
Das australische Innenministerium hat die Prüfungen von Studentenvisumanträgen aus Indien, Nepal, Bangladesch und Bhutan still und heimlich, aber deutlich verschärft. Ab dem 8. Januar 2026 werden diese vier Herkunftsländer im Rahmen des Simplified Student Visa Framework (SSVF) von Evidenzstufe 2 auf Evidenzstufe 3 hochgestuft.
Konkret bedeutet das, dass Bildungsagenten und Antragsteller aus diesen Ländern nun deutlich umfangreichere Nachweise über die tatsächliche Absicht eines vorübergehenden Aufenthalts, ausreichende finanzielle Mittel und bisherige akademische Leistungen vorlegen müssen. Kontoauszüge werden manuell überprüft, zusätzliche Nachweise der Englischkenntnisse können verlangt werden, und Sachbearbeiter dürfen Referenzen und ausstellende Institutionen telefonisch kontaktieren. Die durchschnittlichen Bearbeitungszeiten werden voraussichtlich von drei auf acht Wochen ansteigen.
Das Innenministerium begründet die außerplanmäßige Neubewertung mit „aufkommenden Integritätsrisiken“, darunter jüngste Beschlagnahmungen gefälschter Abschlusszeugnisse und eine Zunahme von Kurswechseln nach der Ankunft der Studierenden. Allein Indien stellt fast 140.000 der insgesamt 650.000 internationalen Studierenden in Australien; zusammen machen die vier Länder fast ein Drittel der Einschreibungen für 2025 aus.
Die Spitzenverbände der Universitäten unterstützen öffentlich die Maßnahmen zur Wahrung der Integrität, da sie den Wert eines australischen Abschlusses schützen, warnen aber intern vor möglichen Einnahmeeinbußen, falls die Zulassungsquoten vor dem Semesterstart im März sinken. Bildungskreditgeber und Anbieter von Gastfamilienunterkünften rechnen mit kurzfristigen Stornierungen. Auch Arbeitgeber, die auf den Arbeitsmarkt nach dem Studium angewiesen sind, könnten in drei bis vier Jahren weniger Absolventen zur Verfügung haben.
Für Mobility-Manager lautet die Botschaft klar: Planen Sie für die Studentenmobilitätsprogramme 2026 mehr Vorlaufzeit ein, kalkulieren Sie höhere Kosten für Dokumentenprüfungen ein und raten Sie den Angehörigen der Entsandten, Originale von Zeugnissen und Finanznachweisen griffbereit zu halten. Unternehmen, die 408 (Training) oder 407 (Activity) Visa für Kandidaten aus diesen Ländern sponsern, sollten ebenfalls mit verstärkter Kontrolle rechnen, bis die Daten einen Rückgang der Betrugsfälle zeigen.
Konkret bedeutet das, dass Bildungsagenten und Antragsteller aus diesen Ländern nun deutlich umfangreichere Nachweise über die tatsächliche Absicht eines vorübergehenden Aufenthalts, ausreichende finanzielle Mittel und bisherige akademische Leistungen vorlegen müssen. Kontoauszüge werden manuell überprüft, zusätzliche Nachweise der Englischkenntnisse können verlangt werden, und Sachbearbeiter dürfen Referenzen und ausstellende Institutionen telefonisch kontaktieren. Die durchschnittlichen Bearbeitungszeiten werden voraussichtlich von drei auf acht Wochen ansteigen.
Das Innenministerium begründet die außerplanmäßige Neubewertung mit „aufkommenden Integritätsrisiken“, darunter jüngste Beschlagnahmungen gefälschter Abschlusszeugnisse und eine Zunahme von Kurswechseln nach der Ankunft der Studierenden. Allein Indien stellt fast 140.000 der insgesamt 650.000 internationalen Studierenden in Australien; zusammen machen die vier Länder fast ein Drittel der Einschreibungen für 2025 aus.
Die Spitzenverbände der Universitäten unterstützen öffentlich die Maßnahmen zur Wahrung der Integrität, da sie den Wert eines australischen Abschlusses schützen, warnen aber intern vor möglichen Einnahmeeinbußen, falls die Zulassungsquoten vor dem Semesterstart im März sinken. Bildungskreditgeber und Anbieter von Gastfamilienunterkünften rechnen mit kurzfristigen Stornierungen. Auch Arbeitgeber, die auf den Arbeitsmarkt nach dem Studium angewiesen sind, könnten in drei bis vier Jahren weniger Absolventen zur Verfügung haben.
Für Mobility-Manager lautet die Botschaft klar: Planen Sie für die Studentenmobilitätsprogramme 2026 mehr Vorlaufzeit ein, kalkulieren Sie höhere Kosten für Dokumentenprüfungen ein und raten Sie den Angehörigen der Entsandten, Originale von Zeugnissen und Finanznachweisen griffbereit zu halten. Unternehmen, die 408 (Training) oder 407 (Activity) Visa für Kandidaten aus diesen Ländern sponsern, sollten ebenfalls mit verstärkter Kontrolle rechnen, bis die Daten einen Rückgang der Betrugsfälle zeigen.
Quelle: News.com.au