
Brasilien erzielte am 14. Januar einen diplomatischen und wirtschaftlichen Erfolg, als der Rat der Europäischen Union mit qualifizierter Mehrheit das lang erwartete EU-Mercosur-Assoziationsabkommen verabschiedete. Vizepräsident Geraldo Alckmin hob diesen Durchbruch während einer Regierungspressekonferenz hervor und betonte, dass das Abkommen eine der weltweit größten Freihandelszonen schaffen und die Beziehungen zwischen Brasilien und dem 27-Nationen-Block vertiefen werde.
Während die Schlagzeilen vor allem auf Zollsenkungen für Soja, Autos und Pharmazeutika fokussieren, enthält das Abkommen auch ein modernes Dienstleistungs-Kapitel, das die kurzfristige Einreise für Geschäftsreisende, innerbetriebliche Versetzte und Dienstleistungserbringer erleichtert. Nach der Ratifizierung durch das Europäische Parlament und die Parlamente der Mercosur-Staaten profitieren Führungskräfte beider Regionen von klareren Definitionen der „Geschäftsreisenden“-Aktivitäten, längeren erlaubten Aufenthaltsdauern (bis zu 90 Tage pro Einreise, verlängerbar auf 180 Tage pro Jahr) sowie beschleunigten konsularischen Verfahren für bestimmte Berufsgruppen.
Global Mobility Manager sollten prüfen, welche Einheiten der Unternehmensgruppe für die neuen Bestimmungen zu „Investoren“ und „leitendem Personal“ infrage kommen. Diese Ausnahmen befreien Schlüsselmitarbeiter von lokalen Arbeitsmarktprüfungen und begrenzen die Bearbeitungszeiten entscheidend auf 30 Tage. Unternehmen mit EU-basierten Projektteams, die in Brasiliens Energie- und Infrastruktursektoren tätig sind, werden die Möglichkeit von Mehrfacheinreise-Visa begrüßen, die für die Vertragslaufzeit gültig sind.
Auch brasilianische Entsandte nach Europa profitieren: Mehrere EU-Staaten, darunter Deutschland und Spanien, haben angekündigt, ihre nationalen Regelungen anzupassen, sodass Brasilianer im Rahmen von Entsendungen sofort nach Ankunft mit der Arbeit beginnen können, ohne auf die Ausstellung einer Aufenthaltserlaubnis warten zu müssen. Diese Änderung könnte Projektzeitpläne um Wochen verkürzen.
Nächste Schritte: Das Europäische Parlament wird den Text Anfang Februar debattieren, eine Plenarabstimmung ist für März geplant. Parallel bereitet der brasilianische Kongress ein Umsetzungsgesetz vor, das die Exekutive vor der Sommerpause im Juli verabschieden möchte. Mobility-Teams sollten beide Prozesse genau verfolgen; erst wenn alle Parteien ihre Ratifizierungsurkunden hinterlegt haben, treten die neuen Mobilitätsregelungen in Kraft – voraussichtlich im vierten Quartal 2026.
Während die Schlagzeilen vor allem auf Zollsenkungen für Soja, Autos und Pharmazeutika fokussieren, enthält das Abkommen auch ein modernes Dienstleistungs-Kapitel, das die kurzfristige Einreise für Geschäftsreisende, innerbetriebliche Versetzte und Dienstleistungserbringer erleichtert. Nach der Ratifizierung durch das Europäische Parlament und die Parlamente der Mercosur-Staaten profitieren Führungskräfte beider Regionen von klareren Definitionen der „Geschäftsreisenden“-Aktivitäten, längeren erlaubten Aufenthaltsdauern (bis zu 90 Tage pro Einreise, verlängerbar auf 180 Tage pro Jahr) sowie beschleunigten konsularischen Verfahren für bestimmte Berufsgruppen.
Global Mobility Manager sollten prüfen, welche Einheiten der Unternehmensgruppe für die neuen Bestimmungen zu „Investoren“ und „leitendem Personal“ infrage kommen. Diese Ausnahmen befreien Schlüsselmitarbeiter von lokalen Arbeitsmarktprüfungen und begrenzen die Bearbeitungszeiten entscheidend auf 30 Tage. Unternehmen mit EU-basierten Projektteams, die in Brasiliens Energie- und Infrastruktursektoren tätig sind, werden die Möglichkeit von Mehrfacheinreise-Visa begrüßen, die für die Vertragslaufzeit gültig sind.
Auch brasilianische Entsandte nach Europa profitieren: Mehrere EU-Staaten, darunter Deutschland und Spanien, haben angekündigt, ihre nationalen Regelungen anzupassen, sodass Brasilianer im Rahmen von Entsendungen sofort nach Ankunft mit der Arbeit beginnen können, ohne auf die Ausstellung einer Aufenthaltserlaubnis warten zu müssen. Diese Änderung könnte Projektzeitpläne um Wochen verkürzen.
Nächste Schritte: Das Europäische Parlament wird den Text Anfang Februar debattieren, eine Plenarabstimmung ist für März geplant. Parallel bereitet der brasilianische Kongress ein Umsetzungsgesetz vor, das die Exekutive vor der Sommerpause im Juli verabschieden möchte. Mobility-Teams sollten beide Prozesse genau verfolgen; erst wenn alle Parteien ihre Ratifizierungsurkunden hinterlegt haben, treten die neuen Mobilitätsregelungen in Kraft – voraussichtlich im vierten Quartal 2026.
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