
Anlässlich des Internationalen Tages der Migranten hat das italienische Statistikamt Istat eine datenreiche Infografik veröffentlicht, die ein differenziertes Bild der Migration im Land zeichnet. Ende 2024 (neueste vollständige Daten) besitzen 3,8 Millionen Nicht-EU-Bürger gültige Aufenthaltserlaubnisse – das entspricht etwa 6,4 % der Bevölkerung. Die Erstausstellungen von Aufenthaltstiteln gingen 2024 um 12,3 % auf 290.119 zurück, vor allem wegen der geringeren Zahl ukrainischer Ankünfte nach den Notzuflüssen 2023.
Die arbeitsbezogene Mobilität nimmt zu: 40.451 Arbeitserlaubnisse wurden ausgestellt, ein Anstieg von 3,8 % und der höchste Wert seit der Pandemie. Lombardei, Kampanien und Venetien machten zusammen fast 40 % dieser Genehmigungen aus. Bangladescher, Marokkaner und Albaner führten die Nationalitätenliste der Neuankömmlinge an.
Warum das für Unternehmen wichtig ist
• Der wachsende Anteil an Arbeitserlaubnissen signalisiert einen verschärften Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt; Unternehmen sollten ihre Quotenanträge im Rahmen des Flussdekrets 2026–2028 beschleunigen.
• Die Daten bestätigen die regionale Konzentration: Firmen in den nördlichen Zentren müssen mit verstärkten Kontrollen zur Einhaltung der Vorschriften rechnen.
• Weniger humanitäre Ankünfte entlasten kurzfristig den Wohnungsmarkt in einigen Städten, könnten aber bei einer Eskalation geopolitischer Krisen wieder zunehmen.
Die Studie verzeichnet zudem 217.448 Einbürgerungen, was auf einen stetigen Talentnachschub hinweist, der für innergemeinschaftliche Einsätze ohne weitere Visavorgaben zur Verfügung steht.
Die arbeitsbezogene Mobilität nimmt zu: 40.451 Arbeitserlaubnisse wurden ausgestellt, ein Anstieg von 3,8 % und der höchste Wert seit der Pandemie. Lombardei, Kampanien und Venetien machten zusammen fast 40 % dieser Genehmigungen aus. Bangladescher, Marokkaner und Albaner führten die Nationalitätenliste der Neuankömmlinge an.
Warum das für Unternehmen wichtig ist
• Der wachsende Anteil an Arbeitserlaubnissen signalisiert einen verschärften Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt; Unternehmen sollten ihre Quotenanträge im Rahmen des Flussdekrets 2026–2028 beschleunigen.
• Die Daten bestätigen die regionale Konzentration: Firmen in den nördlichen Zentren müssen mit verstärkten Kontrollen zur Einhaltung der Vorschriften rechnen.
• Weniger humanitäre Ankünfte entlasten kurzfristig den Wohnungsmarkt in einigen Städten, könnten aber bei einer Eskalation geopolitischer Krisen wieder zunehmen.
Die Studie verzeichnet zudem 217.448 Einbürgerungen, was auf einen stetigen Talentnachschub hinweist, der für innergemeinschaftliche Einsätze ohne weitere Visavorgaben zur Verfügung steht.
Quelle: Istat