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Lawinengefahr im Wallis auf „hoch“ erhöht: Bergstraßen gesperrt, Güterverkehr auf Alpenbahn verlangsamt

Jan. 13, 2026
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Lawinengefahr im Wallis auf „hoch“ erhöht: Bergstraßen gesperrt, Güterverkehr auf Alpenbahn verlangsamt
Nach zwei Tagen mit starkem Schneefall und orkanartigen Winden haben MeteoSchweiz und das WSL-Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) am Sonntag die Lawinengefahr in weiten Teilen von Wallis, Graubünden und der Zentralschweiz auf Stufe 4 – die zweithöchste Warnstufe – erhöht. Die Behörden schlossen daraufhin sofort mehrere Nebenstraßen, darunter die einzige Winterzufahrt ins Lötschental, und setzten den regionalen PostBus-Verkehr ab Blatten aus. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) verhängten auf der Matterhorn-Gotthard-Linie eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 40 km/h und warnten, dass der Verkehr durch den Furka-Basistunnel bei Verschlechterung der Schneelage ganz eingestellt werden könnte.

Die Sperrungen betreffen vor allem Freizeitskifahrer, haben aber auch wirtschaftliche Folgen. Ingenieure, die zwischen alpinen Wasserkraftwerken pendeln, müssen nun teure Hubschraubertransfers anfordern, und pharmazeutische Isotope, die normalerweise vom Paul-Scherrer-Institut über das Rhonetal transportiert werden, werden nun über Bern umgeleitet – was die Lieferzeiten um einen ganzen Tag verlängert. Reiseveranstalter in Crans-Montana und Verbier haben mehrsprachige Sicherheitshinweise für internationale Gäste herausgegeben und appellieren, nur auf den Pisten zu bleiben und die Aushänge in den Hotels bezüglich Shuttlebus-Änderungen aufmerksam zu verfolgen.

Lawinengefahr im Wallis auf „hoch“ erhöht: Bergstraßen gesperrt, Güterverkehr auf Alpenbahn verlangsamt


Unternehmen mit Außendienstmitarbeitern in Risikogebieten sollten sicherstellen, dass GPS-Check-ins zur Fürsorgepflicht und Notfall-Sender funktionieren, und ihre Mitarbeiter daran erinnern, dass die übliche Unfallversicherung oft Aktivitäten abseits der Piste ausschließt. Personalabteilungen müssen möglicherweise auch Unterkunftsreservierungen für in den Ferienorten gestrandete Berater verlängern, um den Schweizer Vorschriften für vom Arbeitgeber bereitgestellte Unterkünfte bei höherer Gewalt gerecht zu werden.

Die SLF-Wetterexperten gehen davon aus, dass die Gefahr bis mindestens Dienstag hoch bleibt, wenn steigende Temperaturen Nassschneelawinen auslösen könnten. Verantwortliche für globale Mobilität sollten daher den täglichen Kontakt zu Reisenden aufrechterhalten und Notfallrouten für Fracht- und Personentransporte über den Alpenhauptkamm vorbereiten.
Quelle: VisaHQ

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