
Der Schweizer Bundesrat nutzte seine letzte Sitzung des Jahres am 19. Dezember, um die erste Konsularstrategie des Landes für 2026–29 zu verabschieden – einen vierjährigen Fahrplan zur Modernisierung der Dienstleistungen, die Botschaften und Konsulate sowohl für Schweizer Bürger als auch für ausländische Visumantragsteller anbieten. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund geopolitischer Instabilität und zunehmender Mobilität, die die 170 Auslandsvertretungen der Schweiz stark beanspruchen. Im Jahr 2025 wurden schätzungsweise 700.000 Visa bearbeitet und über 800.000 im Ausland lebende Schweizer unterstützt.
Im Rahmen der neuen Strategie wird das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) drei Schwerpunkte setzen: (1) Digitalisierung routinemäßiger Verwaltungsaufgaben wie Passverlängerungen und Zivilstandsänderungen; (2) Ausbau von Self-Service-E-Visa-Portalen mit mehrsprachigem Chat-Support; und (3) Ausbau der Krisenreaktionsfähigkeit, einschließlich Schnell-Einsatz-Teams und einer rund um die Uhr erreichbaren Hotline, die bei Naturkatastrophen oder bewaffneten Konflikten verstärkt wird.
Für globale Mobilitätsprogramme ist das Hauptziel, die Bearbeitungszeiten für Schengen- und nationale D-Visa bis Ende 2027 um 20 % zu verkürzen – durch Automatisierung und Risiko-Scoring-Algorithmen. Pilotprojekte in Mumbai und São Paulo verkürzen die durchschnittliche Bearbeitungszeit bereits um zwei Tage, indem biometrische Daten vor Terminen vorvalidiert werden.
Die Strategie berücksichtigt auch die wachsende Schweizer Diaspora – mittlerweile lebt etwa jeder zehnte Schweizer im Ausland – und verspricht nahtlose e-ID-Anerkennung, mobile Notariatsdienste sowie eine engere Zusammenarbeit mit kantonalen Behörden, um die Sozialversicherung für grenzüberschreitende Telearbeitende sicherzustellen.
Wirtschaftsverbände wie Swissmem und economiesuisse begrüßen den Plan und betonen, dass schnellere Visumsentscheidungen helfen werden, in talentknappen Branchen kritische Positionen zu besetzen, während digitale konsularische Angebote die Compliance-Kosten für multinationale HR-Teams in komplexen Regionen senken könnten. Das Parlament wird das Finanzierungspaket – geschätzt auf 180 Millionen CHF über vier Jahre – Anfang 2026 prüfen.
Im Rahmen der neuen Strategie wird das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) drei Schwerpunkte setzen: (1) Digitalisierung routinemäßiger Verwaltungsaufgaben wie Passverlängerungen und Zivilstandsänderungen; (2) Ausbau von Self-Service-E-Visa-Portalen mit mehrsprachigem Chat-Support; und (3) Ausbau der Krisenreaktionsfähigkeit, einschließlich Schnell-Einsatz-Teams und einer rund um die Uhr erreichbaren Hotline, die bei Naturkatastrophen oder bewaffneten Konflikten verstärkt wird.
Für globale Mobilitätsprogramme ist das Hauptziel, die Bearbeitungszeiten für Schengen- und nationale D-Visa bis Ende 2027 um 20 % zu verkürzen – durch Automatisierung und Risiko-Scoring-Algorithmen. Pilotprojekte in Mumbai und São Paulo verkürzen die durchschnittliche Bearbeitungszeit bereits um zwei Tage, indem biometrische Daten vor Terminen vorvalidiert werden.
Die Strategie berücksichtigt auch die wachsende Schweizer Diaspora – mittlerweile lebt etwa jeder zehnte Schweizer im Ausland – und verspricht nahtlose e-ID-Anerkennung, mobile Notariatsdienste sowie eine engere Zusammenarbeit mit kantonalen Behörden, um die Sozialversicherung für grenzüberschreitende Telearbeitende sicherzustellen.
Wirtschaftsverbände wie Swissmem und economiesuisse begrüßen den Plan und betonen, dass schnellere Visumsentscheidungen helfen werden, in talentknappen Branchen kritische Positionen zu besetzen, während digitale konsularische Angebote die Compliance-Kosten für multinationale HR-Teams in komplexen Regionen senken könnten. Das Parlament wird das Finanzierungspaket – geschätzt auf 180 Millionen CHF über vier Jahre – Anfang 2026 prüfen.
Quelle: Federal Council Press Release