
Der Schweizer Bundesrat hat ein Paket von kurz- und mittelfristigen Maßnahmen zur Intensivierung der Kontrollen an den Außengrenzen des Landes genehmigt, mit sofortigem Schwerpunkt auf der südlichen Grenze zu Italien. Die Entscheidung setzt zwei parlamentarische Vorstöße um, die Anfang dieses Jahres verabschiedet wurden und die Regierung dazu verpflichten, grenzüberschreitende Kriminalität einzudämmen und Migranten, die ohne gültige Papiere einreisen und keinen Asylantrag stellen, systematisch zurückzuführen.
Im Rahmen des Plans wird das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) rund 300 Zollfachkräfte umdisponieren, die bereits eine sicherheitstechnische Ausbildung besitzen und nun Zugang zu sensiblen Strafverfolgungsdatenbanken erhalten. Da das zusätzliche Personal aus dem bestehenden Personalbestand stammt, kann die Maßnahme innerhalb weniger Tage und ohne zusätzliches Budget umgesetzt werden. Die Regierung kündigte jedoch an, dass langfristig eine Aufstockung von Personal und Technik – etwa zusätzliche Kameras, Drohnen und Kennzeichenerkennungssysteme – geprüft wird, um das erhöhte Überwachungsniveau über den Migrationsgipfel im Winter 2025/26 hinaus aufrechtzuerhalten.
Operativ konzentriert sich die verstärkte Präsenz auf Straßen- und Bahnverbindungen im Tessin sowie in den angrenzenden Tälern der Bündner Herrschaft, wo die meisten irregulären Einreisen verzeichnet werden. Das BAZG wird gemischte Patrouillen mit den Kantonspolizeien ausbauen und den Informationsaustausch mit den italienischen Behörden intensivieren. Gleichzeitig betonte Bern, dass legitime Personen- und Warenströme so reibungslos wie möglich aufrechterhalten werden müssen, um die Wirtschaft zu schützen, die auf tägliche Grenzgänger und Just-in-Time-Lieferketten angewiesen ist.
Für globale Mobilitätsmanager bedeutet die Ankündigung strengere Stichprobenkontrollen für internationale Mitarbeitende, die aus Italien pendeln oder über Mailand mit Auto oder Zug anreisen. Unternehmen sollten ihre Mitarbeitenden daran erinnern, stets Aufenthaltsbewilligungen und Arbeitsverträge mitzuführen und mehr Zeit für mögliche Kontrollen einzuplanen. Umzugsberater weisen zudem darauf hin, dass der bundesweite Fokus auf die Rückführung von nicht regelkonformen Reisenden die politische Priorität der Schweiz unterstreicht, die Schengen-Mitgliedschaft zu bewahren und gleichzeitig dem innenpolitischen Druck nach einer strengeren Migrationssteuerung gerecht zu werden.
Im Rahmen des Plans wird das Bundesamt für Zoll und Grenzsicherheit (BAZG) rund 300 Zollfachkräfte umdisponieren, die bereits eine sicherheitstechnische Ausbildung besitzen und nun Zugang zu sensiblen Strafverfolgungsdatenbanken erhalten. Da das zusätzliche Personal aus dem bestehenden Personalbestand stammt, kann die Maßnahme innerhalb weniger Tage und ohne zusätzliches Budget umgesetzt werden. Die Regierung kündigte jedoch an, dass langfristig eine Aufstockung von Personal und Technik – etwa zusätzliche Kameras, Drohnen und Kennzeichenerkennungssysteme – geprüft wird, um das erhöhte Überwachungsniveau über den Migrationsgipfel im Winter 2025/26 hinaus aufrechtzuerhalten.
Operativ konzentriert sich die verstärkte Präsenz auf Straßen- und Bahnverbindungen im Tessin sowie in den angrenzenden Tälern der Bündner Herrschaft, wo die meisten irregulären Einreisen verzeichnet werden. Das BAZG wird gemischte Patrouillen mit den Kantonspolizeien ausbauen und den Informationsaustausch mit den italienischen Behörden intensivieren. Gleichzeitig betonte Bern, dass legitime Personen- und Warenströme so reibungslos wie möglich aufrechterhalten werden müssen, um die Wirtschaft zu schützen, die auf tägliche Grenzgänger und Just-in-Time-Lieferketten angewiesen ist.
Für globale Mobilitätsmanager bedeutet die Ankündigung strengere Stichprobenkontrollen für internationale Mitarbeitende, die aus Italien pendeln oder über Mailand mit Auto oder Zug anreisen. Unternehmen sollten ihre Mitarbeitenden daran erinnern, stets Aufenthaltsbewilligungen und Arbeitsverträge mitzuführen und mehr Zeit für mögliche Kontrollen einzuplanen. Umzugsberater weisen zudem darauf hin, dass der bundesweite Fokus auf die Rückführung von nicht regelkonformen Reisenden die politische Priorität der Schweiz unterstreicht, die Schengen-Mitgliedschaft zu bewahren und gleichzeitig dem innenpolitischen Druck nach einer strengeren Migrationssteuerung gerecht zu werden.