
Google und Apple haben seltene „Reiseverbot“-Warnungen an Hunderte ihrer in Großbritannien ansässigen Mitarbeiter verschickt. Darin wird davor gewarnt, dass alle, die das Land für die Feiertage verlassen, möglicherweise bis mindestens Juni 2026 im Ausland festsitzen könnten. Die internen Memos, die am 28. Dezember geleakt und veröffentlicht wurden, verweisen auf Wartezeiten von sechs bis zwölf Monaten für H-1B-, L-1-, F-1- und J-1-Visastempel-Termine bei der US-Botschaft in London.
Der Engpass folgt auf eine Reihe von US-Präsidialverordnungen, die die Überprüfung von Social-Media-Profilen ausgeweitet und die automatische Visa-Wiederverifizierung abgeschafft haben. Ingenieure berichten, dass der nächstmögliche H-1B-Termin erst in zehn Monaten verfügbar ist, während auch innerbetriebliche Versetzungen mit ähnlichen Verzögerungen rechnen müssen. Da die automatische Visa-Wiederverifizierung bei Beantragung eines neuen Stempels nicht mehr gilt, riskieren Mitarbeiter, aus den USA ausgesperrt zu werden – und damit auch den Zugang zu wichtigen Kundenprojekten.
Als Reaktion darauf sagen Mobility-Manager in Großbritannien nicht dringende US-Reisen ab, verlegen Meetings ins Internet und verlagern Projektarbeiten nach Kanada und Irland, die schnellere Genehmigungsverfahren bieten. Berater erinnern die Mitarbeiter zudem daran, bei Reisen ihre I-94-Formulare nicht abzugeben und vor Flugbuchungen eine Beratung durch Einwanderungsanwälte einzuholen.
Der Vorfall verdeutlicht einen wachsenden Trend: Die Kapazitäten der Konsulate sind inzwischen der entscheidende Engpass für transatlantische Mobilität – nicht mehr die nationalen Arbeitsgesetze. Arbeitgeber sollten längere Vorlaufzeiten für US-Einsätze einplanen, Stempeltermine frühzeitig reservieren und bis zur Entspannung der Rückstände auf Remote-First-Modelle setzen.
Der Engpass folgt auf eine Reihe von US-Präsidialverordnungen, die die Überprüfung von Social-Media-Profilen ausgeweitet und die automatische Visa-Wiederverifizierung abgeschafft haben. Ingenieure berichten, dass der nächstmögliche H-1B-Termin erst in zehn Monaten verfügbar ist, während auch innerbetriebliche Versetzungen mit ähnlichen Verzögerungen rechnen müssen. Da die automatische Visa-Wiederverifizierung bei Beantragung eines neuen Stempels nicht mehr gilt, riskieren Mitarbeiter, aus den USA ausgesperrt zu werden – und damit auch den Zugang zu wichtigen Kundenprojekten.
Als Reaktion darauf sagen Mobility-Manager in Großbritannien nicht dringende US-Reisen ab, verlegen Meetings ins Internet und verlagern Projektarbeiten nach Kanada und Irland, die schnellere Genehmigungsverfahren bieten. Berater erinnern die Mitarbeiter zudem daran, bei Reisen ihre I-94-Formulare nicht abzugeben und vor Flugbuchungen eine Beratung durch Einwanderungsanwälte einzuholen.
Der Vorfall verdeutlicht einen wachsenden Trend: Die Kapazitäten der Konsulate sind inzwischen der entscheidende Engpass für transatlantische Mobilität – nicht mehr die nationalen Arbeitsgesetze. Arbeitgeber sollten längere Vorlaufzeiten für US-Einsätze einplanen, Stempeltermine frühzeitig reservieren und bis zur Entspannung der Rückstände auf Remote-First-Modelle setzen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
Wie VisaHQ helfen kann
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