
Die Bürgerrechtsorganisation Statewatch hat Auszüge aus dem vertraulichen „Schengen-Barometer+“-Bericht der Europäischen Kommission veröffentlicht, der im Oktober letzten Jahres den Innenministern vorgestellt und am 14. Januar 2026 an die Mitgliedstaaten verteilt wurde. Das von Journalisten erhaltene und am 20. Januar veröffentlichte Dokument skizziert einen Fahrplan für 2026 mit mehr Abschiebungen, ausgeweiteten Überwachungsmaßnahmen und weiterer Militarisierung an den Außengrenzen der EU.
Obwohl das Barometer den gesamten Schengen-Raum betrachtet, hebt es Polen und Finnland für „erhebliche Investitionen“ in stationäre Überwachung an den östlichen Landgrenzen hervor. Warschaus 190-Millionen-Euro-Smart-Zaun, biometrische Türme und Drohnenflotte, teilweise finanziert durch die EU-geförderte Integrierte Grenzmanagement-Einrichtung, werden als Vorbild im Umgang mit „hybriden Bedrohungen“ aus Belarus und Russland dargestellt.
Der Bericht stellt fest, dass die Zahl der irregulären Grenzübertritte aus Belarus Ende 2025 trotz technischer Barrieren erneut gestiegen ist, und fordert die Mitgliedstaaten auf, Abschiebepläne in ihre nationalen Notfallstrategien zu integrieren. Zudem wird ein größerer Frontex-Einsatz und ein schnellerer Zugang zu EU-Datenbanken gefordert, was auf eine Gesetzgebung hindeutet, die noch in diesem Jahr in Brüssel erwartet wird.
Für Unternehmen, die Mobilitätsprogramme betreiben, deutet die Analyse auf strengere Einreisekontrollen, mehr biometrische Prüfungen und eine politische Bereitschaft zu schnellen Abschiebungen hin. Polnische Flughäfen rüsten bereits ihre E-Gates auf, um die Frist des Entry/Exit-Systems 2026 einzuhalten, und Landgrenzverkehrsanbieter sollten sich auf längere Abfertigungszeiten einstellen, da Risikoprofil-Algorithmen weiter verfeinert werden.
NGOs warnen, dass die sicherheitspolitische Ausrichtung Push-Backs legitimieren und den Zugang zu Asyl gefährden könnte – eine Sorge, die besonders für Polen relevant ist, angesichts der dort geltenden 60-tägigen Asylbeschränkung an der Grenze zu Belarus. Unternehmen könnten zudem unter Reputationsdruck geraten, ihre Lieferkettenarbeitswege zu überprüfen und sicherzustellen, dass Mitarbeiterbewegungen den neuen digitalen Grenzregeln entsprechen.
Obwohl das Barometer den gesamten Schengen-Raum betrachtet, hebt es Polen und Finnland für „erhebliche Investitionen“ in stationäre Überwachung an den östlichen Landgrenzen hervor. Warschaus 190-Millionen-Euro-Smart-Zaun, biometrische Türme und Drohnenflotte, teilweise finanziert durch die EU-geförderte Integrierte Grenzmanagement-Einrichtung, werden als Vorbild im Umgang mit „hybriden Bedrohungen“ aus Belarus und Russland dargestellt.
Der Bericht stellt fest, dass die Zahl der irregulären Grenzübertritte aus Belarus Ende 2025 trotz technischer Barrieren erneut gestiegen ist, und fordert die Mitgliedstaaten auf, Abschiebepläne in ihre nationalen Notfallstrategien zu integrieren. Zudem wird ein größerer Frontex-Einsatz und ein schnellerer Zugang zu EU-Datenbanken gefordert, was auf eine Gesetzgebung hindeutet, die noch in diesem Jahr in Brüssel erwartet wird.
Für Unternehmen, die Mobilitätsprogramme betreiben, deutet die Analyse auf strengere Einreisekontrollen, mehr biometrische Prüfungen und eine politische Bereitschaft zu schnellen Abschiebungen hin. Polnische Flughäfen rüsten bereits ihre E-Gates auf, um die Frist des Entry/Exit-Systems 2026 einzuhalten, und Landgrenzverkehrsanbieter sollten sich auf längere Abfertigungszeiten einstellen, da Risikoprofil-Algorithmen weiter verfeinert werden.
NGOs warnen, dass die sicherheitspolitische Ausrichtung Push-Backs legitimieren und den Zugang zu Asyl gefährden könnte – eine Sorge, die besonders für Polen relevant ist, angesichts der dort geltenden 60-tägigen Asylbeschränkung an der Grenze zu Belarus. Unternehmen könnten zudem unter Reputationsdruck geraten, ihre Lieferkettenarbeitswege zu überprüfen und sicherzustellen, dass Mitarbeiterbewegungen den neuen digitalen Grenzregeln entsprechen.
Quelle: Statewatch
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