
Belgien verzeichnete im Jahr 2025 insgesamt 34.439 Asylanträge – fast ein Drittel weniger als zu Jahresbeginn prognostiziert – dank eines Maßnahmenpakets zur „Krisenbewältigung“, das von Asyl- und Migrationsministerin Nicole Van Bossuyt eingeführt wurde. Der stärkste Rückgang erfolgte zwischen September und Dezember, als die monatlichen Anträge im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2024 um 28 % sanken, wie aus den am 14. Januar veröffentlichten Statistiken des Migrationsamts hervorgeht.
Wesentliche Bestandteile des Notfallplans sind eine schnellere Prüfung offensichtlich unbegründeter Anträge, erweiterte Rückführungsabkommen mit Georgien und Albanien sowie strengere Regeln für den Aufenthalt in Aufnahmeeinrichtungen für Antragsteller, die bereits in einem anderen EU-Staat Schutz erhalten haben. Zudem wurde das Personal beim Ausländerrechtlichen Beschwerdegericht aufgestockt, um einen Rückstau bei Berufungen abzubauen.
Van Bossuyt betont, dass die Maßnahmen Belgiens Ruf als „leichter Einstiegspunkt“ beendet und die nationalen Trends wieder an den EU-Durchschnitt angepasst haben, wo die Anträge im vergangenen Jahr um 13 % zurückgingen. Kritiker, darunter die NGO Vluchtelingenwerk Vlaanderen, warnen jedoch, dass die Politik internationale Schutzstandards gefährden und den Druck lediglich auf Nachbarländer verlagern könnte.
Für Arbeitgeber könnte die geringere Zahl an Asylsuchenden in Belgien bestimmte Bereiche des sekundären Arbeitsmarkts, die traditionell auf arbeitserlaubnisberechtigte Antragsteller angewiesen sind, weiter verknappen. Andererseits könnte die schnellere Bearbeitung qualifizierten Geflüchteten helfen, schneller Arbeitserlaubnisse zu erhalten, was Engpässe in Logistik und Pflege entschärfen könnte.
Die Ministerin deutete an, dass vor dem Sommer ein zweites Gesetzespaket vorgelegt wird, das schnellere Abschiebungen abgelehnter Antragsteller vorsieht. Unternehmen, die auf humanitäre Arbeitsprogramme angewiesen sind, sollten die Vorschläge genau verfolgen, da die Regeln zur Arbeitserlaubnis möglicherweise angepasst werden.
Wesentliche Bestandteile des Notfallplans sind eine schnellere Prüfung offensichtlich unbegründeter Anträge, erweiterte Rückführungsabkommen mit Georgien und Albanien sowie strengere Regeln für den Aufenthalt in Aufnahmeeinrichtungen für Antragsteller, die bereits in einem anderen EU-Staat Schutz erhalten haben. Zudem wurde das Personal beim Ausländerrechtlichen Beschwerdegericht aufgestockt, um einen Rückstau bei Berufungen abzubauen.
Van Bossuyt betont, dass die Maßnahmen Belgiens Ruf als „leichter Einstiegspunkt“ beendet und die nationalen Trends wieder an den EU-Durchschnitt angepasst haben, wo die Anträge im vergangenen Jahr um 13 % zurückgingen. Kritiker, darunter die NGO Vluchtelingenwerk Vlaanderen, warnen jedoch, dass die Politik internationale Schutzstandards gefährden und den Druck lediglich auf Nachbarländer verlagern könnte.
Für Arbeitgeber könnte die geringere Zahl an Asylsuchenden in Belgien bestimmte Bereiche des sekundären Arbeitsmarkts, die traditionell auf arbeitserlaubnisberechtigte Antragsteller angewiesen sind, weiter verknappen. Andererseits könnte die schnellere Bearbeitung qualifizierten Geflüchteten helfen, schneller Arbeitserlaubnisse zu erhalten, was Engpässe in Logistik und Pflege entschärfen könnte.
Die Ministerin deutete an, dass vor dem Sommer ein zweites Gesetzespaket vorgelegt wird, das schnellere Abschiebungen abgelehnter Antragsteller vorsieht. Unternehmen, die auf humanitäre Arbeitsprogramme angewiesen sind, sollten die Vorschläge genau verfolgen, da die Regeln zur Arbeitserlaubnis möglicherweise angepasst werden.
Quelle: N-VA Press Release
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