
Einwanderung, Flüchtlinge und Staatsbürgerschaft Kanada (IRCC) hat mit Wirkung zum 1. Januar 2026 einen Aufnahmestopp für das Programm für Eltern und Großeltern (PGP) verhängt. Es werden „bis auf Weiteres“ keine neuen Sponsoring-Anträge angenommen. Diese Maßnahme, die in den Ministerialanweisungen 89 bekannt gegeben und am 11. Januar von indischen Medien berichtet wurde, soll einen Rückstau von bis zu 10.000 Fällen aus der begrenzten Aufnahme für 2025 abbauen. (indianexpress.com)
Warum das wichtig ist: Indien ist die größte Herkunftsnation im PGP; im Jahr 2024-25 gingen über 34 Prozent der Einladungen an Sponsoren indischer Herkunft. Die Aussetzung stört die Einwanderungspläne von Tausenden indischer Daueraufenthalter, die in diesem Jahr auf die Familienzusammenführung mit ihren Eltern zählen. Die Bearbeitungszeiten liegen bereits bei 24 bis 48 Monaten, und der Stopp könnte die Chancen auf eine Erstantragstellung bis ins Jahr 2027 verschieben.
Alternativen: Ottawa bewirbt weiterhin das „Super-Visum“, eine Mehrfacheinreisegenehmigung, die Eltern und Großeltern einen Aufenthalt von bis zu fünf Jahren pro Besuch ermöglicht. Dieses Visum ist jedoch ein temporärer Status, erfordert eine private Krankenversicherung (ca. 1.000 CAD pro Jahr) und schließt den Zugang zu kanadischen Gesundheitsleistungen sowie Arbeitsrechten aus – Einschränkungen, die viele indische Familien als belastend empfinden.
Auswirkungen auf die Wirtschaftsmobilität: Multinationale Arbeitgeber mit indischen Mitarbeitenden, die nach Kanada entsandt werden, verlassen sich oft auf das PGP-Sponsoring, um familiäre Stabilität zu gewährleisten. Personalabteilungen müssen die Betroffenen darüber informieren, dass das PGP für 2026 nicht verfügbar ist, und mögliche längere Familienbesuche über Super-Visa in die Kostenplanung einbeziehen. Unternehmen sollten zudem ihre Fürsorgepflichten überprüfen und sicherstellen, dass die private Versicherung den IRCC-Anforderungen entspricht.
Politischer Hintergrund: Der Aufnahmestopp steht im Einklang mit Kanadas neuem Einwanderungsplan, der die Gesamtzahl der Daueraufenthaltsgenehmigungen angesichts der Wohnungsnot reduziert. Interessenvertretungen werfen Ottawa vor, temporäre Einwanderungswege zu bevorzugen und die Familienzusammenführung zu schwächen – ein Thema, das bei Kanadas 1,3 Millionen starker indo-kanadischer Gemeinschaft bei der nächsten Bundestagswahl auf Resonanz stoßen könnte.
Warum das wichtig ist: Indien ist die größte Herkunftsnation im PGP; im Jahr 2024-25 gingen über 34 Prozent der Einladungen an Sponsoren indischer Herkunft. Die Aussetzung stört die Einwanderungspläne von Tausenden indischer Daueraufenthalter, die in diesem Jahr auf die Familienzusammenführung mit ihren Eltern zählen. Die Bearbeitungszeiten liegen bereits bei 24 bis 48 Monaten, und der Stopp könnte die Chancen auf eine Erstantragstellung bis ins Jahr 2027 verschieben.
Alternativen: Ottawa bewirbt weiterhin das „Super-Visum“, eine Mehrfacheinreisegenehmigung, die Eltern und Großeltern einen Aufenthalt von bis zu fünf Jahren pro Besuch ermöglicht. Dieses Visum ist jedoch ein temporärer Status, erfordert eine private Krankenversicherung (ca. 1.000 CAD pro Jahr) und schließt den Zugang zu kanadischen Gesundheitsleistungen sowie Arbeitsrechten aus – Einschränkungen, die viele indische Familien als belastend empfinden.
Auswirkungen auf die Wirtschaftsmobilität: Multinationale Arbeitgeber mit indischen Mitarbeitenden, die nach Kanada entsandt werden, verlassen sich oft auf das PGP-Sponsoring, um familiäre Stabilität zu gewährleisten. Personalabteilungen müssen die Betroffenen darüber informieren, dass das PGP für 2026 nicht verfügbar ist, und mögliche längere Familienbesuche über Super-Visa in die Kostenplanung einbeziehen. Unternehmen sollten zudem ihre Fürsorgepflichten überprüfen und sicherstellen, dass die private Versicherung den IRCC-Anforderungen entspricht.
Politischer Hintergrund: Der Aufnahmestopp steht im Einklang mit Kanadas neuem Einwanderungsplan, der die Gesamtzahl der Daueraufenthaltsgenehmigungen angesichts der Wohnungsnot reduziert. Interessenvertretungen werfen Ottawa vor, temporäre Einwanderungswege zu bevorzugen und die Familienzusammenführung zu schwächen – ein Thema, das bei Kanadas 1,3 Millionen starker indo-kanadischer Gemeinschaft bei der nächsten Bundestagswahl auf Resonanz stoßen könnte.
Quelle: The Indian Express
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