren – darunter La Cimade, lokale Gewerkschaften und Studierendenkollektive – kritisieren, dass die rein digitalen Verfahren eine digitale Barriere für besonders schutzbedürftige Antragsteller geschaffen haben, was zu abgelaufenen Ausweisen, Arbeitsplatzverlusten und abgesagten Reisen führt. Ähnliche Kundgebungen sind in Toulouse, der Normandie und Paris unter dem Motto „Une journée sans nous“ (Ein Tag ohne uns) geplant.
Obwohl die Demonstrationen friedlich verlaufen, sollten Arbeitgeber ausländischer Mitarbeiter mit lokalen Verkehrsbehinderungen und möglichen Verzögerungen bei Terminen in den Präfekturen rechnen, falls sich die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes beteiligen. Fachanwälte für Migrationsrecht raten, Nachweise über Terminanfragen mitzuführen und Verlängerungsanträge rechtzeitig vor Ablauf einzureichen, um Lücken im Aufenthaltsstatus zu vermeiden.
Die Proteste fallen zudem mit der bevorstehenden Prüfung von Teilen des Einwanderungsgesetzes 2025 durch den Verfassungsrat zusammen, was das Thema weiterhin in den Medien hält. Sollte der Rat zentrale Artikel – wie bereits bei früheren Entwürfen – kassieren, könnten sich die Abläufe in den Präfekturen erneut ändern, was die Unsicherheit bei der Bearbeitung weiter verschärft.
Für internationale Personalabteilungen lautet die Botschaft: Die Webseiten der lokalen Präfekturen täglich im Blick behalten und für die Verlängerung von Aufenthaltstiteln Anfang 2026 großzügig Zeit einplanen.
Die Organisatoren – darunter La Cimade, lokale Gewerkschaften und Studierendenkollektive – kritisieren, dass die rein digitalen Verfahren eine digitale Barriere für besonders schutzbedürftige Antragsteller geschaffen haben, was zu abgelaufenen Ausweisen, Arbeitsplatzverlusten und abgesagten Reisen führt. Ähnliche Kundgebungen sind in Toulouse, der Normandie und Paris unter dem Motto „Une journée sans nous“ (Ein Tag ohne uns) geplant.
Obwohl die Demonstrationen friedlich verlaufen, sollten Arbeitgeber ausländischer Mitarbeiter mit lokalen Verkehrsbehinderungen und möglichen Verzögerungen bei Terminen in den Präfekturen rechnen, falls sich die Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes beteiligen. Fachanwälte für Migrationsrecht raten, Nachweise über Terminanfragen mitzuführen und Verlängerungsanträge rechtzeitig vor Ablauf einzureichen, um Lücken im Aufenthaltsstatus zu vermeiden.
Die Proteste fallen zudem mit der bevorstehenden Prüfung von Teilen des Einwanderungsgesetzes 2025 durch den Verfassungsrat zusammen, was das Thema weiterhin in den Medien hält. Sollte der Rat zentrale Artikel – wie bereits bei früheren Entwürfen – kassieren, könnten sich die Abläufe in den Präfekturen erneut ändern, was die Unsicherheit bei der Bearbeitung weiter verschärft.
Für internationale Personalabteilungen lautet die Botschaft: Die Webseiten der lokalen Präfekturen täglich im Blick behalten und für die Verlängerung von Aufenthaltstiteln Anfang 2026 großzügig Zeit einplanen.