
Die deutsche Fluggesellschaft hat ihre Verbindung nach Teheran für mindestens zehn Wochen eingestellt. Eine Lufthansa-Sprecherin bestätigte am 20. Januar 2026, dass alle Passagier- und Frachtflüge „von und nach Teheran bis einschließlich 29. März“ gestrichen sind. Auch Austrian Airlines, die Wiener Tochtergesellschaft, setzt ihre Flüge nach Teheran bis zum 16. Februar aus.
Die Entscheidung folgt auf neue Hinweise der EU-Luftsicherheitsagentur (EASA) und eine Reihe von Warnungen westlicher Fluggesellschaften nach der vorübergehenden Schließung des iranischen Luftraums während landesweiter Proteste Anfang des Monats. Lufthansa erklärte, den iranischen Luftraum sowie den größten Teil des irakischen Luftraums weiterhin zu meiden und nur einen schmalen südlichen Korridor für notwendige Überflüge zu nutzen. Nachtflüge nach Tel Aviv und Amman werden auf Tageszeiten verlegt, um das Risiko von Drohnenangriffen zu verringern.
Für Firmenreisende ist die Maßnahme eine erhebliche Einschränkung. Die Strecke Frankfurt–Teheran war eine wichtige Verbindung für deutsche Ingenieurunternehmen mit Projekten im Iran sowie ein Knotenpunkt für Weiterreisen nach Zentralasien. Passagiere müssen nun mit mehreren Zwischenstopps über Istanbul oder Doha rechnen, längere Flugzeiten und höhere Ticketpreise in Kauf nehmen. Die Frachtkapazitäten für deutsche Exporteure von Pharmazeutika und Autoteilen werden knapper, was die Abhängigkeit von kombinierten Straßen- und Schienenwegen über die Türkei erhöhen könnte.
Versicherungs- und Einhaltungsteams sollten beachten, dass Mitarbeiter, die nach Teheran reisen müssen, Reisepläne benötigen, die Flüge der Lufthansa-Gruppe ausschließen; viele Reiserichtlinien schließen bereits den Versicherungsschutz für Fluggesellschaften in Risikolufträumen aus. Unternehmen sollten zudem die Höhere-Gewalt-Klauseln in Iran-bezogenen Verträgen überprüfen, um auf mögliche Projektverzögerungen vorbereitet zu sein.
Strategisch verdeutlicht die Aussetzung, wie schnell geopolitische Spannungen sorgsam aufgebaute Netzwerke nach der Pandemie durcheinanderbringen können. Fluggesellschaften mit starken deutschen Firmenkunden könnten Marktanteile auf der Teheran-Route gewinnen, sind aber ebenfalls den sich ändernden Sicherheitsbewertungen ausgesetzt. Mobilitätsverantwortliche sollten alternative Routen bereithalten und Zeitplanänderungen an Mitarbeiter im Nahen Osten kommunizieren.
Die Entscheidung folgt auf neue Hinweise der EU-Luftsicherheitsagentur (EASA) und eine Reihe von Warnungen westlicher Fluggesellschaften nach der vorübergehenden Schließung des iranischen Luftraums während landesweiter Proteste Anfang des Monats. Lufthansa erklärte, den iranischen Luftraum sowie den größten Teil des irakischen Luftraums weiterhin zu meiden und nur einen schmalen südlichen Korridor für notwendige Überflüge zu nutzen. Nachtflüge nach Tel Aviv und Amman werden auf Tageszeiten verlegt, um das Risiko von Drohnenangriffen zu verringern.
Für Firmenreisende ist die Maßnahme eine erhebliche Einschränkung. Die Strecke Frankfurt–Teheran war eine wichtige Verbindung für deutsche Ingenieurunternehmen mit Projekten im Iran sowie ein Knotenpunkt für Weiterreisen nach Zentralasien. Passagiere müssen nun mit mehreren Zwischenstopps über Istanbul oder Doha rechnen, längere Flugzeiten und höhere Ticketpreise in Kauf nehmen. Die Frachtkapazitäten für deutsche Exporteure von Pharmazeutika und Autoteilen werden knapper, was die Abhängigkeit von kombinierten Straßen- und Schienenwegen über die Türkei erhöhen könnte.
Versicherungs- und Einhaltungsteams sollten beachten, dass Mitarbeiter, die nach Teheran reisen müssen, Reisepläne benötigen, die Flüge der Lufthansa-Gruppe ausschließen; viele Reiserichtlinien schließen bereits den Versicherungsschutz für Fluggesellschaften in Risikolufträumen aus. Unternehmen sollten zudem die Höhere-Gewalt-Klauseln in Iran-bezogenen Verträgen überprüfen, um auf mögliche Projektverzögerungen vorbereitet zu sein.
Strategisch verdeutlicht die Aussetzung, wie schnell geopolitische Spannungen sorgsam aufgebaute Netzwerke nach der Pandemie durcheinanderbringen können. Fluggesellschaften mit starken deutschen Firmenkunden könnten Marktanteile auf der Teheran-Route gewinnen, sind aber ebenfalls den sich ändernden Sicherheitsbewertungen ausgesetzt. Mobilitätsverantwortliche sollten alternative Routen bereithalten und Zeitplanänderungen an Mitarbeiter im Nahen Osten kommunizieren.
Quelle: Moneycontrol / AFP