
Ein heftiger Streifen aus gefrierendem Regen, der in den frühen Morgenstunden des 13. Januar über Ostösterreich zog, legte den Flughafen Wien-Schwechat (VIE) unter eine Schicht aus Glatteis und zwang den Airport kurz nach 07:00 Uhr MEZ, alle Ankünfte und Abflüge einzustellen. Enteisungsteams arbeiteten rund um die Uhr, doch der unterkühlte Nieselregen gefror auf Start- und Landebahnen, Rollwegen sowie Servicefahrstraßen nahezu sofort wieder, weshalb die Flughafenleitung den Betrieb bis zum frühen Nachmittag aussetzte. Innerhalb der ersten sechs Stunden wurden mehr als 120 Flüge gestrichen – darunter die morgendlichen europäischen Verbindungen von Austrian Airlines sowie mehrere Langstreckenflüge nach Nordamerika und Asien. Dutzende ankommende Flugzeuge mussten auf die Flughäfen München, Frankfurt, Venedig und weitere Ausweichziele umgeleitet werden.
Da Wien als wichtiger Lufthansa-Group-Hub fungiert, der Zentral- und Südosteuropa verbindet, waren die Folgewirkungen sofort spürbar. Reisende mit Ziel Bratislava, Budapest und auf dem Balkan verloren ihre Anschlussflüge am selben Tag, Firmen-Mobilitätsteams mussten Mitarbeiter umbuchen und in überfüllten Ausweichhotels unterbringen, während Spediteure wertvolle Fracht über Köln-Bonn und Frankfurt umleiteten. Gleichzeitig stellte die ÖBB die Bahnverbindung zwischen Flughafen und Wien Hauptbahnhof ein, was die charakteristische Schienen-Luft-Verbindung Österreichs unterbrach.
Meteorologen des Zentralinstituts für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) warnten, dass die Temperaturen bis in den Abend um –2 °C schwanken würden, was die Wiederaufnahme des Betriebs erschwerte. Eine Startbahn wurde kurz nach 13:00 Uhr wieder freigegeben, doch Flughafensprecher Peter Kleemann warnte, dass die Enteisungsrückstände eine vollständige Normalisierung erst am 14. Januar ermöglichen würden. Reisende wurden dringend gebeten, den Flughafen nur bei bestätigtem Flugstatus anzusteuern.
Für Mobilitätsmanager verdeutlicht der Vorfall die Anfälligkeit von Ländern mit nur einem Hub gegenüber Wetterextremen. Experten empfehlen, dass Mitarbeiter Mehrfacheinreise-Schengen-Visa besitzen sollten, damit Umleitungen über Nachbarstaaten keine Dokumentationsprobleme verursachen, und dass Tracking-Tools automatische Duty-of-Care-Warnungen bei Flugumleitungen auslösen. Unternehmen mit zeitkritischen Sendungen wird geraten, vorsorglich Ersatztransporte von Ausweichflughäfen zu buchen und die Versicherung für Unterbrechungen in der Kühlkette zu überprüfen.
Der Vorfall folgt auf mehrere kleinere schneebedingte Störungen Anfang des Monats und erneuert die Forderungen nach einer zweiten Enteisungsanlage am Flughafen Wien – eine Investition, die die Flughafenbetreiber für die Wintersaison 2026/27 prüfen.
Da Wien als wichtiger Lufthansa-Group-Hub fungiert, der Zentral- und Südosteuropa verbindet, waren die Folgewirkungen sofort spürbar. Reisende mit Ziel Bratislava, Budapest und auf dem Balkan verloren ihre Anschlussflüge am selben Tag, Firmen-Mobilitätsteams mussten Mitarbeiter umbuchen und in überfüllten Ausweichhotels unterbringen, während Spediteure wertvolle Fracht über Köln-Bonn und Frankfurt umleiteten. Gleichzeitig stellte die ÖBB die Bahnverbindung zwischen Flughafen und Wien Hauptbahnhof ein, was die charakteristische Schienen-Luft-Verbindung Österreichs unterbrach.
Meteorologen des Zentralinstituts für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) warnten, dass die Temperaturen bis in den Abend um –2 °C schwanken würden, was die Wiederaufnahme des Betriebs erschwerte. Eine Startbahn wurde kurz nach 13:00 Uhr wieder freigegeben, doch Flughafensprecher Peter Kleemann warnte, dass die Enteisungsrückstände eine vollständige Normalisierung erst am 14. Januar ermöglichen würden. Reisende wurden dringend gebeten, den Flughafen nur bei bestätigtem Flugstatus anzusteuern.
Für Mobilitätsmanager verdeutlicht der Vorfall die Anfälligkeit von Ländern mit nur einem Hub gegenüber Wetterextremen. Experten empfehlen, dass Mitarbeiter Mehrfacheinreise-Schengen-Visa besitzen sollten, damit Umleitungen über Nachbarstaaten keine Dokumentationsprobleme verursachen, und dass Tracking-Tools automatische Duty-of-Care-Warnungen bei Flugumleitungen auslösen. Unternehmen mit zeitkritischen Sendungen wird geraten, vorsorglich Ersatztransporte von Ausweichflughäfen zu buchen und die Versicherung für Unterbrechungen in der Kühlkette zu überprüfen.
Der Vorfall folgt auf mehrere kleinere schneebedingte Störungen Anfang des Monats und erneuert die Forderungen nach einer zweiten Enteisungsanlage am Flughafen Wien – eine Investition, die die Flughafenbetreiber für die Wintersaison 2026/27 prüfen.
Quelle: VisaHQ Global Mobility News