
Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) hat am 4. Januar 2026 seine Länderinformation für Venezuela vollständig überarbeitet und das südamerikanische Land in die höchste Risikokategorie eingestuft. Schweizer Staatsangehörige werden ausdrücklich dazu aufgefordert, alle Reisen dorthin zu vermeiden. Die Aktualisierung folgt auf nächtliche US-Luftangriffe auf venezolanische Militäranlagen und die vorübergehende Schliessung grosser Teile des karibischen Luftraums, was Hunderte von europäischen Flügen – darunter auch solche von SWISS und Edelweiss – zu Umleitungen oder Stornierungen zwang.
Laut EDA hat sich die Sicherheitslage in Venezuela stark verschlechtert: Flughäfen stehen unter verstärkter militärischer Kontrolle, die Landgrenzen zu Brasilien und Kolumbien wurden zeitweise geschlossen, und Treibstoffknappheit beeinträchtigt erneut die Mobilität im Land. Schweizer Reisende, die sich bereits in Venezuela aufhalten, werden dringend gebeten, sich in der Travel Admin-App zu registrieren, Reisedokumente griffbereit zu halten, sich unauffällig zu verhalten und Notfallpläne für eine schnelle Ausreise vorzubereiten. Die Botschaft in Caracas bleibt geöffnet, warnt jedoch, dass konsularische Unterstützung bei einer weiteren Eskalation stark eingeschränkt sein könnte.
Für Mobility-Manager in Unternehmen bedeutet die neue Länderinformation eine Eskalation der Fürsorgepflicht: Geschäftsreisen nach Venezuela bedürfen nun der Zustimmung der Geschäftsleitung, Evakuierungs- und medizinische Assistenzverträge müssen überprüft werden, und kurzfristige Einsätze sollten in benachbarte Zentren wie Bogotá oder Panama-Stadt verlegt werden. Multinationale Unternehmen mit venezolanischen Tochtergesellschaften prüfen zudem ihre Rotationsmodelle; mehrere in Genf ansässige Rohstoffhändler erklärten gegenüber der Schweizer Presse, dass sie Schlüsselpersonal vorübergehend in die Schweiz oder in Büros in Miami verlegen, bis sichere kommerzielle Flugverbindungen wieder aufgenommen werden.
Die Länderinformation kann auch versicherungstechnische Folgen haben. Die meisten Schweizer Firmen-Reiserisikopolicen schließen Länder mit einer offiziellen „Reisewarnung“ aus, was bedeutet, dass Unternehmen spezielle Risikoerweiterungen oder individuelle Policen benötigen, wenn kritische Mitarbeitende im Land verbleiben müssen. HR-Abteilungen passen daher ihre Genehmigungsprozesse vor Reisen an, um Echtzeitprüfungen anhand der EDA-Risikobewertungen zu integrieren.
Abschliessend erinnert das EDA daran, dass die venezolanischen Konsularstellen in Bern und Genf derzeit überlastet sind und keine Garantie für die Ausstellung von Visa oder Passverlängerungen geben können. Unternehmen mit venezolanischen Entsandten in der Schweiz sollten Verlängerungsanträge frühzeitig einleiten und mit möglichen Verzögerungen bei der Legalisierung von Dokumenten aus Caracas rechnen.
Laut EDA hat sich die Sicherheitslage in Venezuela stark verschlechtert: Flughäfen stehen unter verstärkter militärischer Kontrolle, die Landgrenzen zu Brasilien und Kolumbien wurden zeitweise geschlossen, und Treibstoffknappheit beeinträchtigt erneut die Mobilität im Land. Schweizer Reisende, die sich bereits in Venezuela aufhalten, werden dringend gebeten, sich in der Travel Admin-App zu registrieren, Reisedokumente griffbereit zu halten, sich unauffällig zu verhalten und Notfallpläne für eine schnelle Ausreise vorzubereiten. Die Botschaft in Caracas bleibt geöffnet, warnt jedoch, dass konsularische Unterstützung bei einer weiteren Eskalation stark eingeschränkt sein könnte.
Für Mobility-Manager in Unternehmen bedeutet die neue Länderinformation eine Eskalation der Fürsorgepflicht: Geschäftsreisen nach Venezuela bedürfen nun der Zustimmung der Geschäftsleitung, Evakuierungs- und medizinische Assistenzverträge müssen überprüft werden, und kurzfristige Einsätze sollten in benachbarte Zentren wie Bogotá oder Panama-Stadt verlegt werden. Multinationale Unternehmen mit venezolanischen Tochtergesellschaften prüfen zudem ihre Rotationsmodelle; mehrere in Genf ansässige Rohstoffhändler erklärten gegenüber der Schweizer Presse, dass sie Schlüsselpersonal vorübergehend in die Schweiz oder in Büros in Miami verlegen, bis sichere kommerzielle Flugverbindungen wieder aufgenommen werden.
Die Länderinformation kann auch versicherungstechnische Folgen haben. Die meisten Schweizer Firmen-Reiserisikopolicen schließen Länder mit einer offiziellen „Reisewarnung“ aus, was bedeutet, dass Unternehmen spezielle Risikoerweiterungen oder individuelle Policen benötigen, wenn kritische Mitarbeitende im Land verbleiben müssen. HR-Abteilungen passen daher ihre Genehmigungsprozesse vor Reisen an, um Echtzeitprüfungen anhand der EDA-Risikobewertungen zu integrieren.
Abschliessend erinnert das EDA daran, dass die venezolanischen Konsularstellen in Bern und Genf derzeit überlastet sind und keine Garantie für die Ausstellung von Visa oder Passverlängerungen geben können. Unternehmen mit venezolanischen Entsandten in der Schweiz sollten Verlängerungsanträge frühzeitig einleiten und mit möglichen Verzögerungen bei der Legalisierung von Dokumenten aus Caracas rechnen.
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