
Der achte Bericht der Europäischen Kommission zum Visa-Aussetzungsmechanismus (VSM), veröffentlicht am 19. Dezember, stuft Brasilien aufgrund steigender Asylanträge brasilianischer Staatsbürger in Spanien und Portugal sowie schleppender Fortschritte bei Rücknahmeabkommen als „moderates Risiko“ ein. Während Brüssel die neuen digitalen Strafregisterbescheinigungen Brasiliens und verschärfte Passkontrollen lobt, warnt es, dass die visafreie Einreise ausgesetzt werden könnte, falls keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden.
Zu den wichtigsten Empfehlungen gehört die Vorlage eines Aktionsplans bis März 2026, in dem Brasília darlegt, wie es illegale Überziehungen eindämmen und seine API/PNR-Datenfeeds an EU-Datenbanken anbinden will. Eine tatsächliche Aussetzung gilt zwar als unwahrscheinlich, doch werden EU-Konsulate voraussichtlich verstärkt Dokumentenkontrollen durchführen und Geschäftsreisende intensiver befragen.
Für multinationale Arbeitgeber ist der Bericht ein Weckruf: Die Ablehnungsquoten für brasilianische Kurzzeit-Geschäftsvisa (Schengen C) könnten im kommenden Jahr steigen, was zu längeren Bearbeitungszeiten und komplexeren Reiseplanungen führt. Unternehmen wird empfohlen, Schengen-Einreisestempel genau zu verfolgen, sicherzustellen, dass Mitarbeiter Einladungsschreiben mitführen, und sich auf mögliche Pilotprojekte vorzubereiten, die eine ETIAS-Genehmigung vor der Reise früher als geplant verlangen könnten.
Der Nationale Einwanderungsrat Brasiliens trifft sich im Januar, um Maßnahmen zur Einhaltung der Vorgaben zu erarbeiten, darunter eine engere Zusammenarbeit mit Europol und Informationskampagnen, die unbegründete Asylanträge entmutigen sollen.
Zu den wichtigsten Empfehlungen gehört die Vorlage eines Aktionsplans bis März 2026, in dem Brasília darlegt, wie es illegale Überziehungen eindämmen und seine API/PNR-Datenfeeds an EU-Datenbanken anbinden will. Eine tatsächliche Aussetzung gilt zwar als unwahrscheinlich, doch werden EU-Konsulate voraussichtlich verstärkt Dokumentenkontrollen durchführen und Geschäftsreisende intensiver befragen.
Für multinationale Arbeitgeber ist der Bericht ein Weckruf: Die Ablehnungsquoten für brasilianische Kurzzeit-Geschäftsvisa (Schengen C) könnten im kommenden Jahr steigen, was zu längeren Bearbeitungszeiten und komplexeren Reiseplanungen führt. Unternehmen wird empfohlen, Schengen-Einreisestempel genau zu verfolgen, sicherzustellen, dass Mitarbeiter Einladungsschreiben mitführen, und sich auf mögliche Pilotprojekte vorzubereiten, die eine ETIAS-Genehmigung vor der Reise früher als geplant verlangen könnten.
Der Nationale Einwanderungsrat Brasiliens trifft sich im Januar, um Maßnahmen zur Einhaltung der Vorgaben zu erarbeiten, darunter eine engere Zusammenarbeit mit Europol und Informationskampagnen, die unbegründete Asylanträge entmutigen sollen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
Wie VisaHQ helfen kann
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