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Ryanair-Chef winkt Spekulationen über Elon Musks Übernahme ab und verweist auf EU-Vorschriften zum Auslandsbesitz

Jan. 22, 2026
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Ryanair-Chef winkt Spekulationen über Elon Musks Übernahme ab und verweist auf EU-Vorschriften zum Auslandsbesitz
Ein augenzwinkernder Social-Media-Streit zwischen Ryanair-Chef Michael O’Leary und Tech-Milliardär Elon Musk eskalierte am 21. Januar, als Musk twitterte, er könnte die irische Fluggesellschaft einfach kaufen, nachdem diese seinen Vorschlag für Starlink-WLAN an Bord abgelehnt hatte. Bei einer Pressekonferenz in Dublin wies O’Leary die Idee als „gute Publicity, aber rechtlich unmöglich“ zurück und verwies darauf, dass EU-Vorschriften den Anteil von Nicht-EU-Eigentümern an einer EU-Fluggesellschaft auf 49 Prozent begrenzen.

Abseits der Schlagzeilen wirft der Streit zwei für globale Mobilitätsmanager wichtige Fragen auf. Erstens bleibt Ryanair die größte Fluggesellschaft in und aus Irland und stellt mehr als 40 Prozent der Sitzplätze am Flughafen Dublin. Jegliche Unsicherheit über die Eigentümerstruktur oder strategische Ausrichtung wirkt sich direkt auf Geschäftsreiseprogramme aus, die auf das dichte Streckennetz für Shuttle-Flüge zwischen europäischen Drehkreuzen angewiesen sind. Zweitens verdeutlicht der Konflikt die Kostenabwägungen, denen Airlines bei der Installation von Satelliten-WLAN gegenüberstehen. O’Leary erklärte, dass die durch die Starlink-Antenne verursachten Luftwiderstände jährlich bis zu 250 Millionen Dollar an Treibstoffkosten verursachen könnten – Kosten, die letztlich in die Ticketpreise einfließen würden.

Ryanair-Chef winkt Spekulationen über Elon Musks Übernahme ab und verweist auf EU-Vorschriften zum Auslandsbesitz


Derzeit sucht Ryanair nach einem günstigeren Anbieter für Bord-Internet, der bereit ist, die Installationskosten zu subventionieren. Führungskräfte betonen jedoch, dass Passagierdaten zeigen, dass weniger als zehn Prozent bereit wären, für WLAN an Bord zu zahlen. Mobilitätsteams sollten ihre Erwartungen an nahtlose Produktivität während europäischer Kurzstreckenflüge bis mindestens 2026 dämpfen.

O’Leary enthüllte zudem, dass der Twitter-Streit die Buchungen in der vergangenen Woche um 2 bis 3 Prozent gesteigert hat – ein Beleg dafür, wie Markenpräsenz den Markt beeinflussen kann. Er forderte Musk auf, passiver Aktionär zu werden: „Das wäre eine bessere Investition als X.“ Ob ernst gemeint oder nicht, die Episode unterstreicht die Stabilität der EU-Regeln zum Airline-Eigentum, die den Schutz von Verkehrsrechten gewährleisten – ein entscheidender Faktor bei grenzüberschreitenden M&A-Spekulationen.

Fazit für irische Unternehmen: Ryanairs Strategie, Flottenplanung und Preispolitik bleiben fest unter irischer und EU-Aufsicht. Plötzliche Veränderungen sind nicht zu erwarten, doch die Entwicklungen beim Bord-Internet sollten genau beobachtet werden, da sie das Wertversprechen der Airline für zahlungskräftige Reisende verändern könnten.
Quelle: Majorca Daily Bulletin / Reuters

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