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USCIS erhöht Gebühr für Premium-Bearbeitung auf 2.965 US-Dollar – Indische IT-Unternehmen sehen sich mit höheren Mobilitätskosten konfrontiert

Jan. 14, 2026
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USCIS erhöht Gebühr für Premium-Bearbeitung auf 2.965 US-Dollar – Indische IT-Unternehmen sehen sich mit höheren Mobilitätskosten konfrontiert
Die United States Citizenship and Immigration Services (USCIS) kündigte am 13. Januar 2026 an, dass die Gebühren für die Premium-Bearbeitung der meisten Formulare I-129 und I-140 ab dem 1. März auf 2.965 US-Dollar steigen werden. Der Anstieg um 12 Prozent betrifft insbesondere die Visa-Kategorien H-1B, L-1, O-1 und weitere Arbeitsvisa, die häufig von indischen Technologie- und Beratungsunternehmen genutzt werden.

Die USCIS begründet die Erhöhung mit inflationsbedingten Anpassungen, die durch den Emergency Stopgap USCIS Stabilization Act von 2021 erlaubt sind, und weist darauf hin, dass die Premium-Gebühren seit 2024 unverändert geblieben waren. Arbeitgeber, die die 15-Kalendertage-Beschleunigung in Anspruch nehmen, müssen nun mit zusätzlichen Kosten von rund 25.000 ₹ pro Antrag rechnen oder genau überlegen, welche Fälle wirklich eine beschleunigte Bearbeitung benötigen.

USCIS erhöht Gebühr für Premium-Bearbeitung auf 2.965 US-Dollar – Indische IT-Unternehmen sehen sich mit höheren Mobilitätskosten konfrontiert


Indische Outsourcing-Firmen, die jährlich Tausende von Blanket L-1- oder cap-exempt H-1B-Anträgen stellen, könnten dadurch mit erheblich höheren Mobilitätsbudgets in Millionenhöhe konfrontiert werden. Personalabteilungen bereiten sich zudem auf finanzielle Engpässe im April vor, wenn die H-1B-Lotterie für das Geschäftsjahr 2027 mit den höheren Gebühren zusammenfällt. Unternehmen prüfen derzeit, ob sie die Mehrkosten an ihre Kunden weitergeben, intern auffangen oder einige Projekte nach Kanada und Mexiko verlagern, wo die Bearbeitung schneller und günstiger ist.

Rechtsberater empfehlen eine Priorisierung der Anträge: Premium-Bearbeitung sollte für umsatzkritische Projekte reserviert werden, während für weniger dringende Fälle die reguläre Bearbeitungszeit von derzeit 3 bis 5 Monaten genutzt werden kann. Antragsteller sollten zudem Folgekosten wie Premium-Downstream-EADs für Ehepartner berücksichtigen, die weiterhin an die I-129-Gebühr gekoppelt sind.
Quelle: VisaHQ Global Mobility Bulletin

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