
Das deutsche Bundesinnenministerium hat die im vergangenen September wiedereingeführten „vorübergehenden“ Kontrollen an allen neun Landgrenzen – darunter die stark frequentierten Übergänge aus Tschechien – stillschweigend bis zum 15. März 2026 verlängert, dem maximal zulässigen Zeitraum nach Schengen-Regeln. Die Verlängerung wurde am 29. Dezember im Bundesanzeiger veröffentlicht und von tschechischen Behörden am Neujahrstag bestätigt.
Im Rahmen der Maßnahme dürfen Bundespolizisten Autofahrer, Busreisende und Bahnfahrer stichprobenartig anhalten, um Identität, Unterkunftsnachweise oder finanzielle Mittel zu überprüfen. Obwohl keine Stempel in die Pässe gesetzt werden, kann die Einreise aus Sicherheits- oder migrationsrechtlichen Gründen verweigert werden. Auf der EuroCity-Linie Prag–Berlin berichten Betreiber von Verzögerungen von bis zu 30 Minuten, wenn ganze Waggons kontrolliert werden. Logistikunternehmen, die die Autobahnkorridore D5 und D8 nutzen, beklagen, dass Just-in-Time-Lieferungen nun größere Zeitpuffer erfordern.
Für die geschätzten 37.000 tschechischen Grenzpendler sind die Reisezeiten weniger planbar geworden. Reise-Management-Firmen empfehlen, mindestens 45 Minuten mehr für die Fahrten einzuplanen und Original-Arbeitsverträge oder Einladungsschreiben mitzuführen. Inhaber tschechischer biometrischer Aufenthaltstitel sollten beachten, dass digitale Kopien auf dem Handy von deutschen Beamten nicht akzeptiert werden.
Die Europäische Kommission wird im Februar über einen koordinierten Schengen-Ansatz beraten, doch Experten sehen vor den Regionalwahlen in Deutschland im März kaum Chancen auf eine Rücknahme der Kontrollen. Arbeitgeber mit Mitarbeitern, die zwischen Prag und deutschen Produktionsstandorten pendeln, sollten Dienstpläne überprüfen, Überstunden einplanen und Fahrer an die Dokumentenkontrollvorgaben erinnern.
Im Rahmen der Maßnahme dürfen Bundespolizisten Autofahrer, Busreisende und Bahnfahrer stichprobenartig anhalten, um Identität, Unterkunftsnachweise oder finanzielle Mittel zu überprüfen. Obwohl keine Stempel in die Pässe gesetzt werden, kann die Einreise aus Sicherheits- oder migrationsrechtlichen Gründen verweigert werden. Auf der EuroCity-Linie Prag–Berlin berichten Betreiber von Verzögerungen von bis zu 30 Minuten, wenn ganze Waggons kontrolliert werden. Logistikunternehmen, die die Autobahnkorridore D5 und D8 nutzen, beklagen, dass Just-in-Time-Lieferungen nun größere Zeitpuffer erfordern.
Für die geschätzten 37.000 tschechischen Grenzpendler sind die Reisezeiten weniger planbar geworden. Reise-Management-Firmen empfehlen, mindestens 45 Minuten mehr für die Fahrten einzuplanen und Original-Arbeitsverträge oder Einladungsschreiben mitzuführen. Inhaber tschechischer biometrischer Aufenthaltstitel sollten beachten, dass digitale Kopien auf dem Handy von deutschen Beamten nicht akzeptiert werden.
Die Europäische Kommission wird im Februar über einen koordinierten Schengen-Ansatz beraten, doch Experten sehen vor den Regionalwahlen in Deutschland im März kaum Chancen auf eine Rücknahme der Kontrollen. Arbeitgeber mit Mitarbeitern, die zwischen Prag und deutschen Produktionsstandorten pendeln, sollten Dienstpläne überprüfen, Überstunden einplanen und Fahrer an die Dokumentenkontrollvorgaben erinnern.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Tschechische Republik.Mehr von Tschechische Republik
Alle anzeigen
Tschechisches Konsulat in Dresden verhängt „Null-Quote“ für Standard-Arbeitnehmerkarten und Geschäftsvisa-Anträge
Botschaft in Amman veröffentlicht aktualisierte tschechische Konsular- und Visagebühren für Januar 2026