
Die finnische Nationale Bildungsagentur (EDUFI) hat zum 1. Januar 2026 eine neue, vereinfachte Gebührenordnung für die Anerkennung ausländischer Berufs- und Hochschulqualifikationen eingeführt. Alle Anträge – sowohl für reglementierte Berufe wie Lehramt und Pflege als auch für die allgemeine akademische Anerkennung – unterliegen nun einer Bearbeitungsgebühr von 100 € sowie einer Entscheidungsgebühr von 395 €. Bisher lagen die Gebühren je nach Beruf zwischen 280 € und 640 €, was Kritik an einer undurchsichtigen und schwer kalkulierbaren Kostenstruktur hervorrief.
Die Harmonisierung folgt der allgemeinen Kostenrückgewinnungspolitik der Regierung, ähnlich den Gebührenerhöhungen bei Migri, und soll den Weg zur Fachkräftegewinnung in Finnland durch transparente Kosten von Anfang an erleichtern. EDUFI bearbeitete im Jahr 2025 knapp 5.000 Anerkennungsanträge; für 2026 wird ein Anstieg um 20 % erwartet, da Arbeitgeber in den Bereichen Gesundheitswesen, IT und Ingenieurwesen weiterhin verstärkt außerhalb der EU rekrutieren.
Für global mobile Fachkräfte bedeutet die zweistufige Gebühr, dass die meisten Antragsteller insgesamt 495 € zahlen, aufgeteilt in zwei Raten. Bewerber, deren Qualifikationen als „wesentlich abweichend“ eingestuft werden und ergänzende Studien erfordern, müssen mit zusätzlichen Studiengebühren an Universitäten rechnen, jedoch fallen keine weiteren EDUFI-Gebühren an.
Arbeitgeber sollten beachten, dass die Anerkennung der Qualifikation oft Voraussetzung für branchenspezifische Lizenzen ist (insbesondere im Gesundheitswesen) und Teil der Eignungsprüfung für viele arbeitnehmerbezogene Aufenthaltserlaubnisse darstellt. Personalabteilungen wird empfohlen, die neuen Gebühren in ihre Budgetplanung einzubeziehen, Bewerber hinsichtlich der erforderlichen Unterlagen zu beraten und sicherzustellen, dass die Anerkennungsfristen mit den Einreichungszeiträumen für Aufenthaltserlaubnisse abgestimmt sind.
Das Online-Portal von EDUFI wurde entsprechend aktualisiert, sodass die Gebühren nun auch elektronisch bezahlt werden können. Die Bearbeitungszeiten bleiben bei 60 Tagen für unkomplizierte Fälle unverändert, könnten jedoch im ersten Quartal aufgrund der Umstellung und eines möglichen Antragsanstiegs zu Jahresbeginn länger dauern.
Die Harmonisierung folgt der allgemeinen Kostenrückgewinnungspolitik der Regierung, ähnlich den Gebührenerhöhungen bei Migri, und soll den Weg zur Fachkräftegewinnung in Finnland durch transparente Kosten von Anfang an erleichtern. EDUFI bearbeitete im Jahr 2025 knapp 5.000 Anerkennungsanträge; für 2026 wird ein Anstieg um 20 % erwartet, da Arbeitgeber in den Bereichen Gesundheitswesen, IT und Ingenieurwesen weiterhin verstärkt außerhalb der EU rekrutieren.
Für global mobile Fachkräfte bedeutet die zweistufige Gebühr, dass die meisten Antragsteller insgesamt 495 € zahlen, aufgeteilt in zwei Raten. Bewerber, deren Qualifikationen als „wesentlich abweichend“ eingestuft werden und ergänzende Studien erfordern, müssen mit zusätzlichen Studiengebühren an Universitäten rechnen, jedoch fallen keine weiteren EDUFI-Gebühren an.
Arbeitgeber sollten beachten, dass die Anerkennung der Qualifikation oft Voraussetzung für branchenspezifische Lizenzen ist (insbesondere im Gesundheitswesen) und Teil der Eignungsprüfung für viele arbeitnehmerbezogene Aufenthaltserlaubnisse darstellt. Personalabteilungen wird empfohlen, die neuen Gebühren in ihre Budgetplanung einzubeziehen, Bewerber hinsichtlich der erforderlichen Unterlagen zu beraten und sicherzustellen, dass die Anerkennungsfristen mit den Einreichungszeiträumen für Aufenthaltserlaubnisse abgestimmt sind.
Das Online-Portal von EDUFI wurde entsprechend aktualisiert, sodass die Gebühren nun auch elektronisch bezahlt werden können. Die Bearbeitungszeiten bleiben bei 60 Tagen für unkomplizierte Fälle unverändert, könnten jedoch im ersten Quartal aufgrund der Umstellung und eines möglichen Antragsanstiegs zu Jahresbeginn länger dauern.
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