
Aktualisierte Richtlinien vom 10. Januar 2026 bestätigen, dass Master- und Doktoratsstudierende offiziell von der zweijährigen nationalen Obergrenze für Studienbewilligungsanträge in Kanada ausgenommen sind und keine Provinz- oder Territorialbescheinigung (PAL/TAL) mehr vorlegen müssen. Die Änderung, die ab dem 1. Januar 2026 gilt, wurde diese Woche in Universitätsbulletins und Einwanderungsberatungsportalen hervorgehoben, nachdem IRCC klärende FAQs für anerkannte Bildungseinrichtungen veröffentlicht hatte.
Das 2024 eingeführte PAL/TAL-System, das den Provinzen helfen sollte, die steigenden Antragszahlen zu steuern, verlangte von den meisten postsekundären Bewerbern eine Quotenbescheinigung vor der Beantragung einer Studienbewilligung. Die Abschaffung dieser Pflicht für Graduiertenstudierende soll die Bearbeitung beschleunigen; Doktoratsbewerber sind nun für eine zweiwöchige Bearbeitungszeit im Rahmen des Student Direct Stream berechtigt. Institutionen mit großen Forschungskohorten, wie die University of Toronto und McGill, begrüßen die Ausnahme, da sie so Angebote ohne Sorge um Provinzquoten ausstellen können.
Für Arbeitgeber sichert die Entscheidung eine wichtige Quelle hochqualifizierter Talente, die häufig über das Express Entry-System in eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung wechseln. Mobility-Teams, die Forschungspersonal sponsern oder Praktikumsplätze anbieten, sollten mit weniger administrativen Verzögerungen rechnen und Onboarding-Termine besser planen können. Bachelor- und Nicht-Abschlussstudierende unterliegen jedoch weiterhin den Obergrenzen und PAL/TAL-Regeln, weshalb Personalabteilungen die Berechtigung weiterhin individuell prüfen müssen.
Einwanderungsberater raten Graduiertenbewerbern, einen Nachweis über das Studienniveau – etwa ein Zulassungsschreiben mit der Angabe „Master“ oder „Doktorat“ – beizufügen, um Rücksendungen der Akten zu vermeiden. Zudem weisen sie darauf hin, dass einige Provinzen, insbesondere Ontario und British Columbia, weiterhin freiwillige Bescheinigungsschreiben für statistische Zwecke anfordern könnten, obwohl diese nach Bundesvorgaben nicht mehr verpflichtend sind.
Interessengruppen erwarten, dass IRCC die Antragszahlen genau überwacht; sollten die Volumina erneut die Prognosen übersteigen, könnte die Behörde die Ausnahmen wieder überprüfen. Vorerst signalisiert die Änderung Ottawas Absicht, fortgeschrittene Forschungstalente zu priorisieren und gleichzeitig die Kontrolle über andere Studienprogramme zu verschärfen.
Das 2024 eingeführte PAL/TAL-System, das den Provinzen helfen sollte, die steigenden Antragszahlen zu steuern, verlangte von den meisten postsekundären Bewerbern eine Quotenbescheinigung vor der Beantragung einer Studienbewilligung. Die Abschaffung dieser Pflicht für Graduiertenstudierende soll die Bearbeitung beschleunigen; Doktoratsbewerber sind nun für eine zweiwöchige Bearbeitungszeit im Rahmen des Student Direct Stream berechtigt. Institutionen mit großen Forschungskohorten, wie die University of Toronto und McGill, begrüßen die Ausnahme, da sie so Angebote ohne Sorge um Provinzquoten ausstellen können.
Für Arbeitgeber sichert die Entscheidung eine wichtige Quelle hochqualifizierter Talente, die häufig über das Express Entry-System in eine dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung wechseln. Mobility-Teams, die Forschungspersonal sponsern oder Praktikumsplätze anbieten, sollten mit weniger administrativen Verzögerungen rechnen und Onboarding-Termine besser planen können. Bachelor- und Nicht-Abschlussstudierende unterliegen jedoch weiterhin den Obergrenzen und PAL/TAL-Regeln, weshalb Personalabteilungen die Berechtigung weiterhin individuell prüfen müssen.
Einwanderungsberater raten Graduiertenbewerbern, einen Nachweis über das Studienniveau – etwa ein Zulassungsschreiben mit der Angabe „Master“ oder „Doktorat“ – beizufügen, um Rücksendungen der Akten zu vermeiden. Zudem weisen sie darauf hin, dass einige Provinzen, insbesondere Ontario und British Columbia, weiterhin freiwillige Bescheinigungsschreiben für statistische Zwecke anfordern könnten, obwohl diese nach Bundesvorgaben nicht mehr verpflichtend sind.
Interessengruppen erwarten, dass IRCC die Antragszahlen genau überwacht; sollten die Volumina erneut die Prognosen übersteigen, könnte die Behörde die Ausnahmen wieder überprüfen. Vorerst signalisiert die Änderung Ottawas Absicht, fortgeschrittene Forschungstalente zu priorisieren und gleichzeitig die Kontrolle über andere Studienprogramme zu verschärfen.
Quelle: UNA Immigration News / ViaOttawa
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