
Das ägyptische Luftverkehrsnetz erlebte am 19. Januar 2026 eine neue Welle von Flugausfällen: Neun Flüge wurden in Kairo, Luxor und Sharm El-Sheikh gestrichen. Darunter befand sich auch der Austrian Airlines Flug AUA72 von Kairo nach Wien, was an diesem Tag eine wichtige Geschäftsverbindung zwischen dem Nahen Osten und Mitteleuropa unterbrach.
Das operative System stand unter erheblichem Druck: EgyptAir strich einen B737-Flug nach Assuan, Royal Jordanian sagte zwei aufeinanderfolgende Airbus A321-Flüge nach Amman ab, und SWISS zog die Verbindung Kairo–Zürich zurück. Selbst Inlandsflüge in Luxor und Sharm El-Sheikh wurden gestrichen, was zeigt, wie lokale Probleme sich auf Langstreckenverbindungen auswirken können.
Für Reisende nach Österreich ist das Timing ungünstig. Wien befindet sich mitten in der Wintersaison für Konferenzen und ist auf Zubringerflüge aus Kairo für das afrikanische und Golfnetz angewiesen. Verpasste Anschlussflüge können bereits gebuchte Bahnverbindungen nach Linz und Graz ungültig machen, während Nicht-EU-Bürger bei einer Umleitung über Drittstaaten-Hubs Gefahr laufen, ihr Schengen-Kurzvisum zu überschreiten.
Duty-of-Care-Teams sollten Reisende, die sich derzeit in Ägypten aufhalten, kontaktieren, deren Weiterflüge überprüfen und gegebenenfalls Plätze auf dem nächsten verfügbaren Kairo-Wien-Flug (AUA864 am folgenden Morgen) buchen oder Umleitungen über Istanbul, Athen oder Riad organisieren. Da Hotelzimmer in der Nähe des Flughafens Kairo bei früheren Störungen schnell ausgebucht waren, empfiehlt sich eine frühzeitige Blockbuchung.
Langfristig unterstreicht dieser Vorfall die Bedeutung von Multi-Hub-Ticketing und flexiblen Tarifklassen bei der Planung von Dienstreisen durch Ägypten in Zeiten operativer Unsicherheiten. Automatische Umbuchungen bieten die Airlines bislang nicht an, weshalb Firmenreisebüros proaktiv handeln müssen.
Das operative System stand unter erheblichem Druck: EgyptAir strich einen B737-Flug nach Assuan, Royal Jordanian sagte zwei aufeinanderfolgende Airbus A321-Flüge nach Amman ab, und SWISS zog die Verbindung Kairo–Zürich zurück. Selbst Inlandsflüge in Luxor und Sharm El-Sheikh wurden gestrichen, was zeigt, wie lokale Probleme sich auf Langstreckenverbindungen auswirken können.
Für Reisende nach Österreich ist das Timing ungünstig. Wien befindet sich mitten in der Wintersaison für Konferenzen und ist auf Zubringerflüge aus Kairo für das afrikanische und Golfnetz angewiesen. Verpasste Anschlussflüge können bereits gebuchte Bahnverbindungen nach Linz und Graz ungültig machen, während Nicht-EU-Bürger bei einer Umleitung über Drittstaaten-Hubs Gefahr laufen, ihr Schengen-Kurzvisum zu überschreiten.
Duty-of-Care-Teams sollten Reisende, die sich derzeit in Ägypten aufhalten, kontaktieren, deren Weiterflüge überprüfen und gegebenenfalls Plätze auf dem nächsten verfügbaren Kairo-Wien-Flug (AUA864 am folgenden Morgen) buchen oder Umleitungen über Istanbul, Athen oder Riad organisieren. Da Hotelzimmer in der Nähe des Flughafens Kairo bei früheren Störungen schnell ausgebucht waren, empfiehlt sich eine frühzeitige Blockbuchung.
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Quelle: Travel and Tour World
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