
Die Vereinigten Staaten werden ab dem 21. Januar 2026 die Ausstellung aller Einwanderungsvisa für brasilianische Staatsbürger aussetzen. Ein vertrauliches Schreiben, das am 14. Januar veröffentlicht wurde, weist die Konsulate weltweit an, Termine zu stornieren und neue Anträge aus 75 „hochrisikoreichen Public-Charge“-Ländern, darunter Brasilien, abzulehnen. Die Maßnahme folgt auf den Wahlkampfversprechen von Präsident Donald Trump, die Überprüfung von Sozialleistungsbezügen zu verschärfen, und kommt nach mehr als 100.000 Visarücknahmen im Jahr 2025.
Was die Maßnahme umfasst. Der Stopp betrifft sämtliche Wege zur Green Card – Familienzusammenführung, Verlobtenvisa, Diversity-Lotterie und beschäftigungsbasierte Anträge (EB-1 bis EB-5). Nicht-Einwanderungsvisa wie B-1/B-2 Geschäfts- und Touristenvisa, H-1B für Fachkräfte und L-1 für innerbetriebliche Versetzungen bleiben vorerst offen, wobei Experten mit einer strengeren finanziellen Prüfung bei den Interviews rechnen. Bereits gezahlte Gebühren können aufbewahrt oder erstattet werden; Antragsteller müssen auf weitere Anweisungen warten.
Auswirkungen auf die Geschäftsmobilität. Multinationale Unternehmen, die langfristige Einsätze in den USA planen, müssen schnell umdenken. Wo möglich, verlagern Firmen brasilianische Mitarbeiter auf temporäre Visa – L-1, E-2 oder TN (für doppelte Staatsbürger aus Kanada/Mexiko) – und raten Reisenden, die sich bereits in den USA aufhalten, von Auslandsreisen ab, die eine Wiedereinreise gefährden könnten. Personalabteilungen verstärken zudem die Sammlung von Nachweisen zum „Public-Charge“-Status, etwa Steuererklärungen, Gehaltsabrechnungen und Nachweise über vom Arbeitgeber bereitgestellte Krankenversicherung, um sich auf strengere Prüfungen nach Wiederaufnahme der Bearbeitung vorzubereiten.
Politische und wirtschaftliche Reaktionen. Das brasilianische Außenministerium erklärte, die Lage „genau zu beobachten“, hat aber keine Gegemaßnahmen angekündigt. Wirtschaftsverbände warnen, die Entscheidung könnte brasilianische Investitionsprojekte in Florida, Texas und Kalifornien verzögern, während Migrationsorganisationen die Politik als diskriminierend verurteilen. Analysten gehen davon aus, dass die Maßnahme die Nachfrage nach US-Immobilien und Beteiligungen an Start-ups aus Brasilien belasten wird, falls sie länger als ein Quartal andauert.
Praktische Empfehlungen. Arbeitgeber sollten: 1) aktive Green-Card-Anträge prüfen und Ausgaben für neue PERM-Anträge einfrieren; 2) kurzfristige Visa oder Remote-Arbeitsmodelle prüfen; 3) betroffene Mitarbeiter zur Wahrung ihres legalen Status beraten; und 4) Reisewarnungen für eine mögliche Ausweitung der Aussetzung auf Nicht-Einwanderungsvisa-Erneuerungen einrichten. Visa-Beratungsplattformen wie VisaHQ haben Echtzeit-Tracker und Concierge-Hotlines für brasilianische Kunden eingerichtet, die sich mitten im Antragsprozess befinden.
Was die Maßnahme umfasst. Der Stopp betrifft sämtliche Wege zur Green Card – Familienzusammenführung, Verlobtenvisa, Diversity-Lotterie und beschäftigungsbasierte Anträge (EB-1 bis EB-5). Nicht-Einwanderungsvisa wie B-1/B-2 Geschäfts- und Touristenvisa, H-1B für Fachkräfte und L-1 für innerbetriebliche Versetzungen bleiben vorerst offen, wobei Experten mit einer strengeren finanziellen Prüfung bei den Interviews rechnen. Bereits gezahlte Gebühren können aufbewahrt oder erstattet werden; Antragsteller müssen auf weitere Anweisungen warten.
Auswirkungen auf die Geschäftsmobilität. Multinationale Unternehmen, die langfristige Einsätze in den USA planen, müssen schnell umdenken. Wo möglich, verlagern Firmen brasilianische Mitarbeiter auf temporäre Visa – L-1, E-2 oder TN (für doppelte Staatsbürger aus Kanada/Mexiko) – und raten Reisenden, die sich bereits in den USA aufhalten, von Auslandsreisen ab, die eine Wiedereinreise gefährden könnten. Personalabteilungen verstärken zudem die Sammlung von Nachweisen zum „Public-Charge“-Status, etwa Steuererklärungen, Gehaltsabrechnungen und Nachweise über vom Arbeitgeber bereitgestellte Krankenversicherung, um sich auf strengere Prüfungen nach Wiederaufnahme der Bearbeitung vorzubereiten.
Politische und wirtschaftliche Reaktionen. Das brasilianische Außenministerium erklärte, die Lage „genau zu beobachten“, hat aber keine Gegemaßnahmen angekündigt. Wirtschaftsverbände warnen, die Entscheidung könnte brasilianische Investitionsprojekte in Florida, Texas und Kalifornien verzögern, während Migrationsorganisationen die Politik als diskriminierend verurteilen. Analysten gehen davon aus, dass die Maßnahme die Nachfrage nach US-Immobilien und Beteiligungen an Start-ups aus Brasilien belasten wird, falls sie länger als ein Quartal andauert.
Praktische Empfehlungen. Arbeitgeber sollten: 1) aktive Green-Card-Anträge prüfen und Ausgaben für neue PERM-Anträge einfrieren; 2) kurzfristige Visa oder Remote-Arbeitsmodelle prüfen; 3) betroffene Mitarbeiter zur Wahrung ihres legalen Status beraten; und 4) Reisewarnungen für eine mögliche Ausweitung der Aussetzung auf Nicht-Einwanderungsvisa-Erneuerungen einrichten. Visa-Beratungsplattformen wie VisaHQ haben Echtzeit-Tracker und Concierge-Hotlines für brasilianische Kunden eingerichtet, die sich mitten im Antragsprozess befinden.
Quelle: Reuters / VisaHQ
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Brasilien.Mehr von Brasilien
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