
Einwanderung, Flüchtlinge und Staatsbürgerschaft Kanada (IRCC) bestätigte am 11. Januar 2026, dass das Economic Mobility Pathways Pilot (EMPP) ab dem 31. Dezember 2025 keine neuen Anträge mehr annimmt. Vollständige Anträge, die vor dem Stichtag eingereicht wurden, werden weiterhin bearbeitet, doch neue Kandidatenprofile werden nicht mehr berücksichtigt – dies betrifft das bisherige Flaggschiff-Ottawa-Programm für die Arbeitsmobilität qualifizierter Flüchtlinge.
Das 2018 gestartete und 2023 erweiterte EMPP ermöglichte es kanadischen Arbeitgebern, Flüchtlingstalente für schwer zu besetzende Stellen im Gesundheitswesen, Gastgewerbe und Handwerk zu gewinnen. Die Schließung der Aufnahme überraschte viele Beteiligte, da IRCC Ende 2024 noch zugesagt hatte, das Programm dauerhaft zu machen. Das Ministerium erklärte, Ressourcen würden nun auf reguläre wirtschaftliche Einwanderungswege umverteilt und ein „skalierbareres Flüchtlings-Arbeitsmarktprogramm“ entwickelt, dessen Details im Einwanderungsplan 2027 erwartet werden.
Für Arbeitgeber, die auf das EMPP angewiesen waren – insbesondere Krankenhäuser, die international vertriebene Pflegekräfte rekrutieren – entsteht dadurch eine sofortige Versorgungslücke. Personalabteilungen müssen nun auf Provinz-Nominierungsprogramme oder das kürzlich eingeführte Rural and Northern Immigration Pilot ausweichen, die beide weniger umfassende Zugangswege für Flüchtlinge bieten. Flüchtlingshilfsorganisationen befürchten, dass besonders schutzbedürftige Bewerber, die monatelang Dokumente gesammelt haben, nun den Anschluss verlieren.
Einwanderungsanwälte raten betroffenen Kandidaten, schnell Status-Updates anzufordern; unvollständige Akten drohen verworfen zu werden, wenn Nachweise verspätet eingereicht werden. Unternehmen mit aktiven Jobangeboten sollten prüfen, ob das herkömmliche Temporary Foreign Worker Program mit Arbeitgebergebühren eine Alternative ist, auch wenn die Bearbeitungszeiten dort im Schnitt drei bis fünf Monate länger sind als beim EMPP.
Die Schließung wirft zudem Fragen auf, ob Kanada sein 2026-Ziel im Rahmen des Global Refugee Forum zur Verbesserung ergänzender Arbeitswege erreichen kann. Politikexperten erwarten, dass parlamentarische Ausschüsse IRCC-Beamte in den kommenden Wochen zu Anhörungen laden werden.
Das 2018 gestartete und 2023 erweiterte EMPP ermöglichte es kanadischen Arbeitgebern, Flüchtlingstalente für schwer zu besetzende Stellen im Gesundheitswesen, Gastgewerbe und Handwerk zu gewinnen. Die Schließung der Aufnahme überraschte viele Beteiligte, da IRCC Ende 2024 noch zugesagt hatte, das Programm dauerhaft zu machen. Das Ministerium erklärte, Ressourcen würden nun auf reguläre wirtschaftliche Einwanderungswege umverteilt und ein „skalierbareres Flüchtlings-Arbeitsmarktprogramm“ entwickelt, dessen Details im Einwanderungsplan 2027 erwartet werden.
Für Arbeitgeber, die auf das EMPP angewiesen waren – insbesondere Krankenhäuser, die international vertriebene Pflegekräfte rekrutieren – entsteht dadurch eine sofortige Versorgungslücke. Personalabteilungen müssen nun auf Provinz-Nominierungsprogramme oder das kürzlich eingeführte Rural and Northern Immigration Pilot ausweichen, die beide weniger umfassende Zugangswege für Flüchtlinge bieten. Flüchtlingshilfsorganisationen befürchten, dass besonders schutzbedürftige Bewerber, die monatelang Dokumente gesammelt haben, nun den Anschluss verlieren.
Einwanderungsanwälte raten betroffenen Kandidaten, schnell Status-Updates anzufordern; unvollständige Akten drohen verworfen zu werden, wenn Nachweise verspätet eingereicht werden. Unternehmen mit aktiven Jobangeboten sollten prüfen, ob das herkömmliche Temporary Foreign Worker Program mit Arbeitgebergebühren eine Alternative ist, auch wenn die Bearbeitungszeiten dort im Schnitt drei bis fünf Monate länger sind als beim EMPP.
Die Schließung wirft zudem Fragen auf, ob Kanada sein 2026-Ziel im Rahmen des Global Refugee Forum zur Verbesserung ergänzender Arbeitswege erreichen kann. Politikexperten erwarten, dass parlamentarische Ausschüsse IRCC-Beamte in den kommenden Wochen zu Anhörungen laden werden.
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