
Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat bestätigt, dass sie im Sommerflugplan 2026 am Flughafen Brüssel Süd Charleroi 1,1 Millionen Passagiersitze streichen wird – und weitere 1,1 Millionen im Jahr 2027. Diese Entscheidung folgt auf zwei separate belgische Steuermaßnahmen: eine bundesweite Erhöhung der nationalen Flugsteuer von derzeit 2 € auf 10 € pro abfliegendem Passagier ab dem 1. Januar 2027 sowie eine neue kommunale Abgabe von 3 € pro Passagier, die der Stadtrat von Charleroi ab April 2026 einführen will.
Auf einer Pressekonferenz in Brüssel am 14. Januar bezeichnete CEO Michael O’Leary die Maßnahmen als „dumm“ und warnte, dass Ryanair Flugzeuge und Arbeitsplätze in Märkte mit niedrigeren Steuern wie Schweden, Ungarn und Italien verlagern werde. Ryanair befördert derzeit rund 10 Millionen Passagiere pro Jahr in Belgien – davon 8,9 Millionen über Charleroi und 1,2 Millionen über den Flughafen Brüssel. Die Kürzungen entsprechen somit etwa 20 % der belgischen Kapazität.
Für Geschäftsreisende bedeutet dies weniger tägliche Verbindungen auf wichtigen Strecken nach Spanien, Italien und Osteuropa, wo Charleroi oft die einzige direkte Low-Cost-Option bietet. Die Ticketpreise dürften auf den verbleibenden Flügen steigen, da der Wettbewerb schrumpft; Ryanair hat bereits für mehrere Sommertermine Aktionspreise gestrichen.
Der Flughafen Charleroi, der mehr als 70 % seines Verkehrs Ryanair verdankt, steht vor einem doppelten finanziellen Schlag: weniger abfliegende Passagiere, die besteuert werden, und voraussichtlich geringere Einnahmen aus Konzessionen wie Parkplätzen, Einzelhandel und Gastronomie. Die Flughafenleitung warnte, dass bis zu 400 Arbeitsplätze im Bereich Bodenabfertigung und Einzelhandel gefährdet sein könnten, falls die Sitzplatzkürzungen umgesetzt werden.
Die belgische Bundesregierung argumentiert, dass die höhere Abgabe Teil ihres Plans für den grünen Wandel sei und Belgien an die Nachbarländer angleiche, die bereits Abflugsteuern erheben. Die Fluggesellschaften hingegen befürchten, dass der Verkehr einfach auf Flughäfen in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden verlagert wird, was sowohl die Umweltziele als auch die Anbindung Belgiens untergrabe. Verbände für Geschäftsreisen fordern die Behörden auf, die Entscheidung zu überdenken, da Charleroi für viele KMU in Wallonien das wichtigste Tor zur Welt ist.
Auf einer Pressekonferenz in Brüssel am 14. Januar bezeichnete CEO Michael O’Leary die Maßnahmen als „dumm“ und warnte, dass Ryanair Flugzeuge und Arbeitsplätze in Märkte mit niedrigeren Steuern wie Schweden, Ungarn und Italien verlagern werde. Ryanair befördert derzeit rund 10 Millionen Passagiere pro Jahr in Belgien – davon 8,9 Millionen über Charleroi und 1,2 Millionen über den Flughafen Brüssel. Die Kürzungen entsprechen somit etwa 20 % der belgischen Kapazität.
Für Geschäftsreisende bedeutet dies weniger tägliche Verbindungen auf wichtigen Strecken nach Spanien, Italien und Osteuropa, wo Charleroi oft die einzige direkte Low-Cost-Option bietet. Die Ticketpreise dürften auf den verbleibenden Flügen steigen, da der Wettbewerb schrumpft; Ryanair hat bereits für mehrere Sommertermine Aktionspreise gestrichen.
Der Flughafen Charleroi, der mehr als 70 % seines Verkehrs Ryanair verdankt, steht vor einem doppelten finanziellen Schlag: weniger abfliegende Passagiere, die besteuert werden, und voraussichtlich geringere Einnahmen aus Konzessionen wie Parkplätzen, Einzelhandel und Gastronomie. Die Flughafenleitung warnte, dass bis zu 400 Arbeitsplätze im Bereich Bodenabfertigung und Einzelhandel gefährdet sein könnten, falls die Sitzplatzkürzungen umgesetzt werden.
Die belgische Bundesregierung argumentiert, dass die höhere Abgabe Teil ihres Plans für den grünen Wandel sei und Belgien an die Nachbarländer angleiche, die bereits Abflugsteuern erheben. Die Fluggesellschaften hingegen befürchten, dass der Verkehr einfach auf Flughäfen in Frankreich, Deutschland und den Niederlanden verlagert wird, was sowohl die Umweltziele als auch die Anbindung Belgiens untergrabe. Verbände für Geschäftsreisen fordern die Behörden auf, die Entscheidung zu überdenken, da Charleroi für viele KMU in Wallonien das wichtigste Tor zur Welt ist.
Quelle: The Brussels Times
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