
Bei einer Veranstaltung der Lega in Rivisondoli am 25. Januar bestätigte Innenminister Matteo Piantedosi, dass das lang erwartete „Sicherheitspaket“ der Regierung in der ersten Februarwoche im Ministerrat eingebracht wird. (ansa.it)
Obwohl es sich hauptsächlich um ein innenpolitisches Sicherheitspaket handelt, wird erwartet, dass die Vorschriften zur Inhaftierung und Abschiebung von Nicht-EU-Bürgern, die Straftaten begehen, verschärft werden. Zudem soll der Polizeizugang zu Einwanderungsdatenbanken erleichtert und die Kapazität der Abschiebezentren erweitert werden. Piantedosi bekräftigte außerdem das Ziel, die Zahl der Mittelmeer-Anlandungen im Jahr 2026 „deutlich zu reduzieren“, nachdem die Ankünfte im vergangenen Jahr unter 70.000 gefallen sind.
Für Unternehmen, die Personal in Italien rotieren lassen, ist besonders die geplante Regelung interessant, die Polizisten vor automatischen Ermittlungen schützt, wenn sie Gewalt anwenden – eine Änderung, von der Gewerkschaften befürchten, dass sie häufigere Personenkontrollen auf der Straße zur Folge haben wird. Eine strengere Kontrolle könnte längere Warteschlangen an Verkehrsknotenpunkten und vermehrte Stichprobenkontrollen von Aufenthaltstiteln nach sich ziehen.
Ein Begleitgesetz soll sich der Jugendkriminalität widmen, einschließlich Straftaten von ausländischen Minderjährigen. Experten rechnen mit Maßnahmen wie verpflichtenden Resozialisierungsprogrammen und Ausgangssperren, die auch Familien mit Migrationshintergrund betreffen könnten.
Oppositionsparteien kritisieren den Entwurf als „bestrafend“ und warnen vor möglichen Konflikten mit den EU-Grundrechtsstandards. Dennoch dürfte die Meloni-Regierung mit ihrer stabilen parlamentarischen Mehrheit das Dekret zügig durchsetzen, was multinationalen Arbeitgebern wenig Zeit lässt, ihre Compliance-Protokolle anzupassen.
Obwohl es sich hauptsächlich um ein innenpolitisches Sicherheitspaket handelt, wird erwartet, dass die Vorschriften zur Inhaftierung und Abschiebung von Nicht-EU-Bürgern, die Straftaten begehen, verschärft werden. Zudem soll der Polizeizugang zu Einwanderungsdatenbanken erleichtert und die Kapazität der Abschiebezentren erweitert werden. Piantedosi bekräftigte außerdem das Ziel, die Zahl der Mittelmeer-Anlandungen im Jahr 2026 „deutlich zu reduzieren“, nachdem die Ankünfte im vergangenen Jahr unter 70.000 gefallen sind.
Für Unternehmen, die Personal in Italien rotieren lassen, ist besonders die geplante Regelung interessant, die Polizisten vor automatischen Ermittlungen schützt, wenn sie Gewalt anwenden – eine Änderung, von der Gewerkschaften befürchten, dass sie häufigere Personenkontrollen auf der Straße zur Folge haben wird. Eine strengere Kontrolle könnte längere Warteschlangen an Verkehrsknotenpunkten und vermehrte Stichprobenkontrollen von Aufenthaltstiteln nach sich ziehen.
Ein Begleitgesetz soll sich der Jugendkriminalität widmen, einschließlich Straftaten von ausländischen Minderjährigen. Experten rechnen mit Maßnahmen wie verpflichtenden Resozialisierungsprogrammen und Ausgangssperren, die auch Familien mit Migrationshintergrund betreffen könnten.
Oppositionsparteien kritisieren den Entwurf als „bestrafend“ und warnen vor möglichen Konflikten mit den EU-Grundrechtsstandards. Dennoch dürfte die Meloni-Regierung mit ihrer stabilen parlamentarischen Mehrheit das Dekret zügig durchsetzen, was multinationalen Arbeitgebern wenig Zeit lässt, ihre Compliance-Protokolle anzupassen.
Quelle: ANSA
Wie VisaHQ helfen kann
VisaHQ vereinfacht die Visumbeantragung für Privatpersonen und Unternehmen. Prüfen Sie die aktuellen Reisebestimmungen, bereiten Sie die erforderlichen Unterlagen vor und verwalten Sie Ihren Antrag online über das VisaHQ-Portal für Italien.Mehr von Italien
Alle anzeigen
Wizz Air startet Rekrutierungstag für Kabinenpersonal im Zuge der Ausweitung der Aktivitäten in Italien
Italienische Visaplatte vom 12. bis 18. Februar wegen umfassendem System-Upgrade offline