
Geschäftsreisende, die am 17. Dezember nach Italien ein- oder ausreisen wollten, erlebten einen angespannten Nachmittag: Die Flugverkehrskontrollgesellschaft ENAV, Bodenabfertigungsfirmen sowie Crews von Airlines wie ITA Airways, Vueling und easyJet legten von 13:00 bis 17:00 Uhr einen koordinierten vierstündigen Streik ein. Die von einer Gewerkschaftskoalition organisierte Aktion forderte schnellere Vertragsverlängerungen, eine bessere Work-Life-Balance und die Stabilisierung von Hunderten befristeten Arbeitsverhältnissen.
Auswirkungen auf die Mobilität
Laut der Notfallliste der ENAC blieben Langstreckenflüge geschützt, doch dutzende innergemeinschaftliche und Inlandsflüge wurden gestrichen oder umgebucht. Reisende mit Anschlussflügen auf Langstrecken in Rom und Mailand mussten mit Verspätungen von mindestens 60 bis 90 Minuten rechnen, da das Bodenpersonal reduziert war.
Für multinationale Unternehmen fiel der Streik mit dem Jahresendwechsel von Mitarbeitereinsätzen und der Urlaubszeit zusammen, was einige dazu zwang, Notfallumleitungen über Zürich oder München zu organisieren. Reisebüros schätzen die direkten Umbuchungskosten auf mittlerweile 1,8 Millionen Euro und steigend.
Was Unternehmen jetzt tun sollten
• Flüge für den Zeitraum 19. bis 22. Dezember erneut bestätigen: Die Gewerkschaften drohen mit weiteren Aktionen, falls keine Einigung erzielt wird.
• Reisende dazu anhalten, nur Handgepäck mitzunehmen; an mehreren Flughäfen kam es zu Gepäckstaus, die bis in den Abendspitzenverkehr reichten.
• Mitarbeiter daran erinnern, dass Fluggesellschaften gemäß EU-Verordnung 261/2004 Fürsorgepflichten erfüllen müssen, jedoch keine finanzielle Entschädigung bei Streiks zahlen müssen, die als „außergewöhnliche Umstände“ gelten.
Auswirkungen auf die Mobilität
Laut der Notfallliste der ENAC blieben Langstreckenflüge geschützt, doch dutzende innergemeinschaftliche und Inlandsflüge wurden gestrichen oder umgebucht. Reisende mit Anschlussflügen auf Langstrecken in Rom und Mailand mussten mit Verspätungen von mindestens 60 bis 90 Minuten rechnen, da das Bodenpersonal reduziert war.
Für multinationale Unternehmen fiel der Streik mit dem Jahresendwechsel von Mitarbeitereinsätzen und der Urlaubszeit zusammen, was einige dazu zwang, Notfallumleitungen über Zürich oder München zu organisieren. Reisebüros schätzen die direkten Umbuchungskosten auf mittlerweile 1,8 Millionen Euro und steigend.
Was Unternehmen jetzt tun sollten
• Flüge für den Zeitraum 19. bis 22. Dezember erneut bestätigen: Die Gewerkschaften drohen mit weiteren Aktionen, falls keine Einigung erzielt wird.
• Reisende dazu anhalten, nur Handgepäck mitzunehmen; an mehreren Flughäfen kam es zu Gepäckstaus, die bis in den Abendspitzenverkehr reichten.
• Mitarbeiter daran erinnern, dass Fluggesellschaften gemäß EU-Verordnung 261/2004 Fürsorgepflichten erfüllen müssen, jedoch keine finanzielle Entschädigung bei Streiks zahlen müssen, die als „außergewöhnliche Umstände“ gelten.
Quelle: Sky TG24