
Ein schnell ziehendes atlantisches Tiefdruckgebiet fegte in der Nacht zum 3. Januar 2026 über Mitteleuropa hinweg und brachte der Schweiz Böen, gefrierenden Regen und örtlich starken Schneefall. Bis zum Morgengrauen hatten sich die Bedingungen an den Flughäfen Zürich (ZRH) und Genf (GVA) so verschlechtert, dass sich die Enteisungsschlangen und die Räumzyklen auf den Start- und Landebahnen deutlich verlängerten. Laut der Flugverfolgungsplattform FlightAware wurden mehr als 150 Abflüge oder Ankünfte in Zürich und über 90 in Genf verspätet, während an beiden Flughäfen einige vor allem Kurzstreckenflüge gestrichen wurden. Obwohl die Schweizer Flughäfen für ihre Wetterresistenz bekannt sind, zwangen die Kombination aus Seitenwind, schlechten Bremsbedingungen und begrenzten Dienstzeiten der Crews die Airlines dazu, die Morgenpläne auszudünnen.
Die Störungen breiteten sich rasch im europäischen Flugnetz aus. Swiss, Lufthansa und easyJet – alle mit großen Operationen in der Schweiz – setzten sogenannte „Schnee-Ereignis“-Pläne um, verzichteten auf Umbuchungsgebühren und boten freiwillige Rückerstattungen an. Langstreckenverbindungen nach New York, Singapur und Hongkong starteten mit mehreren Stunden Verspätung, was die Anschlusspläne der Passagiere gefährdete. Auch Frachtunternehmen waren betroffen, wobei Spediteure Pharmahersteller vor möglichen Temperaturschwankungen warnten, falls die Standzeiten auf dem Rollfeld länger würden.
Die Flughafenbetreiber aktivierten ihre Passagierbetreuungsprogramme, verteilten Wasserflaschen und Essensgutscheine und öffneten zusätzliche Familienlounges. Der Flughafen Genf gab an, Schneeräumteams vorab bereitgestellt zu haben, nachdem meteorologische Modelle eine nächtliche Umstellung von Regen auf nassen Schnee prognostiziert hatten – die Intensität übertraf jedoch die Vorhersagen. Der Betreiber des Flughafens Zürich, die Flughafen Zürich AG, riet Reisenden, frühzeitig anzureisen, aber vor Abfahrt die Apps der Airlines zu prüfen, da auch der Bahn- und Straßenverkehr zum Flughafen durch das Wetter beeinträchtigt war.
Für Geschäftsreisemanager ist der Vorfall eine Erinnerung daran, dass die Schweiz – trotz erstklassiger Winterinfrastruktur – weiterhin plötzliche wetterbedingte Mobilitätsschocks erleben kann. Unternehmen mit wichtigen Terminen am 3. und 4. Januar berichteten, diese online zu verlegen oder Mitarbeiter auf die Flughäfen Basel-Mulhouse (BSL/MLH) und Mailand Malpensa (MXP) umzudisponieren, die weniger Verzögerungen verzeichneten. Reise-Risikofirmen empfehlen, in Winterreisen, die am selben Tag eine Weiterfahrt per Bahn zu alpinen Kundenstandorten erfordern, mindestens einen halben Tag Puffer einzuplanen.
Meteorologen von MeteoSwiss erwarten, dass die Sturmfront bis zum späten Abend den Osten der Schweiz räumt, warnen jedoch, dass die Temperaturen bis zum 4. Januar unter dem Gefrierpunkt bleiben und somit die Gefahr von Glatteis auf den Zufahrtsstraßen sowie mögliche morgendliche Enteisungsstaus bestehen. Die Airlines planen, den regulären Flugplan bis zum 5. Januar wieder vollständig aufzunehmen, vorausgesetzt, die Rotation von Crews und Flugzeugen normalisiert sich.
Die Störungen breiteten sich rasch im europäischen Flugnetz aus. Swiss, Lufthansa und easyJet – alle mit großen Operationen in der Schweiz – setzten sogenannte „Schnee-Ereignis“-Pläne um, verzichteten auf Umbuchungsgebühren und boten freiwillige Rückerstattungen an. Langstreckenverbindungen nach New York, Singapur und Hongkong starteten mit mehreren Stunden Verspätung, was die Anschlusspläne der Passagiere gefährdete. Auch Frachtunternehmen waren betroffen, wobei Spediteure Pharmahersteller vor möglichen Temperaturschwankungen warnten, falls die Standzeiten auf dem Rollfeld länger würden.
Die Flughafenbetreiber aktivierten ihre Passagierbetreuungsprogramme, verteilten Wasserflaschen und Essensgutscheine und öffneten zusätzliche Familienlounges. Der Flughafen Genf gab an, Schneeräumteams vorab bereitgestellt zu haben, nachdem meteorologische Modelle eine nächtliche Umstellung von Regen auf nassen Schnee prognostiziert hatten – die Intensität übertraf jedoch die Vorhersagen. Der Betreiber des Flughafens Zürich, die Flughafen Zürich AG, riet Reisenden, frühzeitig anzureisen, aber vor Abfahrt die Apps der Airlines zu prüfen, da auch der Bahn- und Straßenverkehr zum Flughafen durch das Wetter beeinträchtigt war.
Für Geschäftsreisemanager ist der Vorfall eine Erinnerung daran, dass die Schweiz – trotz erstklassiger Winterinfrastruktur – weiterhin plötzliche wetterbedingte Mobilitätsschocks erleben kann. Unternehmen mit wichtigen Terminen am 3. und 4. Januar berichteten, diese online zu verlegen oder Mitarbeiter auf die Flughäfen Basel-Mulhouse (BSL/MLH) und Mailand Malpensa (MXP) umzudisponieren, die weniger Verzögerungen verzeichneten. Reise-Risikofirmen empfehlen, in Winterreisen, die am selben Tag eine Weiterfahrt per Bahn zu alpinen Kundenstandorten erfordern, mindestens einen halben Tag Puffer einzuplanen.
Meteorologen von MeteoSwiss erwarten, dass die Sturmfront bis zum späten Abend den Osten der Schweiz räumt, warnen jedoch, dass die Temperaturen bis zum 4. Januar unter dem Gefrierpunkt bleiben und somit die Gefahr von Glatteis auf den Zufahrtsstraßen sowie mögliche morgendliche Enteisungsstaus bestehen. Die Airlines planen, den regulären Flugplan bis zum 5. Januar wieder vollständig aufzunehmen, vorausgesetzt, die Rotation von Crews und Flugzeugen normalisiert sich.
Quelle: TravelWise