
Ab heute nimmt das tschechische Generalkonsulat in Dresden keine Anträge mehr für die reguläre Arbeitnehmerkarte oder das Geschäftsvisum entgegen – eine Maßnahme, die Insider als „Null-Quote-Politik“ bezeichnen. Ausnahmen gelten nur für Staatsangehörige aus den USA, Großbritannien, Kanada und anderen „bevorzugten“ Ländern sowie Teilnehmer an staatlichen Talentprogrammen. Die Regelung zwingt die meisten Drittstaatsangehörigen mit Wohnsitz in Deutschland, ihre Anträge aus dem Heimatland einzureichen, was die Projektzeitpläne um Wochen verlängern kann.
Das Außenministerium betont, dass dieser Schritt vorübergehend sei und die konsularischen Kapazitäten auf humanitäre Fälle und Familienzusammenführungen konzentrieren soll. Berater für Standortwechsel sehen jedoch wirtschaftliche Gründe: Deutschland ist ein beliebter Standort für IT-Freiberufler, die zu tschechischen Kunden pendeln, und Prag möchte sicherstellen, dass die Bedürfnisse des lokalen Arbeitsmarktes Vorrang haben. Laut Newland Chase betrug die Wartezeit für Termine in Dresden Ende 2025 bereits 15 Monate.
Unternehmen, die geplant hatten, Mitarbeiter über Dresden einzustellen, müssen nun ihre Abläufe anpassen. Möglichkeiten sind der Umstieg auf das neu ausgeweitete Digital-Nomaden-Visum (Kontingent wurde dieses Jahr auf 5.000 verdoppelt) oder die Umwandlung der Arbeitnehmerkarte im Inland für bereits in Schengen ansässige Personen – wobei hier das Risiko besteht, dass die 90-Tage-Aufenthaltsfrist abläuft.
Praktischer Tipp: Überprüfen Sie laufende Visaprozesse für Kandidaten, die Dresden als Konsulat angegeben haben, und stellen Sie Einladungen neu aus, die auf Konsulate im Heimat- oder Wohnsitzland verweisen. Planen Sie zusätzliche Reise- und Übersetzungskosten ein.
Das Außenministerium betont, dass dieser Schritt vorübergehend sei und die konsularischen Kapazitäten auf humanitäre Fälle und Familienzusammenführungen konzentrieren soll. Berater für Standortwechsel sehen jedoch wirtschaftliche Gründe: Deutschland ist ein beliebter Standort für IT-Freiberufler, die zu tschechischen Kunden pendeln, und Prag möchte sicherstellen, dass die Bedürfnisse des lokalen Arbeitsmarktes Vorrang haben. Laut Newland Chase betrug die Wartezeit für Termine in Dresden Ende 2025 bereits 15 Monate.
Unternehmen, die geplant hatten, Mitarbeiter über Dresden einzustellen, müssen nun ihre Abläufe anpassen. Möglichkeiten sind der Umstieg auf das neu ausgeweitete Digital-Nomaden-Visum (Kontingent wurde dieses Jahr auf 5.000 verdoppelt) oder die Umwandlung der Arbeitnehmerkarte im Inland für bereits in Schengen ansässige Personen – wobei hier das Risiko besteht, dass die 90-Tage-Aufenthaltsfrist abläuft.
Praktischer Tipp: Überprüfen Sie laufende Visaprozesse für Kandidaten, die Dresden als Konsulat angegeben haben, und stellen Sie Einladungen neu aus, die auf Konsulate im Heimat- oder Wohnsitzland verweisen. Planen Sie zusätzliche Reise- und Übersetzungskosten ein.
Quelle: Expats.cz
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