
Ein heftiger Wintersturm, der am 6. und 7. Januar über Nordeuropa hinwegfegte, zwang Fluggesellschaften dazu, mehr als 1.400 Flüge an Drehkreuzen wie Paris-Charles de Gaulle und Amsterdam Schiphol zu streichen. Obwohl die Schweiz von den stärksten Schneefällen verschont blieb, spürte das Land die Auswirkungen, als ankommende Flugzeuge und Crews Zürich und Genf nicht wie geplant erreichten. Die Schweizer Fluggesellschaft SWISS musste den Flug LX733 von Amsterdam aussetzen und warnte vor anhaltenden Verspätungen bis zum 8.–10. Januar. Der Flughafen Genf meldete, dass ein Drittel seines Wochentagsverkehrs – die wichtigen Zubringerverbindungen über Amsterdam, Paris und Frankfurt – „stark beeinträchtigt“ sei, und rief Passagiere dazu auf, ihre Buchungen vor der Abreise zum Terminal zu bestätigen.
Die Störungen trafen schnell auch Geschäftsreisen. Reisebüros berichteten, dass die Verfügbarkeit von Business-Class-Plätzen auf Langstreckenflügen innerhalb weniger Stunden aufgebraucht war, da Manager versuchten, betroffene Drehkreuze zu umgehen. Basler Life-Science-Exporteure beobachteten, wie Logistikriesen wie DHL und FedEx Lieferzeiten verlängerten; einige Unternehmen leiteten temperatursensible Proben über Mailand um, um Lieferketten zu sichern.
Über die Luftfahrt hinaus setzte die Schweizer Post wegen Glatteis die Nachtfahrten in den Norden Frankreichs aus, und die Autobahnbehörden senkten die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Abschnitten der A1 und A2. Mobilitätsmanager wurden aufgefordert, Reisende über ihre EU261-Entschädigungsrechte zu informieren und die Gültigkeit von Schengen-Visa zu überprüfen, falls Notumleitungen Übernachtungen in anderen Mitgliedstaaten erforderten. Visa-Plattformen verzeichneten einen Anstieg kurzfristiger Verlängerungsanträge.
Meteorologen erwarten eine Stabilisierung der Wetterlage bis zum 11. Januar, doch Fluggesellschaften warnen, dass sich Rückstaus meist erst nach 48 Stunden auflösen. Unternehmen mit zeitkritischen Meetings wurden geraten, bis mindestens Montag auf virtuelle Treffen umzusteigen. Der Vorfall verdeutlicht die Vernetzung des europäischen Hub-and-Spoke-Systems und die Bedeutung einer Krisenplanung mit mehreren Drehkreuzen für Schweizer Firmen.
Die Störungen trafen schnell auch Geschäftsreisen. Reisebüros berichteten, dass die Verfügbarkeit von Business-Class-Plätzen auf Langstreckenflügen innerhalb weniger Stunden aufgebraucht war, da Manager versuchten, betroffene Drehkreuze zu umgehen. Basler Life-Science-Exporteure beobachteten, wie Logistikriesen wie DHL und FedEx Lieferzeiten verlängerten; einige Unternehmen leiteten temperatursensible Proben über Mailand um, um Lieferketten zu sichern.
Über die Luftfahrt hinaus setzte die Schweizer Post wegen Glatteis die Nachtfahrten in den Norden Frankreichs aus, und die Autobahnbehörden senkten die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Abschnitten der A1 und A2. Mobilitätsmanager wurden aufgefordert, Reisende über ihre EU261-Entschädigungsrechte zu informieren und die Gültigkeit von Schengen-Visa zu überprüfen, falls Notumleitungen Übernachtungen in anderen Mitgliedstaaten erforderten. Visa-Plattformen verzeichneten einen Anstieg kurzfristiger Verlängerungsanträge.
Meteorologen erwarten eine Stabilisierung der Wetterlage bis zum 11. Januar, doch Fluggesellschaften warnen, dass sich Rückstaus meist erst nach 48 Stunden auflösen. Unternehmen mit zeitkritischen Meetings wurden geraten, bis mindestens Montag auf virtuelle Treffen umzusteigen. Der Vorfall verdeutlicht die Vernetzung des europäischen Hub-and-Spoke-Systems und die Bedeutung einer Krisenplanung mit mehreren Drehkreuzen für Schweizer Firmen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News