
Die Schweiz hat ihre erste Konsularstrategie für den Zeitraum 2026–2029 vorgestellt, um den steigenden globalen Risiken und der zunehmenden Mobilität ihrer Bürger gerecht zu werden. Die vom Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) erarbeitete und am 19. Dezember vom Bundesrat verabschiedete Strategie basiert auf vier Säulen: Prävention, Notfallschutz, Verwaltungsdienstleistungen und Visabearbeitung.
Die Schweizer Vertretungen im Ausland bearbeiten jährlich rund 700.000 Visaanträge, unterstützen über 800.000 Schweizer Bürger im Ausland und erleichtern mehr als 12 Millionen Schweizer Reisen. Das neue Rahmenwerk zielt darauf ab, diese Dienstleistungen weiter zu digitalisieren – unter anderem durch den Einsatz von KI für Krisenkommunikation, die Ausweitung mobiler Passverlängerungen und die Integration von Visaverfolgungstools – und dabei dennoch bei komplexen Fällen den persönlichen Kontakt zu bewahren.
Ein zentrales Element ist die verbesserte Risiko-Präventionskommunikation, die aus den Erfahrungen der COVID-19-Pandemie und jüngster geopolitischer Krisen gelernt hat. Botschaften werden maßgeschneiderte Reisehinweise über eine Opt-in-App herausgeben und Notfall-Hotlines ausbauen. Die Visastellen testen biometrische Kioske, um Wartezeiten zu verkürzen und Daten in das EU-Ein- und Ausreisesystem einzuspeisen.
Für Arbeitgeber, die Mitarbeitende ins Ausland entsenden, verspricht die Strategie schnellere Dokumentenbearbeitungen und klarere Krisenkommunikationswege. Branchenverbände begrüßten den Plan, forderten jedoch, dass die Gebührenstrukturen im Vergleich zu den Nachbarländern im Schengen-Raum wettbewerbsfähig bleiben.
Die Schweizer Vertretungen im Ausland bearbeiten jährlich rund 700.000 Visaanträge, unterstützen über 800.000 Schweizer Bürger im Ausland und erleichtern mehr als 12 Millionen Schweizer Reisen. Das neue Rahmenwerk zielt darauf ab, diese Dienstleistungen weiter zu digitalisieren – unter anderem durch den Einsatz von KI für Krisenkommunikation, die Ausweitung mobiler Passverlängerungen und die Integration von Visaverfolgungstools – und dabei dennoch bei komplexen Fällen den persönlichen Kontakt zu bewahren.
Ein zentrales Element ist die verbesserte Risiko-Präventionskommunikation, die aus den Erfahrungen der COVID-19-Pandemie und jüngster geopolitischer Krisen gelernt hat. Botschaften werden maßgeschneiderte Reisehinweise über eine Opt-in-App herausgeben und Notfall-Hotlines ausbauen. Die Visastellen testen biometrische Kioske, um Wartezeiten zu verkürzen und Daten in das EU-Ein- und Ausreisesystem einzuspeisen.
Für Arbeitgeber, die Mitarbeitende ins Ausland entsenden, verspricht die Strategie schnellere Dokumentenbearbeitungen und klarere Krisenkommunikationswege. Branchenverbände begrüßten den Plan, forderten jedoch, dass die Gebührenstrukturen im Vergleich zu den Nachbarländern im Schengen-Raum wettbewerbsfähig bleiben.