Der Schweizer Bundesrat belässt die Kontingente für Arbeitserlaubnisse 2026 unverändert und verschafft Arbeitgebern seltene Planungssicherheit
Kältewelle zwingt SWISS zur Absage weiterer Flüge und stört Geschäftsreisen
Schneesturm legt Zürcher Busnetz lahm und verursacht fast 100 Verkehrsunfälle in der ganzen Schweiz
Neueste Nachrichten
Lawinengefahr im Wallis auf „hoch“ erhöht: Bergstraßen gesperrt, Güterverkehr auf Alpenbahn verlangsamt
MeteoSchweiz hat die Lawinengefahr im Wallis und den angrenzenden Kantonen auf Stufe 4 erhöht. Wichtige Bergstraßen wurden gesperrt und die Matterhorn-Gotthard-Bahn fährt langsamer. Diese Maßnahmen betreffen nicht nur Touristen, sondern auch Ingenieure, Versorgungskonvois und Berater, die in den Alpenregionen tätig sind. Dies unterstreicht die Notwendigkeit einer sorgfältigen Fürsorgepflicht, einer lückenlosen Nachverfolgung und alternativer Transportlösungen.
SWISS sagt weitere Flüge ab, während die Kältewelle die Schweiz fest im Griff hat
SWISS strich am 11. Januar 2026 weitere 12 Flüge, da die Temperaturen unter null intensive Enteisungsmaßnahmen am Flughafen Zürich erforderten. Damit summieren sich die wetterbedingten Ausfälle in diesem Monat auf fast hundert. Passagiere müssen mit durchschnittlichen Verspätungen von 90 Minuten rechnen und werden umgebucht oder erhalten eine Rückerstattung. Geschäftsreisende werden dringend gebeten, zusätzliche Pufferzeiten in ihre Reisepläne einzubauen. Aufgrund der anhaltenden Frostbedingungen sind in den kommenden Tagen weitere Störungen möglich.
Der Bundesrat belässt die Kontingente für Arbeitsbewilligungen 2026 unverändert und sichert damit Planungssicherheit bei der Personalbeschaffung.
Die Schweiz hat die Kontingente für Arbeitserlaubnisse im Jahr 2026 auf dem aktuellen Niveau eingefroren und hält 8.500 Plätze für Fachkräfte aus Drittstaaten bereit, wobei separate Kontingente für britische Staatsangehörige beibehalten werden. Arbeitgeber erhalten damit 12 Monate Planungssicherheit, sollten ihre Anträge jedoch frühzeitig einreichen, da die Nachfrage erfahrungsgemäß die Kontingente bereits lange vor Jahresende ausschöpft.
Schneesturm legt den Straßenverkehr lahm: Busse in Zürich eingestellt, landesweit fast 100 Verkehrsunfälle
Starker Schneefall am 11. Januar zwang Zürich dazu, den Busverkehr einzustellen, und führte in mehreren Kantonen zu fast 100 Verkehrsunfällen. Unternehmen rufen ihre Mitarbeitenden dazu auf, von zu Hause aus zu arbeiten, während Logistikdienstleister vor Lieferverzögerungen warnen, da die Schneeräumung vorrangig auf den Hauptverkehrsachsen konzentriert wird.
Lawinengefahr im Wallis auf Stufe 4 erhöht – Straßen- und Schienenverkehr eingeschränkt
MeteoSchweiz hat die Lawinengefahr im Wallis und angrenzenden Regionen nach starkem Schneefall auf Stufe 4 erhöht. Kleinere Alpenstraßen wurden gesperrt, und der SBB-Zugverkehr verläuft langsamer. Unternehmen mit Mitarbeitern oder Lieferketten in den Hochalpen sollten ihre Reisepläne überprüfen und strenge Fürsorgepflichten sicherstellen.