
Die Brussels Airport Company veröffentlichte am 14. Januar ihren Jahresverkehrsbericht, der eine deutliche Warnung für die Planungen 2026 enthält: Sieben nationale Gewerkschaftsaktionen im Jahr 2025 führten zur Streichung von 2.400 Flügen und kosteten dem Drehkreuz schätzungsweise 275.000 Passagiere. Umsatzseitig beziffert die Geschäftsführung den Verlust auf 175 Millionen Euro.
Die Streiks – gerichtet gegen bundesweite sozialökonomische Maßnahmen und nicht gegen den Flughafen selbst – betrafen die Bereiche Bodenabfertigung, Sicherheit und Flugverkehrskontrolle, was zu rollierenden Stilllegungen am Flughafen Zaventem führte. Obwohl die Gesamtpassagierzahlen im Jahresvergleich um 3,3 % auf 24,4 Millionen stiegen, liegen sie immer noch 2 Millionen unter dem Rekordwert von 2019. Die Fracht entwickelte sich besser und stieg um 8,5 % auf 795.000 Tonnen, da Frachtfluggesellschaften widerstandsfähiger gegenüber Arbeitsausfällen waren.
Das Management hob positive Aspekte hervor: Die durchschnittliche Auslastung stieg auf ein Rekordhoch von 145 Passagieren pro Flug, und drei neue Airlines – Cathay Pacific, Air Senegal und Smartwings – nahmen den Betrieb auf. Dennoch warnte CEO Arnaud Feist, dass „wiederkehrende soziale Unruhen und Cyberangriffe“ die Ambition Belgiens gefährden, sich als nordeuropäisches Drehkreuz zu etablieren. Allein ein Cyberangriff im September führte zur Umleitung oder Streichung von 44 Flügen.
Für globale Mobilitätsteams verdeutlichen die Zahlen einen bekannten Schmerzpunkt. Jeder Streik erzwingt kostspielige Umleitungen, Unterbringung und Visa-Neubuchungen – besonders bei kurzfristigen Entsendungen. Unternehmen sollten daher „Streikklauseln“ in belgische Reiserichtlinien aufnehmen, aktuelle Kontaktlisten für die 48-Stunden-Benachrichtigungen der Gewerkschaften pflegen und, wo möglich, alternative Bodenabfertiger vorab vertraglich sichern.
Blickt man voraus, schließen die Gewerkschaften weitere Aktionen zu Lohnindexierung und Personalstärke nicht aus. Da die belgische Parlamentswahl für Mai 2026 geplant ist, könnte die politische Rhetorik zunehmen und die Wahrscheinlichkeit neuer Störungen steigen. Arbeitgeber mit zeitkritischen Bewegungen über Zaventem sollten daher Kapazitäten absichern und NOTAMs genau beobachten.
Die Streiks – gerichtet gegen bundesweite sozialökonomische Maßnahmen und nicht gegen den Flughafen selbst – betrafen die Bereiche Bodenabfertigung, Sicherheit und Flugverkehrskontrolle, was zu rollierenden Stilllegungen am Flughafen Zaventem führte. Obwohl die Gesamtpassagierzahlen im Jahresvergleich um 3,3 % auf 24,4 Millionen stiegen, liegen sie immer noch 2 Millionen unter dem Rekordwert von 2019. Die Fracht entwickelte sich besser und stieg um 8,5 % auf 795.000 Tonnen, da Frachtfluggesellschaften widerstandsfähiger gegenüber Arbeitsausfällen waren.
Das Management hob positive Aspekte hervor: Die durchschnittliche Auslastung stieg auf ein Rekordhoch von 145 Passagieren pro Flug, und drei neue Airlines – Cathay Pacific, Air Senegal und Smartwings – nahmen den Betrieb auf. Dennoch warnte CEO Arnaud Feist, dass „wiederkehrende soziale Unruhen und Cyberangriffe“ die Ambition Belgiens gefährden, sich als nordeuropäisches Drehkreuz zu etablieren. Allein ein Cyberangriff im September führte zur Umleitung oder Streichung von 44 Flügen.
Für globale Mobilitätsteams verdeutlichen die Zahlen einen bekannten Schmerzpunkt. Jeder Streik erzwingt kostspielige Umleitungen, Unterbringung und Visa-Neubuchungen – besonders bei kurzfristigen Entsendungen. Unternehmen sollten daher „Streikklauseln“ in belgische Reiserichtlinien aufnehmen, aktuelle Kontaktlisten für die 48-Stunden-Benachrichtigungen der Gewerkschaften pflegen und, wo möglich, alternative Bodenabfertiger vorab vertraglich sichern.
Blickt man voraus, schließen die Gewerkschaften weitere Aktionen zu Lohnindexierung und Personalstärke nicht aus. Da die belgische Parlamentswahl für Mai 2026 geplant ist, könnte die politische Rhetorik zunehmen und die Wahrscheinlichkeit neuer Störungen steigen. Arbeitgeber mit zeitkritischen Bewegungen über Zaventem sollten daher Kapazitäten absichern und NOTAMs genau beobachten.
Quelle: Belga News Agency
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