
Der Jahresbericht des Europäischen Migrationsnetzwerks, der gestern veröffentlicht wurde, zeichnet ein differenziertes Bild der Zuwanderung nach Irland. Die Gesamtzahl der Einwanderungen sank in den zwölf Monaten bis April 2025 um 16 %, was vor allem auf den Rückgang der Ankünfte aus der Ukraine zurückzuführen ist, da sich die Situation der EU-Temporärschutzberechtigten stabilisierte oder diese weiterzogen. Dennoch stiegen die Erstanträge auf internationalen Schutz im Jahr 2024 um 40 %, hauptsächlich getrieben durch Staatsangehörige aus Nigeria, Jordanien und Pakistan.
Im Gegensatz dazu deuten vorläufige Zahlen des Justizministeriums für 2025 auf eine deutliche Kehrtwende hin: Die Schutzgesuche sind im Jahresvergleich um 40 % zurückgegangen, was darauf hindeutet, dass die jüngsten Grenzkontrollen und schnelleren Bearbeitungszeiten bereits Wirkung zeigen. Irland machte 2024 1,86 % der fast eine Million Asylanträge in der EU aus – ein Anstieg gegenüber 1,17 % im Vorjahr – was Fragen aufwirft, ob der Staat im Verhältnis zu seiner Größe zu einem attraktiveren Ziel wird.
Für Arbeitgeber bedeuten die Daten eine engere Arbeitskräfteversorgung in bestimmten Branchen, die zuvor von ukrainischen Arbeitserlaubnis-Ausnahmen profitiert hatten, während die gestiegene Anzahl an Asylverfahren die Bearbeitungszeiten für Arbeitserlaubnisse der noch im System befindlichen Antragsteller verlängern könnte. Nach den aktuellen Regelungen dürfen Schutzsuchende nach sechs Monaten in den Arbeitsmarkt eintreten, sofern ihr Fall noch nicht entschieden ist, was Verzögerungen indirekt zu einer Erweiterung des verfügbaren Arbeitskräfteangebots führen kann.
Politische Berater erwarten, dass die Zahlen die bevorstehenden Debatten über Mindestlohngrenzen und regionale Verteilungspflichten beeinflussen werden. Unternehmen, die eine groß angelegte Rekrutierung aus Drittstaaten planen, sollten mögliche Anpassungen bei den Quoten in den Listen für Schlüsselqualifikationen im Auge behalten.
Das EMN wird im März einen ergänzenden Datensatz veröffentlichen, der die Zuwanderung nach Berufsfeldern aufschlüsselt und damit weitere Erkenntnisse für Strategien zur Talentakquise liefern könnte.
Im Gegensatz dazu deuten vorläufige Zahlen des Justizministeriums für 2025 auf eine deutliche Kehrtwende hin: Die Schutzgesuche sind im Jahresvergleich um 40 % zurückgegangen, was darauf hindeutet, dass die jüngsten Grenzkontrollen und schnelleren Bearbeitungszeiten bereits Wirkung zeigen. Irland machte 2024 1,86 % der fast eine Million Asylanträge in der EU aus – ein Anstieg gegenüber 1,17 % im Vorjahr – was Fragen aufwirft, ob der Staat im Verhältnis zu seiner Größe zu einem attraktiveren Ziel wird.
Für Arbeitgeber bedeuten die Daten eine engere Arbeitskräfteversorgung in bestimmten Branchen, die zuvor von ukrainischen Arbeitserlaubnis-Ausnahmen profitiert hatten, während die gestiegene Anzahl an Asylverfahren die Bearbeitungszeiten für Arbeitserlaubnisse der noch im System befindlichen Antragsteller verlängern könnte. Nach den aktuellen Regelungen dürfen Schutzsuchende nach sechs Monaten in den Arbeitsmarkt eintreten, sofern ihr Fall noch nicht entschieden ist, was Verzögerungen indirekt zu einer Erweiterung des verfügbaren Arbeitskräfteangebots führen kann.
Politische Berater erwarten, dass die Zahlen die bevorstehenden Debatten über Mindestlohngrenzen und regionale Verteilungspflichten beeinflussen werden. Unternehmen, die eine groß angelegte Rekrutierung aus Drittstaaten planen, sollten mögliche Anpassungen bei den Quoten in den Listen für Schlüsselqualifikationen im Auge behalten.
Das EMN wird im März einen ergänzenden Datensatz veröffentlichen, der die Zuwanderung nach Berufsfeldern aufschlüsselt und damit weitere Erkenntnisse für Strategien zur Talentakquise liefern könnte.
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