
In einem Schritt, der die schnell wachsende Beziehung zwischen Brasilien und China festigt, hat Präsident Luiz Inácio Lula da Silva die visafreie Einreise für Inhaber gewöhnlicher chinesischer Reisepässe bei Kurzaufenthalten in Brasilien genehmigt.
Die Ankündigung erfolgte am 26. Januar nach einem Telefonat zwischen Lula und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Sie spiegelt die einseitige Visafreiheit wider, die Peking seit Juni 2025 für Brasilianer eingeführt hat und kürzlich bis Dezember 2026 verlängert wurde. Im Rahmen der gegenseitigen Vereinbarung können chinesische Reisende bis zu 30 Tage pro Besuch in Brasilien verbringen – sei es für Tourismus, Geschäftsreisen, Familienbesuche, kulturellen Austausch oder Transit – ohne zuvor ein Visum bei einem Konsulat beantragen zu müssen.
Das Außenministerium wird in den kommenden Wochen ein Umsetzungsdekret veröffentlichen, das den genauen Starttermin sowie die erforderlichen Dokumente, die Fluggesellschaften vor dem Boarding prüfen müssen, enthält. Branchenkenner gehen davon aus, dass die Visafreiheit vor dem neuntägigen Frühlingsfest in China Mitte Februar in Kraft treten wird – traditionell eine Hochsaison für Auslandsreisen.
Für brasilianische Reiseziele könnte die Maßnahme kaum zu einem besseren Zeitpunkt kommen. Daten von Embratur zeigen, dass die Zahl der chinesischen Besucher im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 34 Prozent auf rund 94.000 gestiegen ist, was jedoch immer noch deutlich unter den mehr als 200.000 chinesischen Touristen vor der Pandemie liegt. Rio de Janeiro, Foz do Iguaçu und São Paulo passen bereits ihre Beschilderung auf Mandarin sowie QR-Code-Zahlungsoptionen an, um zahlungskräftige chinesische Gäste besser anzusprechen.
Firmen, die für die Mobilität ihrer Mitarbeiter zuständig sind, sollten ihre Reisegenehmigungsprozesse aktualisieren: Chinesische Mitarbeiter, die für bis zu 30 Tage nach Brasilien entsandt werden, können künftig möglicherweise ganz auf das Visum verzichten, während längere Einsätze weiterhin das bestehende Verfahren für temporäre Visa erfordern. Unternehmen wird zudem empfohlen, sicherzustellen, dass die Reisepässe der Mitarbeiter mindestens sechs Monate gültig sind und zwei freie Seiten aufweisen – Anforderungen, die Brasilien nicht aufgehoben hat.
Die Ankündigung erfolgte am 26. Januar nach einem Telefonat zwischen Lula und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping. Sie spiegelt die einseitige Visafreiheit wider, die Peking seit Juni 2025 für Brasilianer eingeführt hat und kürzlich bis Dezember 2026 verlängert wurde. Im Rahmen der gegenseitigen Vereinbarung können chinesische Reisende bis zu 30 Tage pro Besuch in Brasilien verbringen – sei es für Tourismus, Geschäftsreisen, Familienbesuche, kulturellen Austausch oder Transit – ohne zuvor ein Visum bei einem Konsulat beantragen zu müssen.
Das Außenministerium wird in den kommenden Wochen ein Umsetzungsdekret veröffentlichen, das den genauen Starttermin sowie die erforderlichen Dokumente, die Fluggesellschaften vor dem Boarding prüfen müssen, enthält. Branchenkenner gehen davon aus, dass die Visafreiheit vor dem neuntägigen Frühlingsfest in China Mitte Februar in Kraft treten wird – traditionell eine Hochsaison für Auslandsreisen.
Für brasilianische Reiseziele könnte die Maßnahme kaum zu einem besseren Zeitpunkt kommen. Daten von Embratur zeigen, dass die Zahl der chinesischen Besucher im Jahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 34 Prozent auf rund 94.000 gestiegen ist, was jedoch immer noch deutlich unter den mehr als 200.000 chinesischen Touristen vor der Pandemie liegt. Rio de Janeiro, Foz do Iguaçu und São Paulo passen bereits ihre Beschilderung auf Mandarin sowie QR-Code-Zahlungsoptionen an, um zahlungskräftige chinesische Gäste besser anzusprechen.
Firmen, die für die Mobilität ihrer Mitarbeiter zuständig sind, sollten ihre Reisegenehmigungsprozesse aktualisieren: Chinesische Mitarbeiter, die für bis zu 30 Tage nach Brasilien entsandt werden, können künftig möglicherweise ganz auf das Visum verzichten, während längere Einsätze weiterhin das bestehende Verfahren für temporäre Visa erfordern. Unternehmen wird zudem empfohlen, sicherzustellen, dass die Reisepässe der Mitarbeiter mindestens sechs Monate gültig sind und zwei freie Seiten aufweisen – Anforderungen, die Brasilien nicht aufgehoben hat.
Quelle: TV BRICS