
Das brasilianische Tourismusministerium hat stillschweigend die endgültige Verordnung verabschiedet, die ab dem 1. Januar 2026 die Einreise- und Ausgabebedingungen für Millionen von Freizeit- und Geschäftsreisenden im Land grundlegend verändern wird.
Die wichtigste Neuerung ist die Wiedereinführung der verpflichtenden elektronischen Visa (e-Visa) für Staatsangehörige der USA, Kanadas, Australiens, Mexikos, Frankreichs, Argentiniens und einer langen Liste weiterer zuvor visafreier Länder. Die Regierung begründet diesen Schritt mit dem Prinzip der Gegenseitigkeit – diese Länder verlangen weiterhin Visa von Brasilianern – und erwartet dadurch Konsulatsgebühren in Höhe von rund 480 Millionen R$ im ersten Jahr. Touristen müssen sich über ein überarbeitetes VFSeVisa-Portal anmelden, 80,90 US-Dollar zahlen und erhalten ein zehnjähriges Mehrfacheinreisevisum (für Kanadier und Australier fünf Jahre). Fluggesellschaften wurden bereits gewarnt, dass sie mit hohen Geldstrafen rechnen müssen, wenn sie Passagiere ohne e-Visa-Barcode beim Check-in an Bord lassen.
Ein weiterer zentraler Bestandteil der Reform ist die umfassende Steuerreform Brasiliens, die ebenfalls am 1. Januar 2026 in Kraft tritt. Ein duales Mehrwertsteuersystem (CBS und IBS) ersetzt das bisherige Flickwerk aus kaskadierenden Dienstleistungssteuern. Hotels, Autovermietungen und Reiseveranstalter sehen sich gezwungen, die um 3 bis 5 Prozentpunkte gestiegene effektive Steuerlast – laut KPMG-Berechnungen – direkt an die Kunden weiterzugeben. Erste Modellrechnungen des brasilianischen Hotelverbands (ABIH) zeigen, dass ein Mittelklasse-Businesshotelzimmer in São Paulo von 550 R$ auf etwa 585 R$ pro Nacht steigen wird.
Zusätzlich erheben Kommunen weitere Abgaben. Angra dos Reis und Ilha Grande haben eine „Nachhaltigkeitsabgabe“ von bis zu 95 R$ pro Besuch eingeführt; Rio de Janeiro erwägt, die bisher ruhende Bettensteuer rechtzeitig zum Karneval 2026 wieder einzuführen. Zusammengenommen könnten die bundesstaatliche Mehrwertsteuer und lokale Zuschläge die täglichen Ausgaben eines durchschnittlichen Besuchers um 8 bis 10 % erhöhen.
Für Manager im Bereich globale Mobilität und Geschäftsreisen sind die Folgen klar: Die Budgets für kurzfristige Einsätze, Projektstarts und Kundentermine in Brasilien müssen aufgestockt werden, während Mitarbeiter aus den neu betroffenen Ländern künftig die längeren Visa-Vorlaufzeiten in ihre Reiseplanung einbeziehen müssen. Multinationale Unternehmen verhandeln bereits Pauschalflugtarife neu, um die Mehrkosten abzufedern, und passen die Reiserichtlinien sowie Tagespauschalen an die höheren Inlandskosten an. Wer diese Anpassungen versäumt, riskiert, dass Reisende die internen Erstattungsregeln nicht erfüllen und Unternehmen finanzielle Verluste erleiden.
Die wichtigste Neuerung ist die Wiedereinführung der verpflichtenden elektronischen Visa (e-Visa) für Staatsangehörige der USA, Kanadas, Australiens, Mexikos, Frankreichs, Argentiniens und einer langen Liste weiterer zuvor visafreier Länder. Die Regierung begründet diesen Schritt mit dem Prinzip der Gegenseitigkeit – diese Länder verlangen weiterhin Visa von Brasilianern – und erwartet dadurch Konsulatsgebühren in Höhe von rund 480 Millionen R$ im ersten Jahr. Touristen müssen sich über ein überarbeitetes VFSeVisa-Portal anmelden, 80,90 US-Dollar zahlen und erhalten ein zehnjähriges Mehrfacheinreisevisum (für Kanadier und Australier fünf Jahre). Fluggesellschaften wurden bereits gewarnt, dass sie mit hohen Geldstrafen rechnen müssen, wenn sie Passagiere ohne e-Visa-Barcode beim Check-in an Bord lassen.
Ein weiterer zentraler Bestandteil der Reform ist die umfassende Steuerreform Brasiliens, die ebenfalls am 1. Januar 2026 in Kraft tritt. Ein duales Mehrwertsteuersystem (CBS und IBS) ersetzt das bisherige Flickwerk aus kaskadierenden Dienstleistungssteuern. Hotels, Autovermietungen und Reiseveranstalter sehen sich gezwungen, die um 3 bis 5 Prozentpunkte gestiegene effektive Steuerlast – laut KPMG-Berechnungen – direkt an die Kunden weiterzugeben. Erste Modellrechnungen des brasilianischen Hotelverbands (ABIH) zeigen, dass ein Mittelklasse-Businesshotelzimmer in São Paulo von 550 R$ auf etwa 585 R$ pro Nacht steigen wird.
Zusätzlich erheben Kommunen weitere Abgaben. Angra dos Reis und Ilha Grande haben eine „Nachhaltigkeitsabgabe“ von bis zu 95 R$ pro Besuch eingeführt; Rio de Janeiro erwägt, die bisher ruhende Bettensteuer rechtzeitig zum Karneval 2026 wieder einzuführen. Zusammengenommen könnten die bundesstaatliche Mehrwertsteuer und lokale Zuschläge die täglichen Ausgaben eines durchschnittlichen Besuchers um 8 bis 10 % erhöhen.
Für Manager im Bereich globale Mobilität und Geschäftsreisen sind die Folgen klar: Die Budgets für kurzfristige Einsätze, Projektstarts und Kundentermine in Brasilien müssen aufgestockt werden, während Mitarbeiter aus den neu betroffenen Ländern künftig die längeren Visa-Vorlaufzeiten in ihre Reiseplanung einbeziehen müssen. Multinationale Unternehmen verhandeln bereits Pauschalflugtarife neu, um die Mehrkosten abzufedern, und passen die Reiserichtlinien sowie Tagespauschalen an die höheren Inlandskosten an. Wer diese Anpassungen versäumt, riskiert, dass Reisende die internen Erstattungsregeln nicht erfüllen und Unternehmen finanzielle Verluste erleiden.
Quelle: Travel and Tour World
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