
Brasilianische Unternehmen, die kurzfristige Geschäftsreisen nach Europa planen, sehen sich mit einem plötzlichen Anstieg der Compliance-Kosten konfrontiert, nachdem die Europäische Union am 29. Dezember bestätigt hat, dass die Gebühr für das lang erwartete European Travel Information and Authorisation System (ETIAS) bei dessen Start im vierten Quartal 2026 von 7 € auf 20 € steigen wird. Die Ankündigung, veröffentlicht vom brasilianischen Nachrichtenportal SEGS, erfolgt, während die EU die technischen Regelungen für das Programm finalisiert, das für visumfreie Staatsangehörige aus 30 Schengen-Ländern verpflichtend sein wird.
Obwohl ETIAS kein Visum ist, müssen Reisende die digitale Genehmigung vor dem Boarding eines Fluges oder einer Kreuzfahrt nach Europa einholen. Die Genehmigung ist drei Jahre lang gültig oder bis zum Ablauf des Reisepasses, je nachdem, was zuerst eintritt. Nach dem Start müssen brasilianische Staatsbürger, die derzeit 90 Tage visumfrei reisen dürfen, den Online-Antrag ausfüllen und die neue Gebühr von 20 € zahlen – unabhängig vom Reisezweck.
Für Manager der Unternehmensmobilität ist die Kostensteigerung nur ein Teil des Problems. ETIAS ist direkt mit dem EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) verknüpft, sodass Überziehungen automatisch erfasst werden. Unternehmen, die häufig Pendler zu EU-Kunden entsenden, müssen die 90/180-Tage-Regelung streng überwachen, um Bußgelder oder Wiedereinreiseverbote zu vermeiden. Reisende, die während der Gültigkeit der Genehmigung den Reisepass wechseln, müssen sich erneut anmelden und erneut zahlen.
Reise-Management-Unternehmen schätzen, dass ein Projektteam von zehn Ingenieuren, das alle zwei Monate nach Deutschland wechselt, unter der alten Gebühr jährlich etwa 400 € an ETIAS-Kosten verursachen würde, nach der Erhöhung jedoch 1.140 € – Kosten, die in Projektbudgets eingeplant werden müssen. Unternehmen werden daher dringend aufgefordert, ihre Kostenprognosen zu aktualisieren und Mitarbeiter rechtzeitig vor dem Start 2026 zu informieren.
Das brasilianische Außenministerium erklärte, die Situation zu beobachten, habe aber keine unmittelbaren Pläne, eine Gegengebühr einzuführen. Branchenverbände wie Braztoa und ABRACORP fordern die EU auf, Funktionen für Firmenkonten oder Mehrfachreisenden-Zahlungen anzubieten, um die administrative Belastung großer Arbeitgeber zu verringern.
Obwohl ETIAS kein Visum ist, müssen Reisende die digitale Genehmigung vor dem Boarding eines Fluges oder einer Kreuzfahrt nach Europa einholen. Die Genehmigung ist drei Jahre lang gültig oder bis zum Ablauf des Reisepasses, je nachdem, was zuerst eintritt. Nach dem Start müssen brasilianische Staatsbürger, die derzeit 90 Tage visumfrei reisen dürfen, den Online-Antrag ausfüllen und die neue Gebühr von 20 € zahlen – unabhängig vom Reisezweck.
Für Manager der Unternehmensmobilität ist die Kostensteigerung nur ein Teil des Problems. ETIAS ist direkt mit dem EU-Einreise-/Ausreisesystem (EES) verknüpft, sodass Überziehungen automatisch erfasst werden. Unternehmen, die häufig Pendler zu EU-Kunden entsenden, müssen die 90/180-Tage-Regelung streng überwachen, um Bußgelder oder Wiedereinreiseverbote zu vermeiden. Reisende, die während der Gültigkeit der Genehmigung den Reisepass wechseln, müssen sich erneut anmelden und erneut zahlen.
Reise-Management-Unternehmen schätzen, dass ein Projektteam von zehn Ingenieuren, das alle zwei Monate nach Deutschland wechselt, unter der alten Gebühr jährlich etwa 400 € an ETIAS-Kosten verursachen würde, nach der Erhöhung jedoch 1.140 € – Kosten, die in Projektbudgets eingeplant werden müssen. Unternehmen werden daher dringend aufgefordert, ihre Kostenprognosen zu aktualisieren und Mitarbeiter rechtzeitig vor dem Start 2026 zu informieren.
Das brasilianische Außenministerium erklärte, die Situation zu beobachten, habe aber keine unmittelbaren Pläne, eine Gegengebühr einzuführen. Branchenverbände wie Braztoa und ABRACORP fordern die EU auf, Funktionen für Firmenkonten oder Mehrfachreisenden-Zahlungen anzubieten, um die administrative Belastung großer Arbeitgeber zu verringern.
Quelle: SEGS Portal Nacional
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